LEHRVERANSTALTUNGEN
FB 15 - Romanisches Seminar - WS 1998/99
Stand: 25.06.98
FRANZÖSISCH
1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen
Vorlesungen
101 Varietäten des Französischen
und des Italienischen (L) B.
Wehr
2-std., Di und Mi 12-13, P 11
In der Vorlesung sollen die Varietäten
des Französischen und des Italienischen behandelt werden, wobei zunächst
einmal geklärt werden muß, wie man Varietäten adäquat
beschreibt. Auch die Frage, wie die Unterschiede zwischen gesprochener
und geschriebener Sprache zu beschreiben sind, muß geklärt werden.
Im Anschluß daran sollen die verschiedenen Varietäten des Französischen
und des Italienischen charakterisiert werden.
Die Vorlesung ist auch für Anfänger
geeignet.
Literatur:
H. Prüßmann-Zemper, "Varietätenlinguistik
des Französischen/Linguistique des variétés", in G.
Holtus et al. (eds.), Lexikon der romanistischen Linguistik vol. V: Französisch,
Okzitanisch, Katalanisch, Tübingen 1990, 830-843.
M. Berretta, "Varietätenlinguistik
des Italienischen/Linguistica delle varietà", in G. Holtus et al.
(eds.), Lexikon der romanistischen Linguistik vol. IV: Italienisch, Korsisch,
Sardisch, Tübingen 1988, 762-774.
102 Romantik und Romanistik:
Die romanische Sprachwissenschaft
B. Staib
im 19. Jahrhundert (L)
2-std., Di 12.30-14, P 4
Während die Entstehung der romanischen
Sprachwissenschaft wesentlich weiter zurückreicht, kann das 19. Jahrhundert
als der Beginn der romanischen Philologie unter dem maßgeblichen
Einfluß der Romantik betrachtet werden. Ziel dieser Vorlesung ist
es, die sich aus dem Textstudium und der Textedition herausbildende historische
romanische Sprachwissenschaft und ihre Hauptvertreter kritisch zu würdigen.
Von entscheidendem Interesse ist daher auch der Beitrag der Indogermanistik
nach der wissenschaftlichen Aufbereitung des Sanskrit und der sich daran
anschließenden komparativ-rekonstruktiven Methode der historischen
Sprachwissenschaft, die auch und gerade im Bereich der Romanistik florierte.
Da die zu behandelnde Zeit sich als die wissenschaftsgeschichtliche Periode
der Entdeckung der Lautgesetze darstellt, wird der thematische Bogen geschlossen
mit der grundlegenden Kritik an dieser Art von Sprachwissenschaft von seiten
der Junggrammatiker und der neu entstehenden sprachgeographischen Methode.
Kurs mit Vorlesungscharakter
103 Introduction à la
phonétique française
B. Dufeu
1-std, Di 8-9, P 1
Verpflichtend für alle Studierenden
im 1. und 2. Semester!!
Nous traiterons les thèmes suivants:
La norme dans la prononciation française
- Description du système vocalique et consonantique du français
- Introduction de l'écriture phonétique (sytème A.P.I.)
- Analyse des erreurs faites par les germanophones - Distribution des voyelles
- Longueur des voyelles - "e instable" - Liaison-Harmonisation vocalique
- Assimilation consonantique - Caractéristiques de l'intonation
française.
Proseminare einführenden Charakters
104 Einführung in die französische
Sprachwissenschaft
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Mo 13 s.t.-14.30, P 12
M. Scotti-Rosin
Kurs B: Do 10-11.30, P 204 H.
Thomaßen
Einschreibung in die Listen an den Dienstzimmern
der Dozenten während der vorlesungsfreien Zeit!!
Es ist das Ziel dieses einführenden
Proseminars, einen Überblick über Strukturen und Verbreitung
des Französischen zu geben. Bei der Beschreibung einzelner Varietäten
werden die grundlegenden Begriffe der modernen Sprachwissenschaft und die
zentralen Arbeitsgebiete(Phonologie, Morphologie, Dialektologie, Semantik
etc.) vorgestellt.
Leistungsnachweis: Mündliche Mitarbeit
und Abschlußklausur
Vorbereitende Literatur: Wilhelm Pötters/Annegret
Alsdorf-Bollée, Sprachwissenschaftlicher Grundkurs Französisch,
Tübingen, Narr 51983
Wolfgang Pöckl/Franz Rainer, Einführung
in die romanische Sprachwissenschaft, Tübingen, 1990 (=Romanistische
Arbeitshefte 33)
H. Geckeler/W. Dietrich, Einführung
in die französische Sprachwissenschaft, Berlin 1995
105 Geschichte der französischen
Sprache I (Altfranzösisch)
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Di 14-15.30, P 201 H.
Thomaßen
Kurs B: Mi 8.30-10, SB II 03-144
G. Damblemont
Anhand von Textbeispielen aus bedeutenden
Werken des 12. Jahrhunderts wird in das altfranzösische Sprachsystem
eingeführt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen jene Phänomene,
die für ein besseres Verständnis des Neufranzösischen von
besonderer Bedeutung sind.
Thematisch gebundene Proseminare
106 Französische Phonetik
und Phonologie A. Klump
2-std., Mo 11-13, P 12
Ausgehend von einer anfänglichen
Bestimmung der diesbezüglich allgemeinen Grundbegriffe werden in dem
Proseminar die wesentlichen Aspekte der synchronen artikulatorischen Phonetik
(wie z.B. die Bildung der französischen Sprachlaute) und der Phonologie
(so z.B. das heutige französische Vokal- und Konsonantensystem) behandelt.
Darüber hinaus ist vorgesehen, andere Varietäten des Französischen
hinsichtlich dieser Thematik zu untersuchen.
107 Register und Soziolekte des
Französischen M. Scotti-Rosin
2-std., Di 10-12, P 7
In diesem Proseminar sollen die verschiedenen
Soziolekte des Französischen in semantisch - lexikalischer, syntaktischer,
morphologischer und phonologischer Hinsicht beschrieben werden. Eine besondere
Beachtung sollen darüber hinaus sondersprachliche Formen wie der "argot
du milieu", der Wortschatz der französischen Jugend und der "verlan"
finden.
Literatur:
Pierre Guiraud, L'argot, Paris 21963
Bodo Müller, Le français
d'aujourd'hui, Paris 1985
108 Französische Semantik
H. Thomaßen
2-std., Mi 8.30-10, P 109a
Gegenstand des Seminars werden verschiedene
Fragestellungen im Bereich der Bedeutung von lexikalischen Einheiten sein.
Auf synchronischer Ebene werden wir uns u.a. mit der Bedeutungsanalyse,
den Strukturen des französischen Wortschatzes und den zwischen sprachlichen
Zeichen bestehenden Inhaltsrelationen befassen (strukturelle Semantik).
Auf diachronischer Ebene wird das Phänomen des Bedeutungswandels imVordergrund
stehen.
Einführende Lektüre:
H. Geckeler, Strukturelle Semantik
des Französischen, Tübingen 1973
St. Ullmann, Précis de sémantique
française, Berne 11952
Seminare
109 Probleme der französischen
Grammatik B. Wehr
2-std., Di 14.30-16, P 102
In dem Seminar sollen wichtige Probleme
der französischen Grammatik zur Sprache kommen: Probleme der Syntax
(Wortstellung und "segmentierte Sätze"), der Morphosyntax (Aktiv,
Passiv und "reflexives Passiv") und weitere, die mit dem Verhältnis
von Satz und Text zu tun haben oder mit der sprachlichen Kodierung von
Inhalten in konkreten Gesprächssituationen.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.
Literatur: Wird in der ersten Sitzung
bekanntgegeben.
110 Das Französische in
Kanada B. Staib
2-std., Mi 8.30-10, P 4
Das sprachwissenschaftliche Seminar setzt
sich zum Ziel, die wesentlichen sprachlichen Züge des Französischen
in Kanada vor dem Hintergrund der vorliegenden Fachliteratur näher
zu beleuchten. Die Thematik soll insbesondere die historische Komponente
des kanadischen Französisch unter den Aspekten der Konservierung älterer
regionalfranzösischer Eigenheiten und der selbständigen Innovation
ohne Rückgriffe auf europäische Restriktionen herausstellen.
Auch die aktuelle Sprachenfrage vor dem Hintergrund der Anglizismendiskussion,
die sprachpolitischen Initiativen der Frankokanadier und der Begriffs der
Frankophonie werden Gegenstand des Seminars sein.
Eine ausführliche Arbeitsbibliographie
wird zur Verfügung gestellt werden. Zur Vorbereitung wird empfohlen,
sich eingehend mit den einschlägigen Artikeln im Lexikon der Romanistischen
Linguistik (LRL) zu beschäftigen.
Anmeldung ab sofort bei Frau
Schlick (Raum 02-537).
Themenvergabe für Referate
in den Feriensprechstunden im September (siehe besonderen Anschlag zum
Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters).
Wissenschaftliche Übungen
111 Sprachhistorische und stilistische
Analyse ausgewählter Kapitel
G. Damblemont
aus Rabelais' Gargantua und Pantagruel
2-std., Di 17-18.30, P 102
Rabelais' Romanzyklus gibt dem Interpreten
bis in unsere Tage hinein erhebliche Rätsel auf. Dennoch bereitet
die Lektüre dieses "ouvrage incontournable" der französischen
Frührenaissance in mancher Hinsicht viel Vergnügen, wenn der
Leser bereit ist, sich auf die Besonderheiten dieses einzigartigen Individualstils,
in dem in anspruchsvollster Weise französische Sprachartistik und
französische Sprachtraditionen zusammenfließen, einzulassen.
Zur Einführung:
F.-R. Hausmann; François Rabelais,
Stuttgart 1979.
112 Afrz. Lektüre: Marie
de France, Les Lais B. Wehr
2-std., 14-täg., Do 17-19, Bibliothek B
Anhand einer fortlaufenden Lektüre
der "Lais" von Marie de France sollen wichtige Fakten der altfranzösischen
Grammatik besprochen werden. Die Übung ist besonders für Examenskandidaten
geeignet.
Text: Es kann jede Ausgabe benutzt
werden, z.B.:
J. Rychner (ed.), Les Lais de Marie
de France, Paris 1973 (Les Classiques français du Moyen Age).
E. Richthofen (ed.), Vier altfranzösische
Lais der Marie de France, Tübingen 21960 (Sammlung romanischer
Übungstexte).
Kolloquien
113 Sprachwissenschaftliches
Kolloquium B. Staib
(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Di 18-20, P 208
Ziel des Kolloquiums ist eine intensive
Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als
Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfungen sein können.
Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen
und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskandidatinnen
und kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium
teilnehmen und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung
beteiligen.
Nach einer gemeinsamen Einführungsphase,
in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen und Fragen im Zusammenhang
mit dem Examen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche
Gruppen aufteilen, um auch der fremdsprachlichen Behandlung der Themen
Rechnung zu tragen.
114 Romanistisches linguistisches
Kolloquium B. Wehr
2-std., 14-täg., Do 17-19, Bibliothek B
Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit
befindliche Untersuchungen (Magister- und Staatsexamensarbeiten) vorgestellt
und diskutiert werden. Die Teilnahme steht allen interessierten Studierenden
offen.
Von allen Studierenden, die vorhaben,
eine Examensarbeit (Magister oder Staatsexamen) bei mir zu schreiben, wird
erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.
2. Literaturwissenschaftliche
Lehrveranstaltungen
Vorlesungen
115 Frankreich im 20. Jahrhundert:
Literatur, Kultur, Landeskunde
H. T. Siepe
(1. Teil: 1913-1968) (L)
2-std., Di 10-11, P 104
Mi 10-11, P 4
Die auf zwei Blöcke angelegte Vorlesung
(Teil II folgt im WS 1999/2000) will einen Überblick geben über
die literatur- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen der französischen
Literatur im 20. Jahrhundert. Sie erklärt die historischen, geistes-
und sozialgeschichtlichen Hintergründe der Zeit und stellt die zentralen
Themen und Prägungen der Literatur vor.
116 Eléments de critique
littéraire/Grundlagen der Literaturwissenschaft (L)
H. T. Siepe
2-std., Mi 12-13.30, P 201
Le cours cherchera à donner un
savoir de base pour les études littéraires: il abordera l'ensemble
des notions nécessaires pour l'analyse des textes (rhétorique,
stylistique, narratologie etc.), s'occupera donc des méthodes et
des techniques d'analyse. Die Vorlesung findet teilweise in Französisch,
teilweise in Deutsch statt. Sie ist besonders gedacht für Studienanfänger
als Grundlagenveranstaltung in Verbindung mit dem einführenden Proseminar
und wird von einem Tutorium begleitet.
Kurs mit Vorlesungscharakter
117 Les grands couples littéraires
A. Rieger
2-std., Do 15-16.30, P 205
Depuis la correspondance d'Héloïse
et Abélard au moyen-âge, des couples littéraires n'ont
jamais cessé de se former - avec, il est vrai, des objectifs différents
et des intentions variées. Rarement, la femme s'y contente d'être
l'inspiratrice de l'homme; elle cherche plutôt à s'affirmer
comme son égale. Très rarement, elle y réussit. Plus
rarement encore, la critique lui rend justice.
A travers l'analyse de l'accueil de
quatre couples littéraires et de leurs oeuvres, nous tâcherons
de faire le point sur Mme de Staël et Benjamin Constant, George Sand
et Alfred de Musset (avec Le roman d'un enfant du siècle
et Elle et lui), Simone de Beauvoir et Jean-Paul Sartre, pour arriver
à l'apothéose du couple littéraire mise en scène
par Elsa Triolet et Louis Aragon dans leurs Oeuvres romanesques croisées
(avec l'étude exemplaire des hommages d'Aragon, Les yeux
d'Elsa, Le fou d'Elsa, Elsa, ainsi que Le grand jamais
d'Elsa Triolet et La mise à mort de Louis Aragon).
Indication bibliographique: Gerda Marko,
Schreibende Paare. Liebe, Freundschaft, Konkurrenz, Zürich:
Artemis & Winkler 1995
Literarische Übungen
118 Gastrosophie et gastronomie
dans la littérature française
G. Dörr
2-std., Mo 8.30-10, P 103
"La découverte d'un mets nouveau
fait plus pour le bonheur du genre humain que la découverte d'une
étoile", dit Brillat-Savarin en 1825. Gastrosophie et gastronomie
- science et règles de l'estomac - donc théorie et pratique
de l'art culinaire, seront la base de nos recherches sur le boire et le
manger dans la littérature française. Nous analyserons -
à titre exemplaire - le rôle et la fonction que tient la gastronomie
dans les belles lettres de Villon à Perec.
Brillat-Savarin, Physiologie du goût,
Paris 1982;
F. Lange, Manger ou les jeux et les
creux du plat, Paris 1975
F. Revel, Un festin en paroles, Paris
1979;
James W. Brown, Fictional meals and
their function in the french novel 1789-1848,
Toronto 1984;
R. Tobin, Littérature et gastronomie,
Paris 1985;
Y. Setton, Des mets et des mots, Paris
1994
119 Littératures francophones
D. Dumontet
2-std., Mi 12 s.t.-13.30, P 207
Ce cours sera consacré à
une introduction à l'oeuvre romanesque d'un grand auteur des Antilles
françaises, Edouard Glissant. Auteur réputé difficile
d'accès, auteur hermétique pour beaucoup de ses lecteurs,
nous dégagerons les différentes pistes de lecture permettant
une approche de l'écriture glissantienne.
Les étudiants seront priés
de se procurer les romans suivants:
Edouard Glissant: Le quatrième
siècle. Paris, Le Seuil, 1964.
Edouard Glissant: La case du commandeur.
Paris, Le Seuil, 1981.
120 Goldoni und Casanova, zwei
Venezianer in europäischer
V. Cessi/G. Damblemont
Kulturlandschaft (mit Exkursion)
2-std., Do 12-14, SB II 03-436
Die Übung setzt sich zum Ziel, den
Lebenslauf und das literarische Werk zweier Venezianer,Carlo Goldoni (1707-1793)
und Giovanni Giacomo Casanova (1725-1798) zu betrachten, die aus dem italienischen
Sprachraum heraus in ein francophones Europa - im späten 18. Jahrhundert
war Französisch die lingua franca der geistigen Elite Europas
- hineinwuchsen.
Teilnahmevoraussetzung: Lesefähigkeit
in mindestens einer der beiden von Goldoni und Casanova verwendeten Literatursprachen.
Hinweis zur Exkursion: Es ist eine
Exkursion zu bedeutenden Schauplätzen des Lebens und der Werke von
Goldoni und Casanova geplant. Anlaß der Exkursion ist die bedeutende
Casanova - Austellung in Venedig zu dessen 200. Todestag. Zur Exkursion
werden lediglich Studierende zugelassen, die sich aktiv an der Übung
beteiligt haben. Es besteht keine Pflicht, an der Exkursion teilzunehmen.
Proseminare einführenden Charakters
121 Einführung in die französische
Literaturwissenschaft
2-std., in 3 Parallelkursen:
Kurs A: Di 15-16.30, P 108 G.
Damblemont
Kurs B: Mi 8 s.t.-9.30, P 6 G.
Dörr
Kurs C: Mi 8.30-10, SB II 03-153
K. Semsch
Anhand von Textbeispielen verschiedener
Gattungen soll induktiv und exemplarisch in die Literaturwissenschaft eingeführt
werden.
Ausgehend von der Textanalyse soll
der Teilnehmer an die wichtigsten Hilfsmittel herangeführt und mit
fundamentalen Problemen der Literaturwissenschaft vertraut gemacht werden.Besondere
Aufmerksamkeit gilt dabei folgenden Einzelbereichen der Literaturwissenschaft:
-
Literatur und Kommunikationssituationen
-
Literaturgeschichte (Epochengliederung,-begriffe)
-
Stilistik/Rhetorik
-
Französische Metrik
-
Beziehung Autor - Werk (z.B. Biographismus)
Texte werden zu Semesterbeginn bereitgestellt.
J. Grimm u.a., Einführung in die
französische Literaturwissenschaft, Stuttgart 41997
Begleittutorium s. letzte Seite des
kommentierten Verzeichnisses!
Thematisch gebundene Proseminare
122 La poésie lyrique
au XXème siècle
G. Dörr
2-std., Di 11.30-13, P 12
La poésie lyrique du 20e
siècle n'est pas d'un abord facile. Est-ce justement cette difficulté
qui exerce une si grande force d'attraction sur le lecteur? Comment trouver
des grilles d'analyse et d'interprétation? Nous essaierons d'y trouver
des réponses en travaillant sur des poètes comme Apollinaire,
Aragon, Eluard, Desnos, Jacob, Ponge, Char, Guillevic, Prévert et
Bonnefoy.
M. Décaudin (Ed.),Anthologie
de la poésie française du 20e siècle, Gallimard
1983;
R. Baehr, Einführung in die frz.
Verslehre, München 1970;
J.-L. Backès, Le vers et les
formes poétiques dans la poésie française, Hachette
1997
W. Pabst, Frz. Lyrik des 20. Jahrhunderts,
Berlin 1983
123 Die 'femme fatale' in der
französischen Literatur
C. Mundt-Espín
2-std., Mi 10 s.t.-11.30; P 102
Chimäre, Monstrum, Teufelsweib -
die Frau, die dem Mann geradezu schicksalhaft zugleich mit der Liebe das
tödiche Verhängnis bringt, erfreut sich in der Literatur seit
der Antike großer Beliebtheit. Doch erst im Laufe des 19. Jahrhunderts
kristallisiert sich in der bildenden Kunst und in der Literatur ein Typus
von Frau heraus, in dem die ambivalenten Züge weiblicher Anziehungdkraft
in ganz besonderer Weise konzentriert werden: die "femme fatale".
Im Unterricht soll es darum gehen,
die Grundzüge dieses Typus herauszuarbeiten. Dazu wollen wir in einem
ersten Schritt Texte betrachten, die zur Vorgeschichte der "femme fatale"
gehören: Auszüge aus alt- bzw. mittelfranzösischen Texten
zum Thema "la belle dame sans merci", Racine, Phèdre (1677) und
Cazotte, Le diable amoureux (1772). Anschließend wollen wir anhand
erster Erkenntnisse am Beispiel von Texten des 19. Jahrhunderts die Entstehung
des Typus im engeren Sinne verfolgen. Lesen wollen wir in dieser zweiten
Etappe Mérimée, Carmen (1845), einige Gedichte aus der Sammlung
Les Fleurs du mal von Baudelaire (1857), Flaubert, Hérodias (1877),
Huysmans, A rebours (1884), sowie Le jardin des Supplices von Octave Mirbeau
(1899). Dabei wollen wir die motivischen bzw. thematischen Ingredienzien
in ihren je besonderen Bündelungen und Akzentverschiebungen untersuchen,
die die einzelnen Figuren charakterisieren. Auf dieser Grundlage wollen
wir versuchen, die Voraussetzungen und Folgen dieser besonderen Weiblichkeitskonzeption
in den Blick zu nehmen.
Eine detaillierte Leseliste bzw. ein
Ordner mit Kopiervorlagen steht ab Anfang September in der Bibliothek A
des Romanischen Seminars bei den Handapparaten zur Verfügung. Als
einführende und begleitende Lektüre eignet sich Carola Hilmes,
Die femme fatale. Ein Weiblichkeitstypus in der nachromantischen Literatur,
Stuttgart, Metzler 1990
124 Le théâtre de
l'absurde en France K. Semsch
2-std., Mi 11-13, P 107
Im Kern der späten Moderne steht
nach dem 2. Weltkrieg die Notwendigkeit, das 'Absurde' der menschlichen
Existenz zu denken: Nonsenserfahrung des Kriegserlebens, der Totalitarismen
und Ideologien des bürgerlichen Zeitalters, der automatisierten Gleichschaltung
sozialen Gemeinraums sowie nicht zuletzt des bereits von Nietzsche maximenhaft
verkündeten Ende des Gottesreiches.
Als avantgardistisch künstlerische
Inszenierung der konfliktuell gewordenen Begegnung einer menschlichen nostalgie
d'unité, eines appétit d'absolu mit dem Wissen
um die Endlichkeit individuellen Lebens nimmt das französische théâtre
de l'absurde eine exponierte Stellung ein, wenn es um die radikale
Aufführung des Menschen als étranger à soi-même
(Camus) geht.
Das Seminar möchte versuchen,
die écriture des verspürten Sinndefizites als (apokalyptische)
Destruktionsdramaturgie in ihren diversen Ausformungen zu beschreiben.
Mit Ausblick auf aktuelle Tendenzen gattungsspezifischen Selbstverständnisses
(Sarrazac, Novarina) sollen zum anderen mögliche neue Wege des Einrichtens
positiver humaner Sinnstiftungen, die auch der Erfahrung der 'Dramaturgie
des Absurden' bedurften, angedeutet werden.
Textgrundlage:
1. Eugène Ionesco, La Cantatrice
chauve (1959)
2. ders., Tueur sans gages (1959)
3. Samuel Beckett, En attendant
Godot (1952)
4. Arthur Adamov, Le Ping-Pong
(1955)
5. Jean Genet, Le Balcon (1957)
125 L'œuvre romanesque de Jean-Jacques
Rousseau D. Dumontet
2-std., Do 9 s.t.-10.30, P 108
L'auteur des discours, des traités
a laissé à la postérité deux textes romanesques
dont nous pouvons dire aujourd'hui qu'ils étaient des textes fondateurs,
fondateurs dans le genre du roman autobiographique et dans celui du roman
épistolaire. Après une vue d'ensemble sur l'oeuvre et la
pensée de Jean-Jacques Rousseau, nous verrons les éléments
constitutifs des Confessions et de La Nouvelle Héloïse.
Les étudiants sont priés
de se procurer les textes suivants: Les Confessions et La Nouvelle
Héloïse dans la collection Garnier Flammarion.
Seminare
126 Le roman de l'entre-deux-guerres
H. T. Siepe
2-std., Di. 11.30-13, P 208
Le roman français de l'entre-deux-guerres
connaît une richesse de variétés comme p.e. le roman
de fantaisie (Gide, Cocteau, Delteil, Supervielle, V. Larbaud, Giraudoux,
Aymé), le roman lyrique (Giono, Ramuz), le roman mondain (Cocteau,
Radiguet), le roman cyclique (Martin du Gard, Duhamel, Romains), le roman
de la condition humaine (Malraux, Saint-Exupéry, Mauriac, Bernanos,
Rolland, Céline, Aragon) etc. De ce vaste panorama, nous aborderons
dans le séminaire les romans suivants: André Gide: Les
Faux-Monnayeurs (1925); François Mauriac: Thérèse
Desqueyroux (1927); Louis-Ferdinand Céline: Voyage au bout
de la nuit (1932); André Malraux: La Condition humaine
(1933); Louis Aragon: Les Beaux Quartiers (1936); Jean-Paul Sartre:
La Nausée (1938).
La participation au séminaire
exige la lecture préalable des romans qui seront traités
chronologiquement.
Commande globale des oeuvres:
possible jusqu'au 16 juillet au secrétariat lors d'inscriptions
fermes. Les romans sont disponibles en édition de poche (coll. folio)
Thèmes pour les mémoires:
dès l'inscription.
Inscription: dans le bureau
de Mme Buscke (secrétariat 02-548) -nombre limité de participants
- dès la publication du programme.
Une bibliographie sera mise
à la disposition des participants dès le début du
semestre d'hiver; elle sera aussi disponible sur ma "page"-Internet.
127 Chrétien de Troyes
K. Ley
2-std., Do 15 s.t.-16.30, P 104
Der in der zweiten Hälfte des 12.
Jahrhunderts an den Höfen der Champagne und Flanderns lebende Chrétien
de Troyes gilt als der bedeutendste französische Vertreter des höfischen
Versepos. - Die Beschäftigung mit dem "roman courtois" dieses Dichters
wird auf der Grundlage dreier seiner Werke erfolgen, deren Stellung zueinander
und zu den anderen epischen Formen des französischen Mittelalters
untersucht werden soll. Ausgangspunkt wird die Besprechung von "Erec und
Enide" sein. Es empfiehlt sich die vorherige Lektüre dieses Romans
und der bekannte Titel der Sekundärliteratur (Frappier, Köhler).
128 De l'exotisme littéraire
à l'expérience interculturelle
D. Janik
2-std., Fr 10-12, P 12
A une première série de
noms formée par Bernardin de Saint-Pierre, Chateaubriand, Nerval,
Loti, Le Clézio etc. on opposera, à partir d'une conscience
sensibilisée par les problèmes culturels surgis au cours
des dernières décennies, une autre liste où figurent
Montaigne, Diderot, Segalen, Lévi-Strauss, Glissant, et j'en passe.
On essayera de relier ces auteurs et leurs oeuvres à différents
moments de la prise de conscience de l'AUTRE en tant que manifestation
de l'altérité culturelle qu'on ne peut plus esquiver, ni
apprivoiser, ni refouler.
Inscription: voir liste affichée
au bureau Prof. Janik.
Sujets pour exposition orale et
écrite: Une liste sera préparée jusqu'à
la fin d'août et affichée (bureau Prof. Janik).
Bibliographie de base: une bibliographie
sera préparée pour les membres du séminaire et déposée
dans la Bibliothèque A.
Wissenschaftliche Übung
112 Sprachhistorische und stilistische
Analysen ausgewählter Kapitel
G. Damblemont
aus Rabelais' Gargantua und Pantagruel
2-std., Di 17-18.30, P 102
Rabelais' Romanzyklus gibt dem Interpreten
bis in unsere Tage hinein erhebliche Rätsel auf. Dennoch bereitet
die Lektüre dieses "ouvrage incontournable" der französischen
Frührenaissance in mancher Hinsicht viel Vergnügen, wenn der
Leser bereit ist, sich auf die Besonderheiten dieses einzigartigen Individualstils,
in dem in anspruchsvollster Weise französische Sprachartistik und
französische Sprachtraditionen zusammenfließen, einzulassen.
Zur Einführung:
F.-R. Hausmann; François Rabelais,
Stuttgart 1979.
Kolloquien
129 Literaturwissenschaftliches
Kolloquium H. Siepe
(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Di 15.30-17, P 201
Das Kolloquium richtet sich an Examenskandidaten
im Fachgebiet französische Literaturwissenschaft, die im letzten und
vorletzten Studiensemester sind.
Anmeldung zur Teilnahme im Sekretariat
(Frau Buscke) erbeten).
130 Literaturwissenschaftliches
Kolloquium K. Ley
(nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Mi 17-19, Ort wird noch bekanntgegeben
3. Sprachpraktische Übungen
Es gibt keine Anmeldelisten für
die sprachpraktischen Kurse; bitte erscheinen Sie rechtzeitig zur ersten
Veranstaltung.
GRUNDSTUDIUM
131 Phonétique française
1-std., in 4 Parallelkursen
Kurs A: Di 9-10, PR 013 B. Dufeu
Kurs B: Di 10-11, PR 013 B. Dufeu
Kurs C: Mi 8-9, PR 013 B. Dufeu
Kurs D: Mi 9-10, PR 013 B. Dufeu
Condition d'admission:
Il est necessaire de suivre le cours
théorique d'introduction à la phonétique le mardi
de 8.00 à 9.00 en P 1 (voir plus haut) ou d'avoir suivi ce cours
lors d'un semestre d'hiver précédent.
Contenu du cours:
Prise de conscience des erreurs faites
par les germanophones en général et par chaque étudiant
en particulier.
Présentation et enseignement
de procédés de correction en fonction des différents
types d'erreurs. Correction des erreurs de prononciation en particulier
sur le plan segmental.
132 Intonation française
B. Dufeu
1-std., Di 11-12, PR 013
Entraînement au rythme et à
la mélodie de la langue française.
A l'aide d'exercices qui mettent en
relief les particularités rythmiques et mélodiques de la
langue française, nous proposerons des techniques permettant de
corriger la prononciation des étudiants dans ce domaine.
Nous aborderons également certains
fondements théoriques qui permettent de mieux comprendre les principes
qui sous-tendent le fonctionnement de l'intonation française.
133 Cours d'expression orale
2-std., in 3 Parallelkursen
Kurs A: Mo 12-14, SB II 03-134
N. N.
Kurs B: Mo 16.30-18, P 13 N.
N.
Kurs C: Mi 10-11.30, SB II 03-153
B. Dufeu
Ces cours sont destinés aux étudiants
ayant des difficultés à s'exprimer en français ou
désirant élargir leurs connaissances lexicales et syntaxiques
(premiers semestres en particulier).
Nous utiliserons, entre autres, des
exercices qui stimulent l'expression des participants (techniques de créativité
et d'imagination, textes qui reflètent la vie politique et sociale
française).
134 Grammaire
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Mo 8.30-10, SB II 03-444
N. N.
Kurs B: Mi 11.30-13, SB II 03-134
H. Thomaßen
Gegenstand der Übung werden einige
ausgewählte Probleme der französischen Grammatik sein, wie etwa
u.a. der Gebrauch des subjonctif.
135 Entraînement à
l'expression écrite N
N.
2-std., Di 14.30-16, P 12
136 Dissertation française
2-std. in 3 Parallelkursen
Kurs A: Di 14-15.30, P 204 C.
Forte
Kurs B: Mi 8.30-10, SB II 03-134
N. N.
Kurs C: Do 8.30-10, SB II 03-153
B. Dufeu
Introduction aux techniques de construction
et de composition d'une dissertation française à partir de
textes littéraires, de thèmes culturels ou de sujets généraux.
137 Traduction allemand-français
2-std., in 3 Parallelkursen
Kurs A: Mo 10-12, SB II 03-436
N. N.
Kurs B: Di 17-18.30, SB II 03-444
C. Forte
Kurs C: Do 12 s.t.-13.30- P 108
D. Dumontet
GRUND- UND HAUPTSTUDIUM
138 Traduction français-allemand
2-std., in 3 Parallelkursen
Kurs A: Mo 8.30-10, P 11 G. Damblemont
Kurs B: Mi 16-18, P 109a S. Lang
Kurs C: Fr 8.30-10, P 103 G.
Dörr
Neben literarischen und literaturkritischen
Texten werden auch Fachtexte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft berücksichtigt.
HAUPTSTUDIUM
139 Grammaire française
2-std., Do 10-11.30, SB II 03-153
B. Dufeu
Le subjonctif
Nous analyserons la présentation
de l'emploi du subjonctif dans différentes grammaires. Après
avoir étudié sa fonction en français, nous construirons
des exercices permettant de maîtriser ce mode. Ce cours est donc
non seulement un cours pratique mais également un cours de réflexion
grammaticale.
140 Dissertation française
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Littérature Di 9.30-11, P 108
D. Dumontet
Kurs B: Linguistique Do 9.30-11, P 11
C. Forte
Dans le cadre de ce cours, nous étudierons
deux exemples de souvenirs d'enfance écrits par des auteurs contemporains,
Nathalie Sarraute et Georges Perec. L'objet principal de ce cours sera
de dépister les stratégies de mise en scène du moi
enfant ainsi que les structures narratives de l'écriture de soi
et du monde.
Les étudiants sont priés
de se procurer les textes suivants:
Nathalie Sarraute: Enfance.
Paris, Gallimard 1983, coll. Folio no 1684.
Georges Perec: W ou le souvenir
d'enfance. Paris, Gallimard 1975, coll. L'Imaginaire.
141 Traduction allemand-français
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Mi 10-11.30, P 109a D.
Dumontet
Kurs B: Do 16.30-18, P 13 C.
Forte
142 Cours de traduction française
pour les candidats à la maîtrise
B. Dufeu
4-std., Fr. 8.30-12, P 13
Voraussetzung: Übersetzung im Hauptstudium.
Den Schein oder eine anerkannte Äquivalenz bei der ersten Klausur
am 30.Oktober unbedingt mitbringen.
143 Cours de préparation
à l'examen d'Etat [Klausurenkurs] (14-täg. im Wechsel)
Abt.I: Traduction allemand-français
D. Dumontet
4-std., Fr 8.30-12, P 108
Abt II: Dissertation littéraire
G. Damblemont
4-std., Fr. 8.30-12, P 108
Abt III: Dissertation linguistique
4-std., Fr 8.30-12, P 108 H.
Thomaßen
Abt.I
1. Klausur: 30.10.1998
Besprechung 13.11.1998
2. Klausur 27.11.1998
Besprechung 11.11.1998
3. Klausur 15.01.1999
Besprechung 29.01.1999
Voraussetzung: Erfolgreicher Abschluß
der Übersetzung im Hauptstudium. Den erworbenen Schein bzw. einen
vergleichbaren Leistungsnachweis bitte bei der ersten Klausur unbedingt
mitbringen.
Abt.II/III
Terminplan:
Vorbereitung des ersten Themas: 6.11.1998
Literaturwissenschaft: 8.30 - 10.00
Sprachwissenschaft 10.30 - 12.00
1. Klausur (beide Kurse): 4.12.1998
8.30 - 12.00
Besprechung 18.12.1998
Literaturwissenschaft 8.30 - 10.00
Sprachwissenschaft 10.30 - 12.00
Vorbereitung des zweiten Themas: 8.01.1999
Literaturwissenschaft 8.30 - 10.00
Sprachwissenschaft 10.30 - 12.00
2. Klausur (beide Kurse): 22.01.1999
8.30 - 12.00
Besprechung 5.02.1999
Literaturwissenschaft 8.30 - 10.00
Sprachwissenschaft 10.30 - 12.00
Abt. II
Thema: Die Revolution von 1848 im Spiegel
der französischen Literatur
Abt. III
Thema: Französische Lexikographie
4. Landeskundliche Übungen
GRUNDSTUDIUM
144 Einführung in
die französische Landeskunde
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Di 8.30-10, P 208 G.
Dörr
Kurs B: Mi 15.30-17, P 15 N.
N.
HAUPTSTUDIUM
145 Les relations franco-allemandes
G. Dörr
2-std., Fr. 11-13, P 205
Les rapports séculaires entre la
France et l'Allemagne sont marqués par des hauts et des bas. Ce
n'est qu'à partir de la Révolution française que l'idée
de "l'inimitié hériditaire" se manifeste; celle-ci nous paraît
aujourd'hui déjà bien loin grâce à la politique
de coopération due au traité franco-allemand de 1963. Mais
il y a toujours des couacs, vu les dernières interventions de J.-P.
Chevènement et d'A. Glucks-mann. C'est au niveau culturel et politique
que nous essaierons de dégager les grandes lignes de ces rapports.
Fr. Bondy/M. Abelein, Deutschland und
Frankreich, Geschichte einer wechselvollen Beziehung, Düsseldorf 1973;
R. Poidevin/J. Bariéty, Les
relations franco-allemandes 1815-1975, Colin 1975;
L. Jordan u.a. (Hrsg.) Interferenzen.
Deutschland und Frankreich, Düsseldorf 1983;
H. Ménudier, Le couple franco-allemand
en Europe, PIA 1993
Frankreich Jahrbuch 1995
G. Ziebura, Die dt.-frz. Beziehungen
seit 1945, Stuttgart 1997
5. Fachdidaktische Übung
Fachdidaktische Übung gemäß
Studienordnungen
146 Thema, Ort und Zeit werden
noch bekanntgegeben N. N.
2-std.,
ITALIENISCH
1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen
Vorlesungen
101 Varietäten des Französischen
und des Italienischen (L) B.
Wehr
2-std., Di und Mi 12-13, P 11
In der Vorlesung sollen die Varietäten
des Französischen und des Italienischen behandelt werden, wobei zunächst
einmal geklärt werden muß, wie man Varietäten adäquat
beschreibt. Auch die Frage, wie die Unterschiede zwischen gesprochener
und geschriebener Sprache zu beschreiben sind, muß geklärt werden.
Im Anschluß daran sollen die verschiedenen Varietäten des Französischen
und des Italienischen charakterisiert werden.
Die Vorlesung ist auch für Anfänger
geeignet.
Literatur:
H. Prüßmann-Zemper, "Varietätenlinguistik
des Französischen/Linguistique des variétés", in G.
Holtus et al. (eds.), Lexikon der romanistischen Linguistik vol. V: Französisch,
Okzitanisch, Katalanisch, Tübingen 1990, 830-843.
M. Berretta, "Varietätenlinguistik
des Italienischen/Linguistica delle varietà", in G. Holtus et al.
(eds.), Lexikon der romanistischen Linguistik vol. IV: Italienisch, Korsisch,
Sardisch, Tübingen 1988, 762-774.
102 Romantik und Romanistik:
Die romanische Sprachwissenschaft
B. Staib
im 19. Jahrhundert (L)
2-std., Di 12.30-14, P 4
Während die Entstehung der romanischen
Sprachwissenschaft wesentlich weiter zurückreicht, kann das 19. Jahrhundert
als der Beginn der romanischen Philologie unter dem maßgeblichen
Einfluß der Romantik betrachtet werden. Ziel dieser Vorlesung ist
es, die sich aus dem Textstudium und der Textedition herausbildende historische
romanische Sprachwissenschaft und ihre Hauptvertreter kritisch zu würdigen.
Von entscheidendem Interesse ist daher auch der Beitrag der Indogermanistik
nach der wissenschaftlichen Aufbereitung des Sanskrit und der sich daran
anschließenden komparativ-rekonstruktiven Methode der historischen
Sprachwissenschaft, die auch und gerade im Bereich der Romanistik florierte.
Da die zu behandelnde Zeit sich als die wissenschaftsgeschichtliche Periode
der Entdeckung der Lautgesetze darstellt, wird der thematische Bogen geschlossen
mit der grundlegenden Kritik an dieser Art von Sprachwissenschaft von seiten
der Junggrammatiker und der neu entstehenden sprachgeographischen Methode.
Proseminar einführenden Charakters
201 Einführung in die italienische
Sprachwissenschaft H. Thomaßen
2-std., Di 16-17.30, P 11
Gegenstand der Veranstaltung ist eine
Einführung in die verschiedenen Thematiken und in die Terminologie
der Sprachwissenschaft. Ziel dieser Einführung soll eine erste Kontaktaufnahme
mit den verschiedenen Bereichen von Sprachbetrachtung wie z.B. der Phonetik
und Phonologie, der Morphologie, der Wortbildung, der Lexikologie, der
Semantik, der Lexikographie und der der externen Sprachgeschichte sein.
Auch wenn hier zunächst nur ein Überblick über diese Teildisziplinen
der italienischen Sprachwissenschaft gegeben werden kann, sollen die Teilnehmer
dennoch am Ende des Semesters ein "linguistisches Handwerkszeug" erworben
haben, das ihnen den Zugang zu spezielleren sprachwissenschaftlichen Fragen
verschafft. Darüber hinaus soll auch eine kurze Einführung in
die Technik des Verfassens einer wissenschaftlichen Arbeit gegeben werden.
Literatur:
E. Blasco Ferrer, Handbuch der italienischen
Sprachwissenschaft, Berlin 1994
H. Geckeler, D. Kattenbusch, Einführung
in die italienische Sprachwissenschaft, Tübingen 21992
Thematisch gebundenes Proseminar
202 Italienische Lexikographie
H. Thomaßen
2-std., Do 8.15-9.45, P 201
Gegenstand der Lexikographie (im Sinne
von "Wörterbuchforschung”) sind Theorie und Geschichte der Wörterbuchschreibung.
Wir werden uns daher mit den verschiedenen Typen von Wörterbüchern,
mit der Makro- und Mikrostruktur ein- und zweisprachiger Wörterbücher
und mit der Geschichte der italienischen Wörterbücher von den
Anfängen bis heute beschäftigen.
Einführende Lektüre:
G. Massariello Merzagora, La lessicografia,
Bologna 1983
Seminar
203 Linguistische Lektüre
von Dantes "Divina Commedia"
B. Wehr
2-std., Do 11.30-13, SB II 03-444
Jeder Student der italienischen Philologie
sollte in der Lage sein, Dante im Original zu lesen. Die dafür notwendigen
Kenntnisse will dieses Seminar vermitteln. Anhand einer genauen Lektüre
des "Inferno" sollen charakteristische Merkmale des Alttoskanischen behandelt
werden, die sich z. T. in der neuitalienischen Standardsprache wieder finden.
Kenntnisse des Lateins sind Voraussetzung, des Altitalienischen nicht.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.
Text: Es kann jede Ausgabe benützt
werden.
Kolloquium
114 Romanistisches linguistisches
Kolloquium B. Wehr
2-std., 14 täg., Do 17-19, Bibliothek B
Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit
befindliche Untersuchungen (Magister- und Staatsexamensarbeiten) vorgestellt
und diskutiert werden. Die Teilnahme steht allen interessierten Studierenden
offen.
Von allen Studierenden, die vorhaben,
eine Examensarbeit (Magister oder Staatsexamen) bei mir zu schreiben, wird
erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.
2. Literaturwissenschaftliche
Lehrveranstaltungen
Vorlesung
204 Der italienische Roman im
19. Jahrhundert (L) K. Ley
2-std., Do 9-11, P 4
In der Vorlesung soll vor dem Hintergrund
der literarisch-ästhetischen und politischen Diskussion in Italien
seit der Romantik und dem aufkommenden Risorgimento die Geschichte der
Romangattung nachgezeichnet werden, die mit Foscolos "Ultime lettere di
J. Ortis", Manzonis "I Promessi Sposi" und den großen Werken der
Veristen Verga und Capuana Höhepunkte zeigt, auf die sich weite Teile
der übrigen zeitgenössischen Romanproduktion jeweils beziehen
lassen.
Literarische Übung
120 Goldoni und Casanova, zwei
Venezianer in europäischer
V. Cessi/G. Damblemont
Kulturlandschaft (mit Exkursion)
2-std., Do 12-14, SB II 03-436
Die Übung setzt sich zum Ziel, den
Lebenslauf und das literarische Werk zweier Venezianer,Carlo Goldoni (1707-1793)
und Giovanni Giacomo Casanova (1725-1798) zu betrachten, die aus dem italienischen
Sprachraum heraus in ein francophones Europa - im späten 18. Jahrhundert
war Französisch die lingua franca der geistigen Elite Europas
- hineinwuchsen.
Teilnahmevoraussetzung: Lesefähigkeit
in mindestens einer der beiden von Goldoni und Casanova verwendeten Literatusprachen.
Hinweis zur Exkursion: Es ist eine
Exkursion zu bedeutenden Schauplätzen des Lebens und der Werke von
Goldoni und Casanova geplant. Anlaß der Exkursion ist die bedeutende
Casanova - Austellung in Venedig zu dessen 200. Todestag. Zur Exkursion
werden lediglich Studierende zugelassen, die sich aktiv an der Übung
beteiligt haben. Es besteht keine Pflicht, an der Exkursion teilzunehmen.
Proseminar einführenden Charakters
205 Einführung in die italienische
Literaturwissenschaft B. Bosold
2-std., Fr 13.15-14.45, P 7
Das Proseminar setzt sich zum Ziel, anhand
von Textbeispielen verschiedener Gattungen und Epochen exemplarisch in
die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der italienischen Literatur
einzuführen. Die Teilnehmer sollen mit den wichtigsten Hilfsmitteln,
Arbeitstechniken und Fragestellungen der Literaturwissenschaft vertraut
gemacht werden. Neben einem Überblick über die Epochen und Strömungen
der italienischen Literatur stehen Grundlagen der Literaturtheorie, Textanalyse,
Gattungspoetik, Stilistik/Rhetorik und Metrik im Vordergrund. Italienische
Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau des abgeschlossenen Sprachkurses
II sind erforderlich.
Voraussetzung für den Scheinerwerb
sind die regelmäßige aktive Mitarbeit, Vor- und Nachbereitung
sowie das Bestehen der Abschlußklausur.
Thematisch gebundene Proseminare
206 Boccaccio
G. Damblemont
2-std., Do 14-16, P 203
Boccaccio hinterließ ein sehr reichhaltiges,
in der Volkssprache und in Latein abgefaßtes Werk, das aus heutiger
Sicht vielfach durch das "Dekameron" verdeckt wird. Das Proseminar verfolgt
das Ziel, neben dem Erzähler im "Volgare" auch den humanistischen
Gelehrten angemessen zu würdigen. Im Zentrum der Betrachtung wird
jedoch erwartungsgemäß das "Dekameron" stehen, dessen Originalität
unter den Gesichtspunkten der Entstehungsgeschichte, des Aufbaus, der stilistischen
Gestaltung und der ideologischen und psychologischen Konzepte untersucht
werden soll. Wirkungsgeschichtliche Betrachtungen werden das Proseminar
abschließen.
207 Carlo Emilio Gadda e il filone
espressionistico nella letteratura italiana
B. Bosold
2-std., Do 11.30-13, SB II 03-153
In der italienischen Literaturwissenschaft
hat sich - im Anschluß an die Arbeiten des Kritikers Gianfranco Contini
- ein erweiterter Expressionismusbegriff durchgesetzt, unter dem nicht
nur die Vertreter der historischen Avantgardebewegung subsummiert werden.
Autoren des 16. und 17. Jahrhunderts wie Teofilo Folengo und Carlo Maria
Maggi werden dem "filone espressionistico" ebenso zugerechnet wie die "Scapigliati",
die "Vociani" und einige Schriftsteller des späteren 20. Jahrhunderts.
Die "Erfindung" der kritischen Kategorie des "filone espressionistico"
erlaubte es erstmals, sogenannte "scrittori irregolari" in einem ästhetischen
Zusammenhang zu betrachten und in eine eigenständige Tradition einzuordnen.
Als Bezugsrahmen für die Definition des literarischen Expressionismus
wurde das Werk des Mailänder Schriftstellers Carlo Emilio Gadda (1893-1973)
herangezogen, dessen Romane La cognizione del dolore (1938-41; 1963) und
Quer pasticciaccio brutto de via Merulana (1946;1957) im Mittelpunkt der
Seminararbeit stehen werden. Die Prosa Gaddas dient als Ausgangspunkt für
die Diskussion charakteristischer Merkmale expressionistischen Schreibens,
zu denen insbesondere der virtuose Einsatz unterschiedlicher Sprach- und
Stilregister zählt, mit denen eine dynamische Wirklichkeit gestaltet
wird: "La parola si può stirare, contrarre e metastatare secondo
libidine, come la fusse una pasticca tra i denti".
Anmeldung und Buchbestellung durch
Listeneintrag während der vorlesungsfreien Zeit (Zi 01-548), Vorbesprechung
und Vergabe der Referatthemen in der ersten Sitzung bzw. in meiner Sprechstunde.
Seminar
208 Das Selbstverständnis
des Intellektuellen - ein Problem der
K. Ley
italienischen Kulturgeschichte
2-std., Mi 12 s.t.-13.30, P 108
Vor allem Antonio Gramsci hat in unserer
Zeit die Problematik des Intellektuellen - sein Selbstverständnis
und sein Verhältnis zur Gesellschaft - in der italienischen Geschichte
mit ihren besonderen Gegebenheiten reflektiert.
Das Thema ist schon seit Dante und
Petrarca, worauf besonders Foscolo hingewiesen hat, immer wieder diskutiert
worden. An einer Reihe von Beispielen aus den Bereichen von Kunst, Literatur,
Geschichtsschreibung und Staatstheorie sollen verschiedene Entwürfe
bis in unsere Zeit vorgestellt werden.
Kolloquium
130 Literaturwissenschaftliches
Kolloquium K. Ley
(nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Mi 17-19, Ort wird noch bekanntgegeben
3. Sprachpraktische Übungen
GRUNDSTUDIUM
209 Italienischer Sprachkurs
I B. Bosold
(nur für Studierende der Romanischen Philologie)
3-std., Do 13.30-15, P 108
Fr 9.15-10, P 7
Vermittlung der Grundkenntnisse in Grammatik,
Wortschatz und Phraseologie. Keine Kenntnisse vorausgesetzt.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche
im Kurs.
Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
Grundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische
Sprache. Max Hueber Verlag München 1997
Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997
210 Italienischer Sprachkurs
II V. Cessi
(nur für Studierende der Romanischen Philologie)
3-std., Mo 10-11,P 108
Di 11-12, P 108
Mi 10-11, P 4
Fortsetzung des italienischen Sprachkurses
I.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche
im Kurs.
Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
Grundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische
Sprache. Max Hueber Verlag München 1997
Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997
211 Italienischer Sprachkurs
III V. Cessi
3-std., Mo 9-10, P 108
Di 12-13, P 203
Mi 12-13, P 12
Fortsetzung des italienischen Sprachkurses
II.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche
im Kurs.
Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
Grundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische
Sprache. Max Hueber Verlag München 1997
Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini,
240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997
212 Deutsch-italienische Übersetzungsübung
anhand V. Cessi
leichterer Texte als Vorbereitung für den Oberkurs
2-std., Di 9-11, P 109a
Le esercitazioni su testi distribuiti
durante il corso saranno inframmezzate da una prova di traduzione in classe
e concluse da un esame scritto. La frequenza è necessaria per accedere
al corso superiore.
GRUND- u. HAUPTSTUDIUM
213 Grammatik der italienischen
Sprache P. De Bernardo Stempel
2-std., Mo 16-18, P 12
Corso di approfondimento della grammatica
italiana con esercizi ed esame scritto finale.
A partire da questo semestre il corso
si articola in un ciclo annuale: il corso di grammatica I avrà luogo
nel semestre invernale e quello di grammatica II nel semestre estivo. Si
raccomanda la frequenza a entrambi i corsi, che tratteranno argomenti differenti.
214 Italienisch-deutsche Übersetzungsübungen
B. Bosold
1-std., Fr 8.30-9.15, P 7
Anhand von literarischen Texten, Zeitungsartikeln
sowie sprach- und literaturwissenschaftlichen Sachtexten sollen Probleme
der Übersetzungspraxis, die sich aus den strukturellen Unterschieden
der deutschen und der italienischen Sprache ergeben, exemplarisch erörtert
werden.
Der Kurs ist für Studenten der
Wirtschaftspädagogik mit Italienisch als Doppelwahlfach obligatorisch,
jedoch ebenso für Studenten im Hauptstudium als Ergänzung der
sprachpraktischen Ausbildung geeignet.
HAUPTSTUDIUM
215 Italienischer Oberkurs:
P. De Bernardo Stempel
Deutsch-italienische Übersetzungsübungen
2-std., Mo 13-14.30, P 13
Corso di traduzione per progrediti con
due prove scritte intermedie ed un esame finale. I testi verranno distribuiti
di volta in volta.
4. Landeskundliche Übung
HAUPTSTUDIUM
216 Storia italiana contemporanea
V. Cessi
2-std., Mo 11-12.30, P 108
Nel corso dell'esercitazione verranno
esaminati gli ultimi 50 anni della storia italiana. Punto di partenza saranno
quindi le date della caduta del fascismo e dell'armistizio con gli alleati
(1943).
Per un primo approccio alla tematica
si consiglia il manualetto di F. Hausmann, Kleine Geschichte Italiens seit
1943, Berlin Wagenbach 1989 (oder spätere Auflagen).
Per conseguire il certificato finale
con voto sono necessaria una breve relazione orale e un esame scritto finale.
Il certificato di presenza verrà rilasciato solo a seguito di una
relazione orale durante il semestre.
Gli studenti potranno iscriversi durante
le vacanze su una lista apposta all'ufficio 01-542.
5. Allgemeine Konversationskurse
217 Italienischer Konversationskurs
für Anfänger S. Albesano
2-std., Do 12-14, P 201
218 Italienischer Konversationskurs
für Fortgeschrittene S.
Albesano
2-std., Mi 13.30-15, P 201
SPANISCH
1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen
Vorlesung
102 Romantik und Romanistik:
Die romanische Sprachwissenschaft
B. Staib
im 19. Jahrhundert (L)
2-std., Di 12.30-14, P 4
Während die Entstehung der romanischen
Sprachwissenschaft wesentlich weiter zurückreicht, kann das 19. Jahrhundert
als der Beginn der romanischen Philologie unter dem maßgeblichen
Einfluß der Romantik betrachtet werden. Ziel dieser Vorlesung ist
es, die sich aus dem Textstudium und der Textedition herausbildende historische
romanische Sprachwissenschaft und ihre Hauptvertreter kritisch zu würdigen.
Von entscheidendem Interesse ist daher auch der Beitrag der Indogermanistik
nach der wissenschaftlichen Aufbereitung des Sanskrit und der sich daran
anschließenden komparativ-rekonstruktiven Methode der historischen
Sprachwissenschaft, die auch und gerade im Bereich der Romanistik florierte.
Da die zu behandelnde Zeit sich als die wissenschaftsgeschichtliche Periode
der Entdeckung der Lautgesetze darstellt, wird der thematische Bogen geschlossen
mit der grundlegenden Kritik an dieser Art von Sprachwissenschaft von seiten
der Junggrammatiker und der neu entstehenden sprachgeographischen Methode.
Proseminar einführenden Charakters
301 Einführung in die spanische
Sprachwissenschaft
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Mo 10-12, P 10 M. Scotti-Rosin
Kurs B: Mi 10-12, P 207 J. Blaser
Einschreibung in die Listen an den Dienstzimmern
der Dozenten
während der vorlesungsfreien Zeit!
(Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher
Abschluß des Sprachkurses II oder gleichwertige Kenntnisse)
In diesem Proseminar soll zunächst
ein kurzer Überblick über die Geschichte der romanischen und
spanischen Sprachwissenschaft gegeben und anschließend in Methoden
und Fragestellungen des Faches eingeführt werden. Die Schwerpunkte
liegen dabei auf den Arbeitsmitteln im Bereich der spanischen Sprachwissenschaft,
der Phonologie, der Morphologie, der Syntax, der Semantik, der Lexikologie
und der Sprachgeschichte.
Leistungsnachweis: Protokoll und Klausur
Literatur: Wolf Dietrich /Horst Geckeler:
Einführung in die spanische Sprachwissenschaft, Berlin 21993
(Erich Schmidt Verlag).
Thematisch gebundene Proseminare
302 Morphosyntaktische Aspekte
des Pronomens im Spanischen A.
Klump
2-std., Mo 14.30-16, P 11
In diesem Proseminar wird das derzeitige
spanische Pronominalgefüge unter Einbeziehung von Formen und Funktionen
der einzelnen (Possessiv-, Demonstrativ-, Personal-, Reflexiv-, Indefinit-,
Relativ- und Interrogativ-) Pronomina vorgestellt. Anknüpfend an eine
punktuelle historische Betrachtung des altspanischen Pronomens ist des
weiteren die Beleuchtung typischer pronominaler Erscheinungen in Hispanoamerika
(Voseo, Loísmo) geplant.
303 Das Spanische in Amerika
M. Scotti-Rosin
2-std., Di 13.30-15, P 7
In diesem Proseminar sollen einige relevante
Aspekte des Spanischen in Amerika beschrieben werden, zu denen diachrone
und vor allem synchrone Gesichtspunkte gehören. In den Bereich der
Diachronie des amerikanischen Spanisch gehören die sogenannte "Andalusienthese",
die verschiedenen indigenen Einflüsse und nicht zuletzt die Sprachen
der europäischen Einwanderer, deren Einwirkungen auf das Spanische
Amerikas beschrieben werden sollen. Zu den synchronen Aspekten, mit denen
sich die Veranstaltung beschäftigen wird, zählen bestimmte morphologische
und syntaktische Besonderheiten des heutigen Spanischen in Amerika.
Literatur:
Hugo Kubarth: Das lateinamerikanische
Spanisch, München 1987
Beatriz Fontanella de Weinberg: El
español de América, Madrid 21993
Seminar
304 Herausbildung und Entwicklung
der iberoromanischen Sprachen
B. Staib
während der Reconquista
2-std., Mi 12 s.t.-13.30, P 101
Die vom Anfang des 8. bis zum Ende des
15. Jahrhunderts dauernde Reconquista bildet den zeitlichen Rahmen für
die in diesem Seminar zu behandelnde Thematik. Insofern soll ein maßgeblicher
Ausschnitt der externen und internen Sprachgeschichte der Iberischen Halbinsel
behandelt werden, der von der Betrachtung der sogenannten Primärdialekte
im Norden der Halbinsel und des Mozarabischen im Zentrum und im Süden
ausgeht und die grundlegenden sprachlichen und politischen Entwicklungen
nachzeichnet, die zum Aufstieg des Kastilischen und zur Verselbständigung
des Portugiesischen und des Katalanischen führten. Nach Möglichkeit
soll auch die Weiterentwicklung der anderen iberoromanischen Dialekte vor
diesem Hintergund thematisiert werden. Unter dem Gesichtspunkt der Verselbständigung
der einzelnen Sprachen kommt ihrer Kodifizierung vor dem Hintergund der
lautlichen und grammatikalischen Entwicklungen eine besondere Bedeutung
zu.
Eine ausführliche Arbeitsbibliographie
wird zur Verfügung gestellt werden. Zur Vorbereitung wird empfohlen,
sich eingehend mit den einschlägigen Artikeln im Lexikon der Romanistischen
Linguistik (LRL) und mit den Darstellungen in den entprechenden Sprachgeschichten
zu beschäftigen.
Anmeldung ab sofort bei Frau
Schlick (Raum 02-537).
Themenvergabe für Referate
in den Feriensprechstunden im September (siehe besonderen Anschlag zum
Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters).
Kolloquium
113 Sprachwissenschaftliches
Kolloquium B. Staib
(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Di 18-20, P 208
Ziel des Kolloquiums ist eine intensive
Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als
Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfungen sein können.
Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen
und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskandidatinnen
und kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium
teilnehmen und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung
beteiligen.
Nach einer gemeinsamen Einführungsphase,
in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen und Fragen im Zusammenhang
mit dem Examen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche
Gruppen aufteilen, um auch der fremdsprachlichen Behandlung der Themen
Rechnung zu tragen.
2. Literaturwissenschaftliche
Lehrveranstaltungen
Vorlesung
305 Der Roman in Spanischamerika
vom Criollismo bis zur Gegenwart (L)
D. Janik
2-std., Mi und Do 9-10, P 104
Mit dem criollistischen Roman der 20er
Jahre (José Eustasio Rivera, Ricardo Güiraldes, Rómulo
Gallegos) beginnt eine erzählerische Entfaltung der "Amerikanität"
Spanischamerikas, deren komplexester künstlerischer Ausdruck die großen
Werke der "nueva novela hispanoamericana" der 50er bis 70er Jahre sind.
Neben dieser Entwicklungslinie sollen jedoch auch scheinbar divergierende
Romanprojekte (z.B. Rayuela von Cortázar) und neuere Tendenzen
vorgestellt werden.
Proseminare einführenden Charakters
306 Einführung in die hispanistische
Literaturwissenschaft anhand von
S. Lang
Texten aus der spanischen Literatur
2-std., Mi 13 s.t.-14.30, P 11
Ziel des Proseminars ist es, anhand verschiedener
Texte unterschiedlicher Gattungen paradigmatisch in die Probleme und Methoden
der Literaturwis-senschaft einzuführen. Ausgehend von der Textanalyse
sollen die Teilnehmer an die wichtigsten Hilfsmittel und literaturwissenschaftlichen
Arbeitstechniken herangeführt und mit den grundlegenden Inhalten und
Fragestellungen des Faches vertraut gemacht werden. Dabei stehen folgende
Teildisziplinen der Literaturwissenschaft im Mittelpunkt der Betrachtung:
-
Literatur und Theorie - Methoden der Textanalyse
-
Geschichte der spanischen Literatur
-
Gattungspoetik
-
Rhetorik
-
Spanische Metrik
Teilnahmevoraussetzung: Abschluß
der sprachpraktischen Ausbildung (Sprachkurs III)
Zu erbringende Leistungen: Aktive
und regelmäßige Mitarbeit, Kurzrefe-rat, Protokoll, Abschlußklausur
Anmeldung durch Eintragung in
die Liste an Zimmer P 01-558 ab 13. Juli 1998
Vorbereitende Lektüre:
Messner, Dieter / Müller, Hans-Joachim: Ibero-Romanisch. Einführung
in Sprache und Literatur, Darmstadt 1983;
Weiterführende Lektüre:
García López, José: Historia de la literatura española,
Barcelona (neueste Auflage); Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.): Spanische
Literaturgeschichte, Stuttgart 1997.
Thematisch gebundenes Proseminar
307 Literaturkritik und Literaturgeschichte
in Spanien: ihre Anfänge und
D. Janik
ihre Entwicklung
2-std., Fr 8.30-10, P 12
Die wissenschaftliche Literaturgeschichtsschreibung
setzte in Spanien später ein als beispielsweise in Deutschland und
Frankreich. Dem steht ein auffälliges Traditionsbewußtsein der
spanischen Autoren gegenüber, das die Hauptleistungen der eigenen
Literatur seit dem Mittelalter durch Lektüre und schöpferische
Erneuerung lebendig erhält. Im Proseminar werden wichtige literarkritische
Texte aus verschiedenen Jahrhunderten (z.B. Lope de Vega, Arte nuevo
de hacer comedias) und die Etappen der Literaturgeschichtsschreibung
behandelt.
Anmeldung: durch Eintragung
in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik.
Themenvergabe: für Referate
und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Freitag, 30. Oktober.
Textkorpus: Für die Teilnehmer
wird bis Ende August ein Textkorpus vorbereitet.
Einführendes Werk: Frank
Baasner, Literaturgeschichtsschreibung in Spanien von den Anfängen
bis 1868, Frankfurt am Main: Klostermann, 1995 (Analecta Romanica Heft
55).
Seminare
308 Gabriel García Márquez
und Carlos Fuentes: Die Auseinandersetzung
D. Janik
mit der Geschichte Spanischamerikas
2-std., Di 8.30-10, P 207
Beide Autoren haben in zentralen Büchern
ihres umfangreichen erzählerischen Werks die soziokulturellen Implikationen
und politischen Wirkungen der zwei fundamentalen geschichtlichen Ereignisse
in Spanischamerika reflektiert: Conquista und Independencia.
Arbeitsgrundlage für die Seminarteilnehmer sind:
-
Gabriel García Márquez:
Cien años de soledad (1967) und El General en su laberinto
(1989)
-
Carlos Fuentes: Terra Nostra (1975)
und La campaña (1990).
Anmeldung: durch Eintragung in
Liste an Dienstzimmer Prof. Janik.
Dienstag, 27. Oktober.
Themenvergabe: für Referate
und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Dienstag, 27. Oktober.
Buchbestellung: durch Eintragung
in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik bis 30.07.
Für die Teilnehmer wird eine einführende
Bibliographie vorbereitet.
309 José Ortega y Gasset
E. Geisler
2-std., Do 14.30-16, P 4
Ortega y Gasset gilt als bedeutendster
spanischer Essayist und Philosoph des 20. Jahrhunderts. Das Seminar führt
in die verschiedensten Aspekte seiner Arbeit ein: in die Reflexion über
spanische Gesellschaft und Geschichte (Meditaciones del Quijote, España
invertebrada), die Soziologie (La rebelión de las masas), die Ästethik
(La deshumanización del arte) sowie in allgemeine Fragen der Philosophie
(¿Qué es filosofía?). Der Kurs unternimmt insbesondere
den Versuch, Ortegas Werk in die Geschichte des spanischen bzw. europäischen
Denkens der ersten drei Jahrzehnte dieses Jahrhunderts einzuordnen. Darüber
hinaus soll der Frage Raum gegeben werden, inwieweit sich Überlegungen
dieses Autors über ihre historische Funktion hinaus einem zeitgenössischen
Leser noch immer als anregend erweisen.
Literatur:
Ernst Robert Curtius, "José
Ortega y Gasset", in: ders., Kritische Essays zur europäischen Literatur.
Bern 19633
Franz Niedermayer, José Ortega
y Gasset. Berlin 1959.
Julián Marías, Ortega
I: Circunstancia y creación. Madrid 1960
Regine Schmolling, "Faschistische Umdeutung
und franquistische Rezeption
der Staatsphilosophie Ortega y Gassets:
España invertebrada und La rebelión de las masas zwischen
1932 und 1956". In: Iberoamericana, 5, 1981, S. 38-57.
V. Quimette, José Ortega y Gasset.
Boston 1982.
Actas del Coloquio celebrado en Marburgo
con motivo del centenario del nacimien-
to de Ortega y Gasset. Frankfurt/M.
1986.
Kolloquium
310 Literaturwissenschaftliches
Kolloquium E. Geisler
(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Do 16-18, P 207
Um persönliche Anmeldung in der Sprechstunde
wird gebeten.
3. Sprachpraktische Übungen
GRUNDSTUDIUM
311 Spanischer Sprachkurs I
3-std., in 3 Parallelkursen (nur für Studierende der
Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)
Kurs A: Mo 12-13.30, P 109a W.
Lustig
Do 13.15-14, P 12
Kurs B: Di 10-12, P 13 J. Blaser
Do 13-14, SB II 03-153
Kurs C: Di 15-16, P 7 M. D. Palacios
Do 10-12, P 107
Spanischer Sprachkurs für Anfänger
ohne Vorkenntnisse. Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung
in die Listen an den Dienstzimmern der Dozenten während der vorlesungsfreien
Zeit.
Lehrbuch: Wolfgang HALM / Carolina
ORTIZ BLASCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.
312 Spanischer Sprachkurs II
3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der
Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)
Kurs A: Mo 14.15-15.45, P 203
W. Lustig
Do 14.15-15, SB II 03-436
Kurs B: Di 14.30-16, P 15 J.
Blaser
Do 14-15, SB II 03-153
Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch
I (ab Lektion 11). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung
in die Listen an den Dienstzimmern der Dozenten während der vorlesungsfreien
Zeit.
Lehrbuch: Wolfgang HALM / Carolina
ORTIZ BLASCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.
313 Spanischer Sprachkurskurs
III
3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der
Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)
Kurs A: Mo 13-14.30, P 5 C. Forte
Do 12-13, P 208
Kurs B: Di 8.30-10, P 205 J.
Blaser
Do 15-16, SB II 03-153
Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch
II (ab 21. Lektion). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung
in die Listen an den Dienstzimmern der Dozenten während der vorlesungsfreien
Zeit.
Lehrbuch: Wolfgang HALM / Carolina
ORTIZ BLASCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.
314 Spanische Grammatik
2-std., Fr 8.30-10, P 6 J. Blaser
En el curso se estudiarán principalmente
las dificultades del sistema verbal español, en especial los tiempos,
el subjuntivo y las perífrasis, así como otros temas (pronombres,
preposiciones) que puedan ofrecer dificultades a los estudiantes (nivel
superior a Spanischer Sprachkurs III). Se incluirán ejercicios de
libre expresión oral y escrita. Bibliografía de consulta,
ejercitación y material suplementario serán distribuidos
oportunamente en clase.
Libros de ejercitación gramatical
recomendados:
Gil/Preiss, Übungen zur vergleichenden
Grammatik Deutsch-Spanisch, Bonn 1990; Beitscher/Dominguez/Valle, Spanische
Übungsgrammatik Teil II, Berlin: Erich-Schmidt-Verlag 1993.
315 Deutsch-spanische Übersetzungsübungen
anhand leichterer Texte
1-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Mo 15-16, P 7 C. Forte
Kurs B: Do 13-14, P 207 S. Lang
Der Kurs ist für Studenten gedacht,
die die Sprachkurse und den Grammatikkurs abgeschlossen haben und empfiehlt
sich als Vorbereitung des Oberkurses. Ausgehend von den wichtigsten - insbesondere
grammatischen -Problemen, die sich erfahrungsgemäß beim Übersetzen
aus dem Deutschen ins Spanische ergeben, soll der Sinn für die Strukturunterschiede
zwischen den beiden Sprachen systematisch entwickelt werden. Als Arbeitsgrundlage
und zur Vorbereitung wird empfohlen: Gerhard Lang, Übungsbuch zur
spanischen Grammatik. Mittel- und Oberstufe, Bonn: Romanistischer Verlag,
1993.
316 Spanisch-deutsche Übersetzungsübungen
W. Lustig
2-std., Mo 16-17.30, P 106
Teilnehmern mit abgeschlossener sprachpraktischer
Ausbildung (und natürlich Studenten mit spanischer Muttersprache),
bietet die Übung die Möglichkeit, ihren Blick für die Strukturunterschiede
zwischen der deutschen und der spanischen Sprache zu schärfen und
kann somit die Praxis der Übersetzung ins Spanische unterstützen
und begleiten. Vorgesehen ist die Arbeit mit literarischen Texten, aktuellen
Zeitungsartikeln sowie literatur- und sprachwissenschaftlichen Sachtexten,
die in Form von Kopien gestellt werden. Anregungen von seiten der Teilnehmer
sind ebenfalls willkommen.
Zur Vorbereitung und Begleitung wird
empfohlen: Hans SCHERER, Kommentierte Übersetzungen Spanisch-Deutsch.
Texte, Wortschatz, Grammatik, Übersetzungskommentare, idiomatische
Wendungen, Bonn: Romanistischer Verlag, 1990.
HAUPTSTUDIUM
317 Spanischer Oberkurs
Deutsch-spanische Übersetzung
2-std., in 2 Parallelkursen
Kurs A: Di 13.30-15, P 108 W.
Lustig
Kurs B: Mo 16-17.30, P 102 C.
Forte
Ejercicios de traducción del alemán
al español y de análisis y comentario gramatical con textos
de diversas características genéricas y estilísticas.
A comienzos de semestre se distribuirá
una selección de los mismos así como una traducción
modelo al final de cada unidad didáctica (los textos del curso A
estarán disponibles en internet: http://www.romanistik.uni-mainz.de/hisp/ok/).
- Se requiere inscripción previa en las listas que se encuentran
a disposición en los respectivos despachos de los docentes.
Textos recomendados: Alberto
GIL / Enrique BANUS, Kommentierte Übersetzungen Deutsch-Spanisch,
Bonn: Romanistischer Verlag, 1988; M. LATORRE PALLARES [et al.], Beiträge
zur hispanischen Sprach- und Übersetzungsdidaktik, Saarbrücken:
Universität des Saarlandes, 1985.
318 Fachaufsatz: Literatur
2-std., Do 13-14.30, P 4 C. Forte
Con la ayuda de artículos de actualidad
y ensayos breves el estudiante aprenderá a reconocer y utilizar
los recursos sintácticos y estilísticos de la argumentación.
319 Fonética y fonología
del español J. Blaser
(verpflichtend nur für Studierende der Wirtschaftspädagogik
mit Spanisch als Doppelwahlfach)
1-std., Fr 10-11, P 15
El objetivo del curso es brindar y ejercitar
los conocimientos para la transcripción fonética. El curso
consta de una parte teórica y de una parte prática. Habrá
una prueba final.
La inscripción para participar
en el curso debe realizarse en la primera semana del semestre.
Literatura recomendada:
Tomás Navarro Tomás,
(13 1967): Manual de pronunciación española, Madrid
Tomás Navarro Tomás/Günther
Haensch/Bernhard Lechner (1970): Spanische Aussprachelehre, München.
Antonio Quilis (1963): Fonética
y fonología del español, Madrid.
4. Landeskundliche Übung
HAUPTSTUDIUM
320 España en los siglos
XIX y XX M. D. Palacios
2-std., Fr 10-11.30, P 203
En este curso se tratarán algunos
acontecimientos históricos y culturales que se dieron en España
durante los siglos XIX y XX. Lecturas y vídeos nos ayudarán
a acercarnos a tan complejo periodo de la historia española.
En octubre se darán a conocer
la bibliografía y el temario del curso.
5. Fachdidaktische Übung
321 Titel wird noch bekanntgegeben
N. N.
2-std., Mo 16.30-18, P 6
6. Sonstige Übung
321 Internet für Iberoromanisten
W. Lustig
2-std., Do 15.15-16.45, CIP-Pool (UG 03)
Studierende, die die Möglichkeiten
kennenlernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält
(in diesem Semester sind insbesondere Hispanisten und Lusitanisten angesprochen),
erhalten hier eine Hilfestellung zur Orientierung im Datenlabyrinth (bibliographische
Recherche, literarische Textdatenbanken, sprachwissenschaftliche Ressourcen,
Diskussionsforen, aktuelle Tageszeitungen aus aller Welt, Landeskunde).
Bei erfolgreicher Teilnahme kann ein Benutzerausweis für selbständige
Nutzung des Computerraums im Philosophicum und für die Internet-Recherche
auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten PCs ausgestellt
werden.
Studenten der Romanistik, die bereits
Erfahrung im Umgang mit der benutzten Software (Pine per Telnet für
e-mail und Newsgroups / FTP / Netscape) vorweisen, können den genannten
Benutzerausweis in einem abgekürzten Verfahren erhalten (Näheres
bei Anmeldung in meiner Sprechstunde oder per e-mail an lustig@mail.uni-mainz.de).
Erfahrung im Umgang mit dem PC (Windows
95) ist auf jeden Fall Voraussetzung.
Aus technischen Gründen ist
die Teilnehmerzahl begrenzt: persönliche Anmeldung bis 15.9. unbedingt
erforderlich!
PORTUGIESISCH
1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen
Vorlesung
102 Romantik und Romanistik:
die romanische Sprachwissenschaft
B. Staib
im 19. Jahrhundert (L)
2-std., Di 12.30-14, P 4
Während die Entstehung der romanischen
Sprachwissenschaft wesentlich weiter zurückreicht, kann das 19. Jahrhundert
als der Beginn der romanischen Philologie unter dem maßgeblichen
Einfluß der Romantik betrachtet werden. Ziel dieser Vorlesung ist
es, die sich aus dem Textstudium und der Textedition herausbildende historische
romanische Sprachwissenschaft und ihre Hauptvertreter kritisch zu würdigen.
Von entscheidendem Interesse ist daher auch der Beitrag der Indogermanistik
nach der wissenschaftlichen Aufbereitung des Sanskrit und der sich daran
anschließenden komparativ-rekonstruktiven Methode der historischen
Sprachwissenschaft, die auch und gerade im Bereich der Romanistik florierte.
Da die zu behandelnde Zeit sich als die wissenschaftsgeschichtliche Periode
der Entdeckung der Lautgesetze darstellt, wird der thematische Bogen geschlossen
mit der grundlegenden Kritik an dieser Art von Sprachwissenschaft von seiten
der Junggrammatiker und der neu entstehenden sprachgeographischen Methode.
Thematisch gebundenes Proseminar
401 Aspekte der portugiesische
Sprachgeschichte M. Scotti-Rosin
2-std., Do 10 s.t.-11.30, P 13
Dieses thematische Proseminar soll einen
Überblick über die Grundzüge der portugiesischen Sprachgeschichte
vermitteln. Die Schwerpunkte werden dabei im Bereich der Romanisierung
der Iberischen Halbinsel, des maurisch-arabischen Spracheinflusses, des
Altportugiesischen und des Portugiesischen in seiner klassischen Epoche
(16. / 17. Jahrhundert) liegen.
Literaur:
Silva Neto, Serafim da: História
da língua portuguesa, Rio 21952
Teyssier, Paul: História da
língua portuguesa, Lisboa 41990
Seminar
304 Herausbildung und Entwicklung
der iberoromanischen Sprachen
B. Staib
während der Reconquista
2-std., Mi 13-14.30, P 104
Die vom Anfang des 8. bis zum Ende des
15. Jahrhunderts dauernde Reconquista bildet den zeitlichen Rahmen für
die in diesem Seminar zu behandelnde Thematik. Insofern soll ein maßgeblicher
Ausschnitt der externen und internen Sprachgeschichte der Iberischen Halbinsel
behandelt werden, der von der Betrachtung der sogenannten Primärdialekte
im Norden der Halbinsel und des Mozarabischen im Zentrum und im Süden
ausgeht und die grundlegenden sprachlichen und politischen Entwicklungen
nachzeichnet, die zum Aufstieg des Kastilischen und zur Verselbständigung
des Portugiesischen und des Katalanischen führten. Nach Möglichkeit
soll auch die Weiterentwicklung der anderen iberoromanischen Dialekte vor
diesem Hintergund thematisiert werden. Unter dem Gesichtspunkt der Verselbständigung
der einzelnen Sprachen kommt ihrer Kodifizierung vor dem Hintergund der
lautlichen und grammatikalischen Entwicklungen eine besondere Bedeutung
zu.
Eine ausführliche Arbeitsbibliographie
wird zur Verfügung gestellt werden. Zur Vorbereitung wird empfohlen,
sich eingehend mit den einschlägigen Artikeln im Lexikon der Romanistischen
Linguistik (LRL) und mit den Darstellungen in den entprechenden Sprachgeschichten
zu beschäftigen.
Anmeldung ab sofort bei Frau
Schlick (Raum 02-537).
Themenvergabe für Referate
in den Feriensprechstunden im September (siehe besonderen Anschlag zum
Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters).
Kolloquium
113 Sprachwissenschaftliches
Kolloquium B. Staib
(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)
2-std., Di 18-20, P 208
Ziel des Kolloquiums ist eine intensive
Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als
Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfungen sein können.
Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen
und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskandidatinnen
und kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium
teilnehmen und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung
beteiligen.
Nach einer gemeinsamen Einführungsphase,
in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen und Fragen im Zusammenhang
mit dem Examen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche
Gruppen aufteilen, um auch der fremdsprachlichen Behandlung der Themen
Rechnung zu tragen.
2. Literaturwissenschaftliche
Lehrveranstaltungen
Vorlesung
402 Brasilianische Literatur
des 20. Jahrhunderts (L) E. Geisler
2-std., Di 10 s.t.-11.30, P 102
Die Vorlesung gibt eine Einführung
in die wichtigsten Strömungen der brasilianischen Narrativik des 20.
Jahrhunderts. Einzelne besonders repräsentative Werke von Autoren
wie Mário de Andrade, Rachel de Queiroz, Graciliano Ramos, Clarice
Lispector, Darcy Ribeiro u.a. werden exemplarisch vorgestellt und analysiert.
Kopien der behandelten Textauszüge werden jeweils zu Beginn der Veranstaltung
zur Verfügung gestellt.
Literarische Übung
403 "Os Lusíadas" de Luís
de Camões: Aspectos formais e estudo
L. Caetano da Rosa
de alguns episódios
2-std., Do 10.00-11.30, P 203
Vamos nesta aula abordar os principais
aspectos formais de Os Lusíadas (cantos, estâncias, oitava
rima...partes épicas estruturais: proposição, invocação,
dedicatória e narração...), assim como analisar o
conteúdo da obra, seleccionando os episódios mais significativos.
A língua de Camões e
sua importância na História da Língua Portuguesa, o
maravilhoso cristão e pagão, a mitologia, a retórica,
a visão do mundo, eis alguns tópicos que serão objecto
do nosso estudo.
Bibliogr.: Luís de Camões:
Os Lusíadas, Porto: Porto Editora, Ed. organizada por Emanuel Paulo
Ramos.
Bibliografia secundária será
fornecida a quem quiser apresentar um trabalho e ao longo das sessões.
Thematisch gebundenes Proseminar
404 Missão e Sebastianismo
na literatura portuguesa F. Silva-Brummel
2-std., Mi 13 s.t-14.30, P 204
Dois mitos atravessam a História
de Portugal com uma permanência secular: o mito da Cruzada e o Sebastianismo.
Vamos analisar-lhes as raízes históricas e as suas diferentes
manifestações na Literatura e na Cultura Portuguesas ao longo
dos séculos. A lista dos temas será apresentada na primeira
sessão do seminário. Recomenda-se para já a seguinte
literatura selectiva:
Hernâni CIDADE, A literatura
autonomista sob os Filipes, Lisboa: s.d.
J. do Prado COELHO, D. Sebastião
e o Sebastianismo. In: Idem (org.), Dicionário
de Literatura Portuguesa, Galega e
Brasileira, vol. II, Porto:
1971, Pág. 1010-1013.
Alberto M. CARVALHO, Espírito
de Cruzada. In. Joel SERRÃO, Dicionário de
História de Portugal, vol.
I, Lisboa: 1971, pág. 757-760.
Maria Teresa C. RODRIGUES, Milagre
de Ourique. In: Joel SERRÃO, Dicionário
de História de Portugal, vol.
III, Lisboa: 1971, pág.
254.
António SÉRGIO, Interpretação
não romântica do Sebastianismo. In: Idem, En-
saios, vol. I, Lisboa: 1976, pág.
239-251.
Idem, Em torno das ideias políticas
de Camões; e Camões panfletário (Camões e
D. Sebastião). In: Idem, Ensaios,
vol. IV, Lisboa: 1972, pág. 69- 128.
Joel SERRÃO, Do Sebastianismo
ao Socialismo em Portugal, Lisboa: 21969.
Álvaro M. MACHADO, O mito do
Oriente na Literatura Portuguesa, Lisboa: 1983.
Seminar
405 Miguel Torga, Die Tagebücher
E. Geisler
2-std., Di 14-16, SB II 03-153
"Às vezes tenho a impressão
de que nasci para dar testemunho - alto e bom som do mundo inteiro, de
Portugal a meia voz, e do Doiro em murmúrio de confissão".
Anhand ausgewählter Passagen des sechzehnbändigen Tagebuchwerks
untersucht das Seminar Torgas spezifisches Verständnis der diaristischen
Gattung sowie die Funktion des Tagebuchs für Welterschließung
und das schreibende Ich selbst.
Literatur:
D. Mourão-Ferreira, "Poética
e poesia no Diário de Miguel Torga". In: Colóquio/Letras,
1978, Nr. 43, S. 7-19.
Jesús Herrero, Miguel Torga.
Poeta ibérico. Lisboa 1979, S. 13-182
Kolloquium
310 Literaturwissenschaftliches
Kolloquium (für Magister- und
E. Geisler
Staatsexamenskandidaten)
2-std., Do 16-18, P 207
Um persönliche Anmeldung in der Sprechstunde
wird gebeten.
3. Sprachpraktische Übungen
GRUNDSTUDIUM
406 Portugiesischer Sprachkurs
I F. Silva-Brummel
(Für Hörer aller Fachbereiche)
3-std., Mo 9 c.t.-10.45, P 15
Mi 9 c.t.-10, P 107
Lehrbuch: Fátima und Uwe Brauer,
Praktisches Lehrbuch Portugiesisch, Langenscheidt Verlag.
407 Portugiesischer Sprachkurs
II L. Caetano da Rosa
(Für Hörer aller Fachbereiche)
3-std., Mi 13-14.30, P 104
Do 15-15.45, P 12
Alargamento o aprofundamento de estruturas
gramaticais e vocabulares. Leitura, escrita, conversação
e análise de textos.
Manual de base: Português sem
Fronteiras 2, Lisboa: Lidel, 1990.
408 Portugiesischer Sprachkurs
III F. Silva-Brummel
(Für Hörer aller Fachbereiche)
3-std., Mo 11 s.t.-12.30, P 15
Mi 10 c.t.-11, P 107
Lehrbuch: Fátima und Uwe Brauer,
Praktisches Lehrbuch Portugiesisch, Langenscheidt Verlag.
Dieser Kurs ist der Abschluß
der Grundkenntnisse der Portugiesischen Sprache. Am Ende des Semesters
wird eine Klausur geschrieben.
409 Gramática portuguesa
F. Silva-Brummel
1-std., Mi 11.30-13, P 102
Este curso pretende aprofundar os conhecimentos
de gramática adquiridos pelos estudantes ao longo do curso básico
de Língua Portuguesa. Assim só tem sentido a frequência
deste curso após a conclusão dos três semestres do
curso básico. Os exercícios são fornecidos em fotocópia
e escrever-se-á uma prova de frequência no fim do semestre.
410 Tradução I
L. Caetano da Rosa
1-std., Do 15.45-16.30, P 12
Vamos traduzir textos do alemão
para o português, cujo grau de dificuldade oscila entre ó
nível jornalístico e o literário. Serão distribuídos
textos durante as sessões.
Bibliograf.: Günther Haensch und
Christel Krauß: 99 deutsche Texte zum Übersetzen, Ismaning:
Max Hueber Verlag, 1993.
HAUPTSTUDIUM
411 Portugiesischer Oberkurs:
Tradução alemão-português
F. Silva-Brummel
2-std., Mo 13 s.t.-14.30, P 201
O Curso Superior de Português é
constituído por duas horas de tradução Alemão-Português.
Trabalharemos com textos literários e de imprensa, sobre temas variados.
Os textos terão já uma certa dificuldade e serão fornecidos
em fotocópia.
412 Leitura e comentário
de textos L. Caetano da Rosa
2-std., Mi 14.30-16, P 4
Vamos ler e comentar textos do Português
Contemporâneo. Antologia e Compêndio Didáctico da autoria
de Mendes Silva, Lisboa: ICALP ou Frankfurt a.M.:TFM. Trata-se de textos
de autores contemporâneos. A análise gramatical, a explicação
de vocábulos e expressões, as perguntas de interpretação,
os comentários de natureza literária serão o fundamental
da nossa actividade neste curso.
413 Aufsatz
L. Caetano da Rosa
2-std., Mi 16-18, P 4
No curso de composição/redacção,
será dada muita atenção a toda a complexidade que
a escrita de um texto pressupõe: coesão sintáctica,
coerência semântica, pontuação, divisão
em partes (introdução ao tema, desenvolvimento, epílogo
e conclusões). Faremos algumas experiências no campo da paráfrase
de outros textos, abordaremos várias qualidades de texto (técnico,
literário, familiar, de publicidade...), diversos registos de língua,
assim como níveis de língua.
414 Portugiesische Phonetik
L. Caetano da Rosa
1-std., Do 17.15-18, SB II 03-444
Conceitos gerais: Fonética e Fonologia.
Os sons da fala. O aparelho fonador. Som e fonema. Transcrição
fonética e fonológica. Inventário dos fonemas no Português
europeu, brasileiro e galego. Classificação dos sons linguísticos.
Encontros vocálicos e consonantais. Sílaba e acento.
Bibliografia: Celso Cunha, Lindley
Cintra: Nova Gramática do Português Contemporâneo, Lisboa:
Sá da Costa, 1984.
Maria Inês Castelo Branco: Pequeno
Curso de Língua Portuguesa, Lisboa: Fund. Calouste Gulbenkian, 1996
Maria Helena Mira Mateus et al.: Gramática
da Língua Portuguesa, Lisboa: Caminho, 1994, 4. ed.
4. Landeskundliche Übung
415 Aspekte der portugiesischen
Landeskunde L. Caetano da Rosa
2-std., Do 13 s.t.-14.30, P 7
Geografia e História de Portugal.
Estudo de um roteiro que abrange as principais cidades e vilas históricas
do país. Demografia, religião, economia, cultura, integração
europeia, política, mentalidades, eis alguns dos aspectos sobre
que nos debruçaremos. A bibliografia é vasta e será
dada durante as sessões. Mas desde já se recomenda o Guia
Expresso das Cidades e Vilas Históricas de Portugal.
5. Sonstige Übung
321 Internet für Iberoromanisten
W. Lustig
2-std., Do 15.15-16.45, CIP-Pool (UG 03)
Studierende, die die Möglichkeiten
kennenlernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält
(in diesem Semester sind insbesondere Hispanisten und Lusitanisten angesprochen),
erhalten hier eine Hilfestellung zur Orientierung im Datenlabyrinth (bibliographische
Recherche, literarische Textdatenbanken, sprachwissenschaftliche Ressourcen,
Diskussionsforen, aktuelle Tageszeitungen aus aller Welt, Landeskunde).
Bei erfolgreicher Teilnahme kann ein Benutzerausweis für selbständige
Nutzung des Computerraums im Philosophicum und für die Internet-Recherche
auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten PCs ausgestellt
werden.
Studenten der Romanistik, die bereits
Erfahrung im Umgang mit der benutzten Software (Pine per Telnet für
e-mail und Newsgroups / FTP / Netscape) vorweisen, können den genannten
Benutzerausweis in einem abgekürzten Verfahren erhalten (Näheres
bei Anmeldung in meiner Sprechstunde oder per e-mail an lustig@mail.uni-mainz.de).
Erfahrung im Umgang mit dem PC (Windows
95) ist auf jeden Fall Voraussetzung.
Aus technischen Gründen ist
die Teilnehmerzahl begrenzt: persönliche Anmeldung bis 15.9. unbedingt
erforderlich!
RUMÄNISCH
Sprachpraktische Ausbildung
501 Rumänischer Sprachkurs
für Anfänger G. Csejka
2-std.,Mi 13.30-15, HS VII
In diesem Kurs werden die Grundkenntnisse
der rumänischen Sprache vermittelt. Durch intensive sprachpraktische
Übungen soll die Erwerbung der Rumänisch-Kenntnisse gewährleistet
werden.Der Grammatik kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die Aussprache
des Rumänischen soll durch wiederholte phonetische Übungen erleichtert
werden.
Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen
wären hilfreich.
Eine Einführung in die rumänische
Kultur- und Zivilisationsgeschichte wird vorgetragen.
Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu
sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991
502 Rumänischer Sprachkurs
für Fortgeschrittene G.
Csejka
2-std., Mi 15.30-17, HS VII
In diesem Kurs sollen die Sprachkenntnisse
vertieft werden. Anhand intensiver sprachpraktischer Übungen sollen
die Bereicherung des Wortschatzes und die Beherrschung der Strukturen der
rumänischen Grammatik erreicht werden. Leichtverständliche Texte
werden zur Unterstützung des Unterrichts gelesen und erklärt.
Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen
wären hilfreich.
Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu
sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991
(L) Lehrveranstaltung geeignet für
die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.
Tutorenprogramm
(Französisch, Spanisch, Italienisch)
Literaturwissenschaft
Begleitung zu den Proseminaren:
"Einführung in die Literaturwissenschaft"
N.N.
(Bibliotheksführung, Vertiefung des Stoffes u.a.)
Sprachwissenschaft
Begleitung zu den Proseminaren:
"Einführung in die Sprachwissenschaft"
N.N.
(Einarbeitung in bestimmte Stoffgebiete, Bibliothek u.a.)