LEHRVERANSTALTUNGEN

FB 15 - Romanisches Seminar - WS 97/98


Einführung in das Studium (verpflichtend für alle Neuimmatrikulierten):

H.Th. Siepe - W. Lustig
G. Damblemont - V. Cessi
M. Scotti-Rosin - F. Silva-Brummel

Mittwoch, 22. Oktober 1997, 9 - 11 Uhr, P 1


FRANZÖSISCH

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesungen

101 Gesprochene Sprache in der Romania (L) B. Wehr

2-std., Di und Mi 12-13, P 11

Gesprochene Sprache hat ihre eigene Grammatik, die "in its own right" (G. Hammarström) beschrieben werden muß. Die Grammatik der geschriebenen Sprache und der gesprochenen Sprache divergiert besonders auffällig im Französischen, aber auch in den anderen romanischen Sprachen gibt es wichtige Unterschiede, so vor allem im Bereich der Syntax.
Die Vorlesung ist auch für Anfänger geeignet.

Literatur: P. Koch/W. Oesterreicher, Gesprochene Sprache in der Romania: Französisch, Italienisch, Spanisch. Tübingen 1990.

102 Thema wird noch bekanntgegeben (L) N. N.

2-std., Di 12.30-14, P 4

Kurs mit Vorlesungscharakter

103 Einführung in die französische Phonetik B. Dufeu

1-std, Di 8-9, P 1

Verpflichtend für alle 1. und 2. Semester!!

Nous traiterons les thèmes suivants:
La norme dans la prononciation française - Description du système vocalique et consonantique du français - Introduction de l'écriture phonétique (sytème A.P.I.) - Analyse des erreurs faites par les germanophones - Distribution des voyelles - Longueur des voyelles - "e instable" - Liaison-Harmonisation vocalique - Assimilation consonantique - Caractéristiques de l'intonation française.

Proseminare einführenden Charakters

104 Einführung in die französische Sprachwissenschaft

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 10-12, P 10 M. Scotti-Rosin
Kurs B: Do 10-11.30, P 203 H. Thomaßen

Es ist das Ziel dieses einführenden Proseminars, einen Überblick über Strukturen und Verbreitung des Französischen zu geben. Bei der Beschreibung einzelner Varietäten werden die grundlegenden Begriffe der modernen Sprachwissenschaft und die zentralen Arbeitsgebiete(Phonologie, Morphologie, Dialektologie, Semantik etc.) vorgestellt.
Leistungsnachweis: Mündliche Mitarbeit und Abschlußklausur

Vorbereitende Literatur: Wilhelm Pötters/Annegret Alsdorf-Bollée, Sprachwissenschaftlicher Grundkurs Französisch, Tübingen, Narr 51983
Wolfgang Pöckl/Franz Rainer, Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, Tübingen, 1990 (=Romanistische Arbeitshefte 33)
H. Geckeler/W Dietrich, Einführung in die französische Sprachwissenschaft, Berlin 1995

105 Geschichte der französischen Sprache I (Altfranzösisch)

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Di 14-15.30, P 201 H. Thomaßen

Kurs B: Di 15-16.30, P 108 G. Damblemont

Anhand von Textbeispielen aus bedeutenden Werken des 12. Jahrhunderts wird in das altfranzösische Sprachsystem eingeführt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen jene Phänomene, die für ein besseres Verständnis des Neufranzösischen von besonderer Bedeutung sind.

106 Geschichte der französischen Sprache II (Mittelfranzösisch)

2-std., Mi 8.30-10, SB II 03-144 G. Damblemont

Anhand von repräsentativen Texten des Spätmittelalters wird in das mittelfranzösische Sprachsystem eingeführt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen jene Phänomene, die für ein besseres Verständnis des Neufranzösischen von besonderer Bedeutung sind.

Thematisch gebundene Proseminare

107 Tempus und Aspekt M. Scotti-Rosin

2-std., Mo 13-14.30, P 11

In dieser Lehrveranstaltung sollen die verschiedenen Ansätze der neueren Sprachwissenschaft in bezug auf den Themenkreis "Tempus und Aspekt" beschrieben werden. Die Schwerpunkte sollen im Bereich der französischen Tempora und der Textlinguistik und darüber hinaus im Sprachvergleich Französisch/Deutsch liegen. Das Proseminar soll zugleich verdeutlichen, daß syntaktische, morphologische und semantische Ansätze nicht ausreichen, um die Problematik der Tempora befriedigend zu beschreiben, sondern daß immer auch die Ebene des Textes einbezogen werden muß. Zur Vorbereitung auf das Thema wird die Lektüre der folgenden Bücher empfohlen:
Blumenthal, Peter: Vergangenheitstempora, Textstrukturierung und Zeitverständnis in der französischen Sprachgeschichte, in: Beihefte zur ZFSL, N.F., Heft 12, Stuttgart 1986.
Klein, Horst G.: Tempus, Aspekt und Aktionsart, Tübingen 1974 (Romanistische Arbeitshefte, 10).
Ludwig, Ralph: Modalität und Modus im gesprochenen Französisch, Tübingen 1988.
Weinrich, Harald: Textgrammatik der französischen Sprache, Stuttgart 1982.
Anmeldung und Themenvergabe in meiner Sprechstunde ab Mitte Juli 1997.

108 Französische Wortbildung H. Thomaßen

2-std., Mi 8.30-10, P 109a

Die Bildung neuer lexikalischer Einheiten auf der Basis eigener Mittel, d.h. ohne den Einfluß einer fremden Sprache, ist eine von mehreren Möglichkeiten zur Bereicherung des Wortschatzes einer Sprache. Die Wortbildungslehre hat die Untersuchung der Verfahren Gesetzmäßigkeiten zum Gegenstand, die bei der Bildung neuer Wörter zum Tragen kommen. Sowohl die synchronische Beschreibung der in der französischen Sprache relevanten Wortbildungsverfahren als auch die diachrone Betrachtung von Herkunft und Entwicklung dieser Verfahren sollen Themen des Seminars sein.

Einführende Lektüre:
J. Thiele, Wortbildung der französischen Gegenwartssprache, Leipzig 2 1985
[1 1981]

Seminare

109 "Vulgärlatein" B. Wehr

2-std., Di 14.30-16, P 102

Evidenz für das Vulgärlatein, womit das gesprochene Latein v.a. der nachklassischen Zeit in Italien und den eroberten Provinzen gemeint ist, findet sich in Spuren in Texten wie der "Cena Trimalchionis" von Petron und im Bericht der Nonne Egeria über ihre Reise ins Heilige Land ("Itinerarium Egeriae", auch "Peregrinatio Aetheriae" genannt). - Wichtige Hinweise enthalten auch die Graffiti von Pompeji und die Appendix Probi, ein Wörterverzeichnis, in dem umgangssprachliche Formen getadelt werden. Diese und weitere Quellen sollen im Seminar im Hinblick auf die Fortsetzung bestimmter Merkmale in den romanischen Sprachen genauer unter die Lupe genommen werden.
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.

Literatur: V. Väänänen, Introduction au latin vulgaire, Paris 2 1967.
G. Rohlfs, Vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 2 1963, S. 23-44

110 Thema, Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben N. N.

Wissenschaftliche Übung

111 Afrz. Lektüre: Chrétien de Troyes, Chevalier de la Charrette (Lancelot) B. Wehr

2-std., 14-täg., Do 17-19, Bibliothek B

Anhand einer kontinuierlichen Lektüre des "Lancelot", die sich über mehrere Semester erstrecken wird, sollen wichtige Fakten des Altfranzösischen besprochen werden. Die Übung ist besonders für Examenskandidaten geeignet.
Text: Es kann jede Ausgabe benutzt werden.

Kolloquium

112 Romanistisches linguistisches Kolloquium B. Wehr/N. N.

2-std., 14-täg., Do 17-19, Bibliothek B

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Magister- und Staatsexamensarbeiten, Dissertationen) von Studenten vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme steht allen interessierten Studenten offen. Die Besprechung des Programms findet in der ersten Sitzung statt.
Von allen Studierenden, die vorhaben, eine Examensarbeit (Magister - oder Staatsexamensarbeit) im Bereich der französischen Sprachwissenschaft zu schreiben, wird erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesung

113 Dadaïsme et surréalisme en France (L) H. Siepe

2-std., Di 10-11, P 104, Mi 9-10, P 4

Avec l'arrivée de Tristan Tzara à Paris (1919), le mouvement Dada (fondé en 1916 à Zurich) s'élargit et trouve ses adeptes français qui cherchent déjà une autre direction et qui se constitueront plus tard comme "surréalistes": Parmi les avant-gardes littéraires et artistiques de la première partie du siècle, le dadaïsme et le surréalisme en France ont eu un grand retentissement lié aux noms des écrivains comme Breton, Aragon, Soupault, Éluard, Desnos, aux noms des peintres comme De Chirico, Max Ernst, Salvador Dalí, aux noms des cinéastes ou photographes comme Buñuel, Man Ray etc.
Le cours cherche à dresser un portrait du dadaïsme et du surréalisme en France; il est d'ailleurs accompagné par un séminaire qui portera sur quelques textes et films surréalistes.

114 "Le classicisme" - was ist das? (L) D. Janik

2-std., Fr 10-12, P 110

Das Thema der Vorlesung besteht aus der Umformulierung eines berühmten Buchtitels von Henry Peyre: Qu'est-ce que le classicisme? (1942). Er bezeichnete seinen Gegenstand folgendermaßen: Le classicisme sera donc provisoirement, pour nous, la production littéraire, artistique, et peut-être philosophique, de la France dans les années 1660-1685. Diese Sichtweise soll um die Frage, wie sich der classicisme im 17. Jhdt. erst gegen andere geistige und literarische Tendenzen durchgesetzt hat (le baroque littéraire français) erweitert werden, sowie um die gedrängte Darstellung der Folgen dieses 'Siegs'.

Literarische Übungen

115 Altfranzösische Lektüre: Tristan et Iseut dans les textes anciens français et leur fortune dans la littérature européenne fin de siècle - G. Damblemont

2-std., Di 17-18.30, P 102

Le cours se propose deux buts: il sera d'abord et surtout une réactualisation des connaissances d'ancien français telles qu'elles seront exigées lors de l'examen. Ceci se fera à partir d'analyses minutieuses de textes se groupant autour du mythe de Tristan et Iseut. Dans la deuxième partie du cours sera étudié le succès de Tristan et Iseut au-delà du moyen âge, particulièrement au 19e siècle, grâce entre autres à l'effet Wagner.

116 Littératures francophones D. Dumontet

2-std., Mi 12 s.t.-13.30, P 207

Dans les littératures des aires post-colonisées où la construction du Moi est problématique, le genre autobiographique est un des genres les plus favorisés, et à l'intérieur de celui-ci fleurit tout particulièrement le récit d'enfance. Nous étudierons deux exemples de récits d'enfance illustrant le devenir difficile d'un enfant en milieu créole:
Patrick Chamoiseau: Antan d'enfance. Paris, ed. Hatier 1990. Folio, no 2844: Une Enfance créole, I.
Patrick Chamoiseau: Chemin d'Ecole. Paris, ed. Hatier 1994. Folio, no 2842: Une Enfance créole, II.
Raphaël Confiant: Ravines du devant-jour. Paris, ed. Gallimard 1993. Folio, no 2796.

Proseminar einführenden Charakters

117 Einführung in die französische Literaturwissenschaft

2-std., in 3 Parallelkursen:

Kurs A: Mi 8-10, P 208 G. Dörr
Kurs B: Do 8.30-10, P 108 D. Dumontet
Kurs C: Mi 8.30-10, P 6 K. Semsch

Anhand von Textbeispielen verschiedener Gattungen soll induktiv und exemplarisch in die Literaturwissenschaft eingeführt werden.
Ausgehend von der Textanalyse soll der Teilnehmer an die wichtigsten Hilfsmittel herangeführt und mit fundamentalen Problemen der Literaturwissenschaft vertraut gemacht werden.Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei folgenden Einzelbereichen der Literaturwissenschaft:

Literatur und Kommunikationssituationen
Literaturgeschichte (Epochengliederung,-begriffe)
Stilistik/Rhetorik
Französische Metrik
Beziehung Autor - Werk (z.B. Biographismus)

Texte werden zu Semesterbeginn bereitgestellt.
J. Grimm u.a., Einführung in die französische Literaturwissenschaft, Stuttgart 41997
Begleittutorium s. letzte Seite des kommentierten Verzeichnisses!

Thematisch gebundene Proseminare

118 Zola G. Dörr

2-std., Di 11.30-13, P 12

Zola, romancier, théoricien littéraire, polémiste social, critique d'art, intellectuel engagé dans l'affaire Dreyfus a su trouver son public dès le début de sa carrière. La recherche, par contre, a pris son temps pour s'occuper de lui. Nos travaux porteront sur le romancier, chef de l'école naturaliste, et sur l'intellectuel qui a sauvé l'honneur de la France.
E. Zola, Germinal, folio 1001; K. Korn, Zola in seiner Zeit, 1980; C. Becker, Dictionnaire d'Emile Zola, 1993; C. Becker, Emile Zola, 1994

119 Erzählende Postmoderne: Das Romanwerk von Jean Echenoz K. Semsch

2-std., Mi 15-17, P 208

Jean Echenoz (*1947), auteur 'parisien' de huit romans échappés de sa plume de styliste superbe entre 1983 et 1997, fait partie d'une jeune avant-garde de romanciers français qui, s'étant litérée du poids d'une longue tradition de 'pessimisme littéraire' a redécouvert une passion intelligente de narrer sans tomber dans le sérieux
Renaît alors des cendres d'une modernité délirante l'arbrisseau tant charmant que naturel et désillusionné d'une 'fin de siècle' postmoderne qui mène le lecteur de page en page et d'une main de narrateur rusé dans le labyrinthe de l'époque actuelle
L'œuvre romanesque d'Echenoz - qu'on a baptisée un peu hâtivement du nom de 'nouveau nouveau roman' - se situe juste au milieu d'une perspective caractéristique qui ne voit dans l'existence humaine que de nombreuses 'surfaces' évasives (mais profondes)
et qui guette au cœur de ses protagonistes (tant réels que fictifs) 'le paradoxe du comédien' qui 'gagne' le sens de sa vie quotidienne dans le calme des passions du non--sens
Echenoz sait miraculeusement manier et parodier les diverses ficelles du genre narratif. Ainsi, on retrouve dans l'intertextualité de son œuvre les traces des romans d'adventure, - d'espionnage, - d'amour etc. On lira les romans suivants (tous parus aux Editions de Minuit):
L'Equipée malaise (1986), Lac (1989) et Nous trois (1992)
La discussion portera et sur le concept de la 'condition postmoderne' et sur les questions d'une praxis narrative complexe sans négliger des aspects choisis de l'histoire des idées. Pour une lecture préparatoire je vous signale les titres suivants:

- Jean-François Lyotard, La condition postmoderne, Paris 1979
- Wolfgang Asholt, Jean Echenoz, in: ders., Der französische Roman der achtziger
- Jahre, Darmstadt 1994, S. 114 - 127.
- Isabel Beisenkötter, Jean Echenoz, in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen
- Gegenwartsliteratur 38 (Nov. 1995), S. 1 - 7.
- Gérard Genette, Figures III, Paris 1972, S. 67 ff. (Discours du récit)

120 Don Juan in der französischen Literatur Ch. Mundt-Espín

2-std., Do 8.30-10, P 105

Don Juan gehört zu den berühmtesten Figuren der europäischen Literaturgeschichte: Allein in den romanischen Literaturen lassen sich seit dem 17. Jahrhundert Dutzende von Bearbeitungen in unterschiedlichen literarischen Genres nachweisen. Gekennzeichnet durch einige wenige, dafür aber sehr prägnante Züge und ausgerüstet mit einer wenig festgelegten Lebensgeschichte liefert die Figur ideale Voraussetzungen für Autoren, unterschiedlichste Fragestellungen mit diesem Helden zu verbinden und in verschiedenen Gattungen zu gestalten. Damit erfüllt Don Juan Ansprüche, die man gemeinhin an eine mythische Figur stellt: Neben Faust ist Don Juan in der Tat einer der wenigen Mythen der Neuzeit. In der Seminararbeit soll es darum gehen, einige französische Fassungen des Don-Juan-Stoffes kennenzulernen. Ausgehend von Molières 'Dom Juan' wollen wir uns - z. T. auszugsweise - mit den Don-Juan-Dichtungen von Balzac, Musset, Flaubert, Baudelaire, Gautier und Barbey d'Aurevilly befassen. Ein Überblick über Fassungen des 20. Jahrhunderts soll das Bild abrunden helfen.

Zur Anschaffung empfohlen:

Molière, Dom Juan ou le festin de Pierre, éd. G. Conesa, Paris:Bordas 1994 (Classiques Bordas)
Barbey d'Aurevilly, Le plus bel amour de Don Juan. Cherbourg:Isoète 1989 (oder in dem Sammelband Les diaboliques, éd. J. Petit, Paris:Gallimard 1987 (folio 342)

Zur einführenden Lektüre werden empfohlen:

Gnüg, Hiltrud.Don Juan. Ein Mythos der Neuzeit, Bielefeld 1993
Rousset, Jean. Le mythe de Don Juan, Paris:Armand Colin 41987 (U-Prisme, 56)

121 Tradition et avant-garde sur les scènes francophones de la saison G. Damblemont

actuelle (avec excursions)

2-std., Do 12.30-14, SB II 03-436

Le cours se propose comme but d'étudier d'abord les programmes des grandes, et surtout des petites scènes de nos voisins francophones. Après une analyse structurale, à la fois sociologique et esthétique du théâtre français actuel, nous ferons un choix de textes de différentes traditions et provenances dans l'intention d'étudier leurs mises en scène.
Pour des raisons d'organisation, inscription obligatoire avant fin septembre.

Seminare

122 Romans et films surréalistes H. Siepe

2-std., Di 11.30-13, P 208

Malgré les invectives d'André Breton contre le roman (dans le "Premier Manifeste du surréalisme" et ailleurs), il y a dans le surrealisme une littérature narrative qui constitue un apport essentiel à l'écriture romanesque (et aussi à l'écriture cinématographique). Nous aborderons dans ce séminaire, parmi d'autres, les textes et les films suivants:
Nadja d'André Breton (1928), Anicet ou le panorama, roman (1921) et Le Paysan de Paris (1926) de Louis Aragon; Un Chien andalou (1928) et L'Age d'or (1930) de Salvador Dalí et Luis Buñuel, pour nous occuper aussi des interdépendances entre la littérature et le film.
Condition à la participation au séminaire est la lecture préliminaire des textes.

Textes de base: les romans évoqués (édités en livres de poche)
Bibliographie: une bibliographie sera mise à la disposition des participants dès l'inscription
Inscription: dans le bureau de Mme Buscke (sécrétariat) - nombre limité des participants! - dès la publication du programme.
Commande globale des œuvres possible jusqu'au 18 juillet au secrétariat lors d'inscriptions fermes.
Ce séminaire est accompagné d'un cours magistral qui dressera le portrait des mouvements dadaïstes et surréalistes.

123 Le conte en France. Charles Perrault et autres H. Siepe

2-std., Mi 12-13.30, P 201

Charles Perrault qui, bien avant les frères Grimm, avait mis les contes ("Märchen") de la tradition orale en écrit, liait par-là les traditions populaires à la culture savante. Les "Contes de fées" de Perrault (1697) seront au centre du séminaire qui cherchera aussi à dresser, dans quelques élargissements, le portrait d'un genre en France et ailleurs: d'un genre qui, par beaucoup de critiques et de lecteurs, a été considéré, malheureusement, comme un genre mineur destiné seulement aux enfants. Nous savons aujourd'hui que les contes de fées, dans leur tradition et dans leurs fonctions, ont toujours eu un côté de "genre adulte" et nous suivrons dans le séminaire quelques pistes qui nous mèneront, à partir des hypothèses de leur naissance et au travers leur codification par écrit, à travers leurs suites et leurs modifications, aux discussions de nos jours.
Condition à la participation au séminaire est la lecture préliminaire des textes.

Texte de base: Charles Perrault: Contes, dans l'édition de G. Rouger (Paris: Garnier 1967, Classiques Garnier) ou dans l'édition commentée (2 volumes) par Norbert Becker et W. Theodor Elwert, disponible dans la librairie Kohl:
- Perrault: Contes de fées. Frankfurt: Diesterweg 1984 (Diesterweg 4913)
- Perrault: Contes de fées. Materialien und diaktische Analysen zum Verständnis der französischen Literatur. Frankfurt: Diesterweg 1985 ( Diesterweg 4873)
Bibliographie (premières orientations): voir les indications bibliographiques dans les deux volumes de l'édition Becker/Elwert.
Inscription: dans le bureau de Mme Buscke (sécrétariat) - nombre limité de participants! - dès la publication du programme.

124 Formen des "roman-fleuve" zu Beginn des 20. Jahrhunderts: K. LeyM. Prousts "A la recherche du temps perdu" und J. Romains

"Les hommes de bonne volonté"

2-std., Do 15 s.t.-16.30, P 104

J. Romains war bereits ein bekannter Autor, als er im Jahre 1932 "Le 6 octobre", dn ersten Teil seines vielbändigen "roman-fleuve" "Les hommes de bonne volonté", veröffentlichte. Im Vorwort bezieht er sich auf den Gedichtband "La vie unanime" (1908), in dem er erstmals wirkungsvoll seine Vorstellung von einer neuen, vom traditionellen Individualismus abrückenden Literatur propagiert hatte. Bei dessen Abfassung sei ihm die Idee gekommen, so schreibt er, zu einer "vaste fiction en prose, qui exprimerait dans le mouvement de la multiplicité, dans le détail et le devenir, cette vision du monde moderne, dont 'la vie unanime' chantait d'ensemble l'émoi initial." Das neue Werk, dessen 1. Band vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges, am 6.10.1908, einsetzt und das - der letzte Band erschien 1947 - die nachfolgende Zeit zum Gegenstand hat, grenzt er entschieden ab von allen früheren Romanserien und - zyklen, zu deren neuesten Hervorbringungen er auch Prousts "A la recherche du temps perdu" zählte. - Die gegensätzliche Konzeption der beiden großen Werke soll bei der Analyse von deren Erzählformen herausgearbeitet werden.
Zur Vorbereitung:
Cuisenier: Jules Romains, l'unanisme et les hommes de bonne volonté, 1969
Corbineau-Hoffmann, Angelica: Marcel Proust: A la recherche du temps perdu, Tübingen/Basel (Francke UTB), 1993

Kolloquien

125 Literaturwissenschaftliches Kolloquium H. Siepe

(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

2-std., Di 15.30-17, P 201

Das Kolloquium richtet sich an Examenskandidaten im Fachgebiet französische Literaturwissenschaft, die im letzten oder vorletzten Studiensemester sind. Anmeldung zur Teilnahme im Sekretariat (Frau Buscke) erbeten.

126 Literaturwissenschaftliches Kolloquium D. Janik

(für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

2-std., Fr. 8.30-10, P 12

31.10. 1997 (gemeinsam für beide Gruppen!)

Das Kolloquium wird im 14-tägl. Wechsel für Kandidaten der Fachgebiete französische und spanische/spanischamerikanische Literaturwissenschaft (Staatsexamen und Magister) angeboten. Als Kandidat gilt, wer im letzten oder vorletzten Studiensemester steht.

127 Literaturwissenschaftliches Kolloquium K. Ley

(nur für Magister- und Staatsexamenkandidaten)

2-std., Mi 17-19, Ort wird noch bekanntgegeben

3. Sprachpraktische Übungen

Es gibt keine Anmeldelisten für die sprachpraktischen Kurse, deshalb werden Sie gebeten, rechtzeitig zur 1. Veranstaltung zu erscheinen.

a) Sprachpraktische Übungen gemäß Studienordnungen

GRUNDSTUDIUM

128 Übungen zur Sprechfertigkeit

2-std., in 3 Parallelkursen

Kurs A: Mo 16.30-18, P 107 D. Sarrado
Kurs B: Mi 10-11.30, SB II 03-153 B. Dufeu
Kurs C: Mi 12-14, SB II 03-144 D. Sarrado

Ces cours sont destinés avant tout aux étudiants ayant des difficultés à s'exprimer en français et possédant de faibles connaissances de la langue (premiers semestres en particulier).
Nous utiliserons, entre autres, des exercices de créativité et d'imagination qui permettent un élargissement des connaissances du français parlé.

129 Deutsch-französische Übersetzungen

2-std., in 3 Parallelkursen

Kurs A: Mo 10-12, ReWi Altbau, HS VI D. Sarrado

Kurs B: Mo 14-15.30, P 104 C. Forte

Kurs C: Do 12-13.30, P 108 D. Dumontet

Die Zahl der Teilnehmer wird auf 30 Studenten pro Kurs begrenzt. Die Studenten werden gebeten, sich in der ersten Veranstaltung des jeweiligen Kurses einzutragen.

130 Aufsatzübungen

2-std., in 3 Parallelkursen

Kurs A: Di 17-18.30, SB II 03-444 C. Forte

Kurs B: Mi 8.30-10, SB II 03-134 D. Sarrado

Kurs C: Do 8.30-10, SB II 03-153 B. Dufeu

Introduction aux techniques de construction et de composition d'une dissertation française à partir de textes littéraires, de thèmes culturels ou de sujets généraux.

131 Französische Phonetik

1-std., in 4 Parallelkursen

Kurs A: Mo 13-14, P R 013 D. Sarrado

Kurs B: Mo 14-15, P R 013 D. Sarrado

Kurs C: Di 9-10 , P R 013 B. Dufeu

Kurs D: Di 10-11, P R 013 B. Dufeu

Condition d'admission:
Il est necessaire d'avoir suivi le cours théorique de phonétique au semestre d'hiver pour être admis dans ce cours.
Contenu du cours:
Prise de conscience des erreurs faites par les germanophones en général et par chaque étudiant en particulier.
Présentation et enseignement de procédés de correction en fonction des différents types d'erreurs. Correction des erreurs sur le plan segmental.

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

132 Französisch-deutsche Übersetzung

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 8.30-10, P 11 G. Damblemont

Kurs B: Fr 11-13, P 205 G. Dörr
(vorzugsweise für Studenten mit frz. Muttersprache)

HAUPTSTUDIUM

133 Deutsch-französische Übersetzung

2-std., in 3 Parallelkursen

Kurs A: Mi 8.30-10, SB II 03-153 B. Dufeu

Kurs B: Mi 10-11.30, P 109a D. Dumontet

Kurs C: Do 18-19.30, P 15 C. Forte

Die Zahl der Teilnehmer wird auf 30 Studenten pro Kurs begrenzt. Die Studenten werden gebeten, sich in der ersten Veranstaltung des jeweiligen Kurses einzutragen

134 Deutsch-französische Übersetzungsübung

(für Magisterkandidaten)

4-std., 14 tägl., Fr. 8-12, P 13 B. Dufeu

135 Aufsatzübungen

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Literaturwissenschaft D. Dumontet

Di 9.30-11, P 108

Nous étudierons la construction du mythe de la "femme fatale" dans la littérature française à partir des textes suivants: L'Abbé Prévost: Manon Lescaut (1731), Jacques Cazotte: Le Diable amoureux (1772), Prosper Mérimée: Carmen (1846) et Emile Zola: Nana (1881).

Kurs B: Sprachwissenschaft H. Thomaßen

Mi 11.30-13, SB II 03-134

Le cours sera divisé en deux parties. Dans la première partie, qui sera de nature diachronique, on travaillera sur l'histoire de la langue française au 18ième siècle. La deuxième partie sera synchronique et aura pour objet la formation de mots.

136 Klausurenkurs (14-täg. im Wechsel)

Abt.I: Deutsch-französische Übersetzung D. Dumontet

4-std., Fr 8.30-12, P 108

Abt II: Aufsatz (Literaturwissenschaft) G. Damblemont

4-std., Fr. 8.30-12, P 108

Abt III: Aufsatz (Linguistik) M. Scotti-Rosin

4-std., Fr 8.30-12, P 108

Abt. I

1. Klausur: 31.10.1997
Besprechung 14.11.1997

Klausur 5.12.1997
Besprechung 19.12.1997

Klausur 16.01.1998
Besprechung 6.02.1998

Abt.II/III
Terminplan:

Vorbereitung des ersten Themas:
Literaturwissenschaft: 7.11.1997 8.30 - 10
Sprachwissenschaft 7.11.1997 10.00 - 11.30

1. Klausur (beide Kurse): 28.11.1997 8.30 - 12.00
Besprechung Literaturwissenschaft 12.12.1997 8.30 - 10.00
Besprechung Sprachwissenschaft 12.12.1997 10.00 - 11.30

Vorbereitung des zweiten Themas:
Literaturwissenschaft 9.01.1998 8.30 - 10.00
Sprachwissenschaft 9.01.1998 10.00 - 11.30

2. Klausur (beide Kurse): 30.01.1998 8.30 - 12.00
Besprechung Literaturwissenschaft 13.02.1998 8.30 - 10.00
Besprechung Sprachwissenschaft 13.02.1998 10.00 - 11.30

Themen:
Literaturwissenschaft: Charles Baudelaire und Marcel Proust critiques d'art

Sprachwissenschaft: Fragen der Norm im Französischen, Phonologie

b) Fakultative sprachpraktische Übungen

GRUNDSTUDIUM

137 Französische Grammatik

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 8.30-10, SB II 03-444 D. Sarrado

Kurs B: Do 13 -14.30, P 4 C. Forte

Le système verbal du français.

138 Intonation française B. Dufeu

1-std., Mi 11-12, P R 013

Entraînement au rythme et à la mélodie de la langue française.
A l'aide d'exercices qui mettent en relief les particularités rythmiques et mélodiques de la langue française, nous proposerons des techniques permettant de corriger la prononciation des étudiants dans ce domaine.
Nous aborderons également certains fondements théoriques qui permettent de mieux comprendre les principes qui sous-tendent le fonctionnement de l'intonation française.

HAUPTSTUDIUM

139 Französische Grammatik B. Dufeu

2-std., Do 10-11.30, SB II 03-153

Le subjonctif.
Nous étudierons la présentation de l'emploi du subjonctif dans différentes grammaires. Après avoir étudié sa fonction en français, nous construirons des exercices permettant de maîtriser ce mode. Ce cours est donc non seulement un cours pratique mais aussi un cours de réflexion grammaticale.

4. Landeskundliche Übungen

a) Landeskundliche Übungen gemäß Studienordnungen
GRUNDSTUDIUM

140 Einführung in die französische Landeskunde

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 8.30-10, P 103 G. Dörr

Kurs B: Mi 15.30-17, P 110 D. Sarrado

HAUPTSTUDIUM

141 L'actualité par les médias G. Dörr

2-std., Di 8-10, P 208

Au cours du semestre, nous suivrons l'actualité par la gamme des médias - la presse, la radio-télédiffusion - tout en réfléchissant sur les moyens de communi-cation et leur force d'impact.
P. Albert, La presse française, 1990; P. Albert/A.-J. Tudesq, Histoire de la radio-télévision, 1986; Les cahiers français n0 266, Les médias, 1994

142 La Vème République G. Dörr

2-std., Fr 8.30-10, P 204

A part la IIIe République, aucun régime démocratique en France n'a une telle longévité que la Ve République. Critiqué sévèrement dès le début - Mitterand: le coup d'Etat permanent - il montre clairement sa capacité d'adaptation jusqu'à nos jours: voire la troisième cohabitation depuis juin 1997! Nous essaierons de dégager les structures et le fonctionnement d'un système politique, nettement différent du nôtre, qui est la clé pour la compréhension de la France d'aujourd'hui.
J. Godechot, Les constitutions de la France depuis 1789; 1970; R. Barillon e.a., Dictionnaire de la constitution, 1976; M. Duverger, La Ve République, 1974; J. Chapsal, La vie politique sous la Ve république, 2 vol. 1989; E. Weisenfeld, Geschichte Frankreichs seit 1945, 1997

6. Fachdidaktische Übungen
Fachdidaktische Übung gemäß Studienordnungen

143 Thema wird noch bekanntgegeben N. N.

2-std., Mo 16-18, P 10

ITALIENISCH

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesung

101 Gesprochene Sprache in der Romania (L) B. Wehr

2-std., Di und Mi 12-13, P 11

Gesprochene Sprache hat ihre eigene Grammatik, die "in ist own right" (G. Hammarström) beschrieben werden muß. Die Grammatik der geschriebenen Sprache und der gesprochenen Sprache divergiert besonders auffällig im Französischen, aber auch in den anderen romanischen Sprachen gibt es wichtige Unterschiede, so vor allem im Bereich der Syntax.
Die Vorlesung ist auch für Anfänger geeignet.

Literatur: P. Koch/W. Oesterreicher, Gesprochene Sprache in der Romania: Französisch, Italienisch, Spanisch. Tübingen 1990.

Proseminar einführenden Charakters

201 Einführung in die italienische Sprachwissenschaft H. Thomaßen

2-std., Di 18-20, P 13

Gegenstand der Veranstaltung ist eine Einführung in die verschiedenen Thematiken und in die Terminologie der Sprachwissenschaft. Ziel dieser Einführung soll eine erste Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Bereichen von Sprachbetrachtung wie z.B. der Phonetik und Phonologie, der Morphologie, der Wortbildung, der Lexikologie, der Semantik, der Lexikographie und der der externen Sprachgeschichte sein. Auch wenn hier zunächst nur ein Überblick über diese Teildisziplinen der italienischen Sprachwissenschaft gegeben werden kann, sollen die Teilnehmer dennoch am Ende des Semesters ein "linguistisches Handwerkszeug" erworben haben, das ihnen den Zugang zu spezielleren sprachwissenschaftlichen Fragen verschafft. Darüber hinaus soll auch eine kurze Einführung in die Technik des Verfassens einer wissenschaftlichen Arbeit gegeben werden.
Literatur:
E. Blasco Ferrer, Handbuch der italienischen Sprachwissenschaft. Berlin 1994
H. Geckeler, D. Kattenbusch, Einführung in die italienische Sprachwissenschaft. Tübingen 21992

Thematisch gebundenes Proseminar

202 Die italienische Sprache im 18. und 19. Jahrhundert H. Thomaßen

2-std., Do 8.15-9.45, P 201

Das 18. Jahrhundert als das Jahrhundert der Aufklärung war auch in Italien eine Epoche, die den geistigen Strömungen in Europa und den damit verbundenen sprachlichen Neuerungen im wesentlichen offen gegenüberstand. Die fortschrittliche Haltung, wie sie etwa von der Gruppe Il Caffè vertreten wurde, rief jedoch auch emphatische Gegenreaktionen der Anhänger des Purismus hervor. Im 19. Jahrhundert wurde dann mit Manzoni die questione della lingua, d.h. die Frage nach der geeigneten Literatur- und Nationalsprache, weitergeführt. Gegenstand des Seminars werden Aspekte sowohl der externen als auch der internen Sprachgeschichte des Italienischen im Sette- und Ottocento sein.
Einführende Lektüre:

B. Migliorini, I. Baldelli, Breve storia della lingua italiana, Firenze 141985 [11964]: Kap. X (Il settecento), Kap. XI (Il primo Ottocento), Kap. XII (Il secondo Ottocento)

Seminar

109 "Vulgärlatein" B. Wehr

2-std., Di 14.30-16, P 102

Evidenz für das Vulgärlatein, womit das gesprochene Latein v.a. der nachklassischen Zeit in Italien und den eroberten Provinzen gemeint ist, findet sich in Spuren in Texten wie der "Cena Trimalchionis" von Petron und im Bericht der Nonne Egeria über ihre Reise ins Heilige Land ("Itinerarium Egeriae", auch "Peregrinatio Aetheriae" genannt). - Wichtige Hinweise enthalten auch die Graffiti von Pompeji und die Appendix Probi, ein Wörterverzeichnis, in dem umgangssprachliche Formen getadelt werden. Diese und weitere Quellen sollen im Seminar im Hinblick auf die Fortsetzung bestimmter Merkmale in den romanischen Sprachen genauer unter die Lupe genommen werden.
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.

Literatur: V. Väänänen, Introduction au latin vulgaire, Paris 2 1967.
G. Rohlfs, vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 2 1963, S. 23-44

Sprachwissenschaftliche Übung

203 Lektüre von italienischen Texten des Mittelalters H. Thomaßen

2-std., Do 12 s.t.-13.30, P 206

Gegenstand der Übung werden die Lektüre (unter linguistischem Gesichtspunkt) und die Übersetzung ausgewählter altitalienischer Texte des 13. und des beginnenden 14. Jahrhunderts sein. Am Ende des Semesters sollten die Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Entwicklungen vom Latein zum Altitalienischen anhand bestimmter sprachlicher Merkmale der ausgewählten Texte analysieren zu können.

Kolloquium

112 Romanistisches linguistisches Kolloquium B. Wehr/N. N.

2-std., 14 täg., Do 17-19, Bibliothek B

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Magister - und Staatsexamensarbeiten, Dissertationen) von Studenten vorgestellt und diskutiert werden.Die Teilnahme steht allen interessierten Studenten offen. Die Besprechung des Programms findet in der ersten Sitzung statt.
Von allen Studierenden, die vorhaben, eine Examensarbeit (Magister- oder Staatsexamensarbeit) im Bereich der französischen Sprachwissenschaft zu schreiben, wird erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesung

204 Calvino als Beispiel: Die italienische Erzählliteratur vom K. Ley

Neorealismus bis in die Gegenwart (L)

2-std., Do 9-11, P 4

Die italienische Erzählliteratur seit dem Zweiten Weltkrieg hat nach dem Aufkommen des Neorealismus eine Entwicklung durchlaufen, die von großer Vielfalt geprägt ist. Als roter Faden des Überblicks, der in der Vorlesung gegeben werden soll, wird das erzählerische Gesamtwerk I. Calvinos dienen. Von seinen neorealistischen Anfängen, mit dem Roman "Il sentiero dei nidi di ragno" (1947), bis zu dem späten "Palomar" (1983) ist er auf seine Art an prominenter Stelle an den wichtigsten Schulen und Strömungen beteiligt gewesen.
Zur vorbereitenden Lektüre:
Bonura, G.: Invito alla lettura di Italo Calvino, Milano 1972
Pullini, G.: Il romanzo italiano del dopoguerra, Milano 1961

Proseminar einführenden Charakters

205 Einführung in die italienische Literaturwissenschaft C. Eckmann

2-std., Fr 13-15, P 109a

Das Proseminar setzt sich zum Ziel, in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der italienischen Literatur einzuführen. Neben der Beschäftigung mit Arbeitsweisen und Methoden der Literaturwissenschaft sollen in der Unterrichtsarbeit Grundkenntnisse der italienischen Literaturgeschichte vermittelt werden. Italienische Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau des abgeschlossenen Sprachkurses I sind erforderlich.
Voraussetzung für den Scheinerwerb sind neben der regelmäßigen Teilnahme das Bestehen der Abschlußklausur sowie die Übernahme eines Kurzreferats.

Thematisch gebundene Proseminare

206 Italienisches Theater im europäischen Kontext: Goldoni, G. Damblemont

Alfieri, Manzoni, D'Annunzio und Pirandello

2-std., Do 14-16, P 203

Goldoni, Alfieri, D'Annunzio und Pirandello sind herausragende Autoren der italienischen Theatertradition, die bezüglich ihrer Modelle bzw. ihrer Wirkung ihren Sprachraum übersteigen.
Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, Theater als einen in einem ganz besonderen Sinne europäischen Faktor zu untersuchen.
Aus organisatorischen Gründen wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

207 Die italienische Renaissance-Komödie C. Eckmann

2-std., Do 17-19, P 102

Die italienische Komödie des Cinquecento nimmt einen wichtigen Platz in der Gattungsgeschichte ein: Nach dem Niedergang der dramatischen Gattungen im Mittelalter bedeutet die sog. "commedia erudita" den Wiederbeginn einer Gattung, die ihre antiken Höhepunkte längst überschritten hatte.Die Nachahmung der römischen Komödiendichter Plautus und Terenz ist dann auch wichtigstes Prinzip jener Dichter, die nach über einem Jahrtausend die Gattung Komödie in Italien wiederaufleben lassen. Der deutliche Bezug auf die Antike bedeutet aber zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch einen Anachronismus, der die wiederentdeckte Gattung von Beginn an vor Probleme stellt. Diese Probleme, die ein Ende der Renaissancekomödie schon zu ihrer Entstehung absehbar machen, sollen im Mittelpunkt Seminararbeit stehen. Neben ausgewählten Prologen sollen folgende Komödien näher besprochen werden: Bibbiensas Calandria (1513), Machiavellis La Mandragola (ca. 1520) und Ariosts La Lena (1528).

Seminar

208 Symbolismus - Futurismus K. Ley

2-std., Mi 12s.t.-13.30, P 108

Die Bewegung des Futurismus, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitreichende Folgen hatte, ist mit dem Namen F.T. Marinetti eng verbunden. Ausgehend von der Frage, wie dieser in Ägypten aufgewachsene und in Frankreich ausgebildete Italiener zu seinen folgenreichen Vorstellungen von einer neuen und modernen Kunst gekommen ist, soll sich die Seminararbeit darauf konzentrieren, die Entwicklung des Symbolismus, dem Marinetti ja zunächst angehörte, nachzuzeichnen.
Zur Vorbereitung:
Baumgarth, Christa: Geschichte des Futurismus, Reinbek 1966

Kolloquium

127 Literaturwissenschaftliches Kolloquium (nur für Magister- und K. Ley

Staatsexamenskandidaten)

2-std., Mi 17-19, Ort wird noch bekanntgegeben

3. Sprachpraktische Übungen

a) Sprachpraktische Übungen gemäß Studienordnungen

GRUNDSTUDIUM

209 Italienischer Sprachkurs I V. Cessi

3-std., (nur für Studierende der Romanischen Philologie)

Mo 10-11, P 108

Di 12-13, P 5

Mi 12-13, P 12

Vermittlung der Grundkenntnisse in Grammatik, Wortschatz und Phraseologie. Keine Kenntnisse vorausgesetzt.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche im Kurs.

Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, Graundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische Sprache. Max Hueber Verlag München 1997

Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, 240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997

210 Italienischer Sprachkurs II V. Cessi

4-std.,(nur für Studierende der Romanischen Philologie)

Mo 11 s.t.-12.30, P 108

Di 13-14, P 103

Mi 11-12, P 108

Fortsetzung des italienischen Sprachkurses I.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche im Kurs.

Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, Graundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische Sprache. Max Hueber Verlag München 1997

Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, 240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997

211 Italienischer Sprachkurs III V. Cessi

3-std.,

Mo 9-10, P 108

Di 10-12, P 204

Fortsetzung des italienischen Sprachkurses II.
Anmeldung in der ersten Semesterwoche im Kurs.

Lehrbuch:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, Graundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische Sprache. Max Hueber Verlag München 1997

Übungsheft:
Iolanda Da Forno - Chiara De Manzini, 240 esercizi per l'italiano. Max Hueber Verlag München 1997

212 Deutsch-italienische Übersetzungsübung anhand V. Cessi

leichterer Texte als Vorbereitung für den Oberkurs

2-std., Mi 9-11, P 108

Le esercitazioni, su testi distribuiti durante il corso, saranno inframmezzate da una prova di traduizione in classe e concluse da un esame scritto.

GRUND- u. HAUPTSTUDIUM

213 Grammatik der italienischen Sprache P. De Bernardo Stempel

2-std., Mo 16-18, P 12

Corso di approfondimento della grammatica italiana con esercizi ed esame scritto finale.
Libro di testo: Maurizio Dardano/Pietro Trifone: Grammatica della lingua italiana con nozioni di linguistica. Terza edizione. Bologna: Zanichelli 1995.

HAUPTSTUDIUM

214 Italienischer Oberkurs: P. De Bernardo Stempel

Deutsch-italienische Übersetzungsübungen

2-std., Mo 13-14.30, P 13

Corso di approfondimento della grammatica italiana con esercizi ed esame scritto finale.
Libro di testo: Maurizio Dardano/Pietro Trifone: Grammatica della lingua italiana con nozioni di linguistica. Terza edizione. Bologna: Zanichelli 1995.

215 Italienisch-deutsche Übersetzungsübungen B. Bosold

2-std., Fr 13-15, P 203

Anhand von literarischen Texten, Zeitungsartikeln sowie sprach- und literaturwissenschaftlichen Sachtexten sollen Probleme der Übersetzungspraxis, die sich aus den strukturellen Unterschieden der deutschen und der italienischen Sprache ergeben, exemplarisch erörtert werden.
Der Kurs ist für Studenten der Wirtschaftspädagogik mit Italienisch als Doppelwahlfach obligatorisch, jedoch ebenso für Studenten im Hauptstudium als Ergänzung der sprachpraktischen Ausbildung geeignet.

4. Landeskundliche Übung

a) gemäß Studienordnung

HAUPTSTUDIUM

216 Italienische Landeskunde / Literarische Übung: Il neorealismo B. Bosold

2-std., Fr 9-11, P 7

Il neorealismo, movimento sorto con la letteratura dell'antifascismo e della Resistenza, tocca la sua fase culminante tra la fine della guerra e i primi anni '50.L'esperienza della guerra e della lotta partigiana ingenerò un nuovo senso di responsibilità nello scrittore, impegnato a dare voce a quella realtà che l'estetismo decadente e il formalismo dei rondisti e degli ermetici avevano del tutto ignorato. L'istanza neorealistica fu avvertita con pari intensità sia in letteratura che in altri ambiti espressivi (ad esempio nella pittura e nell'architettura), ma soprattutto nel cinema.
Il corso si propone di offrire un quadro socio-culturale dei "tanti neorealismi" (Vittorini), dedicando particolare attenzione al rapporto tra cinema e letteratura.

Im Rahmen dieser Veranstaltung kann entweder ein Leistungsnachweis für eine landeskundliche Übung oder für eine literarische Übung erworben werden.
Anmeldung, Vorbesprechung und Vergabe der Referatthemen in der ersten Sitzung des Wintersemesters.

5. Allgemeine Konversationskurse

217 Konversationskurs mit Lektüre N. N.

2-std., Mi 13.30-15, P 201

218 Konversationskurs für Anfänger N. N.

2-std., Fr 13-15, P 103

SPANISCH

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesungen

102 Thema wird noch bekanntgegeben (L) N. N.

2-std., Di 12.30-14, P 4

Proseminar einführenden Charakters

301 Einführung in die spanische Sprachwissenschaft

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Di 14-15.30, P 6 M. Scotti-Rosin

Kurs B: Mi 10-12, P 207 J. Blaser

(Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluß des Sprachkurses II oder gleichwertige Kenntnisse)

In diesem Proseminar soll zunächst ein kurzer Überblick über die Geschichte der romanischen und spanischen Sprachwissenschaft gegeben und anschließend in Methoden und Fragestellungen des Faches eingeführt werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Arbeitsmitteln im Bereich der spanischen Sprachwissenschaft, der Phonologie, der Morphologie, der Syntax, der Semantik, der Lexikologie und der Sprachgeschichte.
Leistungsnachweis: Protokoll und Klausur
Literatur: Wolf Dietrich /Horst Geckeler: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft, Berlin 1993 (Erich Schmidt Verlag).

Thematisch gebundenes Proseminar

302 Aspekte der spanischen Sprachgeschichte M. Scotti-Rosin

2-std., Mi 13-14.30, P 104

In dieser Lehrveranstaltung soll ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der spanischen Sprachgeschichte gegeben und die Schwergewichte auf die Romanisierung der Iberischen Halbinsel, das Altspanische, das Mozarabische, die arabischen Einflüsse, das Judenspanische, die ersten Grammatiken und Wörterbücher und die Entwicklung der spanischen Sprache im "Siglo de Oro" gelegt werden.
Literatur: Lapesa, Rafael: Historia de la lengua española, Madrid 81980.
Eine Themenliste und eine Bibliographie stehen zum Ende des Sommersemesters 1997 in meiner Sprechstunde zur Verfügung.

Seminare

109 "Vulgärlatein" B. Wehr

2-std., Di 14.30-16, P 102

Evidenz für das Vulgärlatein, womit das gesprochene Latein v.a. der nachklassischen Zeit in Italien und den eroberten Provinzen gemeint ist, findet sich in Spuren in Texten wie der "Cena Trimalchionis" von Petron und im Bericht der Nonne Egeria über ihre Reise ins Heilige Land ("Itinerarium Egeriae", auch "Peregrinatio Aetheriae" genannt). - Wichtige Hinweise enthalten auch die Graffiti von Pompeji und die Appendix Probi, ein Wörterverzeichnis, in dem umgangssprachliche Formen getadelt werden. Diese und weitere Quellen sollen im Seminar im Hinblick auf die Fortsetzung bestimmter Merkmale in den romanischen Sprachen genauer unter die Lupe genommen werden.
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.

Literatur: V. Väänänen, Introduction au latin vulgaire, Paris 2 1967.
G. Rohlfs, vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 2 1963, S. 23-44

303 Thema, Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben N. N.

Kolloquium

112 Romanistisches linguistisches Kolloquium B. Wehr/N. N.

2-std., 14 täg, Do 17-19, Bibliothek B

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Magister - und Staatsexamensarbeiten, Dissertationen) von Studenten vorgestellt und diskutiert werden.Die Teilnahme steht allen interessierten Studenten offen. Die Besprechung des Programms findet in der ersten Sitzung statt.
Von allen Studierenden, die vorhaben, eine Examensarbeit (Magister- oder Staatsexamensarbeit) im Bereich der französischen Sprachwissenschaft zu schreiben, wird erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesung

304 Die rhetorische Tradition in der spanischen Literatur (L) D. Janik

2-std., Mi und Do 9-10, P 104

Das Lehrgebäude der antiken Rhetorik (= Technik der Redeherstellung) wurde in der Zeit des Humanismus auch in Spanien die beherrschende praxiszugewandte Theorie zur wirkungsvollen Argumentation und sprachlichen Darstellung. Ausgehend von den spanischen Rhetoriklehrern des 16. Jhdts. (darunter J.L. Vives und Francisco Sánchez, el Brocense) soll die breite Ausstrahlung rhetorischer Gestaltungsweisen auf die Beredsamkeit und Literatur des Siglo de Oro vorgeführt werden. Ein eigenes Kapitel wird dem "conceptismo" des 17. Jhdts. gewidmet.

Proseminar einführenden Charakters

305 Einführung in die hispanistische Literaturwissenschaft anhand von W. Lustig

Beispielen aus der spanischen Literatur

2-std., Di 13.30-15, P 108

Ziel des Proseminars ist es, in die Methoden der wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Literaturen spanischer Sprache einzuführen. Zu diesem Zweck werden exemplarisch Texte unterschiedlicher Gattungen aus verschiedenen Epochen der spanischen Literaturgeschichte kommentiert. Die Teilnehmer müssen daher über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, um die literarischen Texte im Original lesen zu können (Abschluß der sprachpraktischen Ausbildung). Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind: aktive und regelmäßige Mitarbeit ab 1. Sitzung, Übernahme eines mündlichen Kurzreferats mit Thesenpapier, Abschlußklausur, Vorbesprechung des Referats in der Sprechstunde (Di 15-17).
Die Anmeldung erfolgt durch Eintrag in die Liste an Zimmer 02-555 bis spätestens 16.9.

Thematisch gebundenes Proseminar

306 Thema wird noch bekanntgegeben N. N.

2-std., Mi 13-14.30, SB II 03-134

Seminare

307 Sor Juana Inés de la Cruz D. Janik

2-std., Di 8.30-10, P 207

Die bedeutendste Dichterin Spaniens am Ende des Siglo de Oro ist eine mexikanische Nonne (1651-1695). Ihre Lebensgeschichte und ihre Werke sind spannungsvoll in dem religiösen, gesellschaftlichen und literarischen Umfeld der spanischen Kultur von Nueva España verankert. Sor Juana Inés kennt die Grenzen ihrer geistigen Existenz und wagt dennoch Grenzüberschreitungen.

Anmeldung: durch Eintragung in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik (abgeschlossenes Grundstudium ist Voraussetzung!)

Textgrundlage: Sor Juana Inés de la Cruz, Inundación castálida. Edición, introducción y notas de Georgina Sabat de Rivers. Madrid: clásicos castalia 1982 (Sammelbestellung durch Eintragung in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik bis 1. Sept.)

Themenvergabe: für Referate und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Di, 28.10. Die Lektüre und gemeinsame Diskussion von Texten steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Einführende Werke:
- Octavio Paz, Sor Juana Inés de la Cruz o las trampas de la fe. Barcelona 1982.
- Heinrich Merkl, Sor Juana Inés de la Cruz. Ein Bericht zur Forschung 1951-1981. Heidelberg 1986.

308 Einführung in Fragen der Übersetzungskritik am Beispiel E. Geisler

ausgewählter Texte der spanischen Literatur

2-std., Do 14.30-16, P 4

Das Seminar macht sowohl mit hermenuetischen als auch übersetzungswissenschaftlichen Fragestellungen der Kritik literarischer Übersetzungen vertraut. Anhand der dort erarbeiteten Kriterien und Fragen sollen divergierende deutsche Übertragungen von Texten der spanischen Literatur vom Siglo de Oro bis zur Gegenwart untersucht werden. Eine Zusammenstellung der ausgewählten Texte und ihrer Übersetzungen wird zu Beginn bereitgestellt.
Literatur:
Störig, Hans Joachim (Hg.): Das Problem des Übersetzens. Darmstadt 19733.
Schrader, Ludwig (Hg.): Von Góngora bis Nicolás Guillén. Spanische und lateinamerikanische Literatur in deutscher Übersetzung - Erfahrungen und Perspektiven. Tübingen 1993.

Kolloquium

309 Lektüre neuerer literaturwissenschaftlicher Arbeiten E. Geisler

2-std., Do 16-18, SB II 03-153

In diesem Kolloquium geht es um die Vorstellung und Diskussion neuerer, mit hispanistischen Themen befaßter bzw. für die Hispanistik relevanter literaturwissenschaftlicher Arbeiten. Um persönliche Anmeldung wird gebeten.

126 Literaturwissenschaftliches Kolloquium (für Magister- und D. Janik

Staatsexamenskandidaten)

2-std., Fr. 8.30-10, P 12

31.10. 1997 (gemeinsam für beide Gruppen!)

Das Kolloquium wird im 14-tägl. Wechsel für Kandidaten der Fachgebiete französische und spanische/spanischamerikanische Literatuwissenschaft (Staatsexamen und Magister) angeboten. Als Kandidat gilt, wer im letzten oder vorletzten Studiensemester steht.

3. Sprachpraktische Übungen

a) Sprachpraktische Übungen gemäß Studienordnungen

GRUNDSTUDIUM

310 Spanischer Sprachkurs I

3-std., in 3 Parallelkursen (nur für Studierende der

Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

Kurs A: Mo 12-13.30, P 109a W. Lustig

Do 13.15-14, P 12

Kurs B: Di 10-12, P 13 J. Blaser

Do 13-14, SB II 03-153

Kurs C: Di 12-14, SB II 03-436 C. Forte

Do 15-15.45, P 107

Spanischer Sprachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse (Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch!).
Lehrbuch: Wolfgang HALM / Carolina ORTIZ BLANCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

311 Spanischer Sprachkurs II

3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

Kurs A: Mo 14.15-15.45, P 203 W. Lustig

Do 14.15-15, SB II 03-436

Kurs B: Mo 12-14, SB II 03-444 J. Blaser

Do 14-15, SB II 03-153

Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch I (ab 11. Lektion Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch, Anmeldung in der ersten Sitzung).
Lehrbuch: Wolfgang HALM/Carolina ORTIZ BLANCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

312 Spanischer Sprachkurskurs III

3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

Kurs A: Di 15-16, SB II 03-144 M. D. Palacios

Do 8.30-10, SB II 03-436

Kurs B: Di 14.30-16, P 15 J. Blaser

Do 15-16, SB II 03-153

Fortsetzung und Abschluß der drei Sprachkurse (ungefähr ab 21. Lektion - 2 Klausuren und regelmäßige Teilnahme an beiden Kurstagen!). Die Abschlußklausur kann nach vorheriger Anmeldung als Bestandteil der Zwischenprüfung gewertet werden.
Lehrbuch: Wolfgang Halm/Carolina Ortiz Blanco, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

313 Übungen zur spanischen Grammatik

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 11.30-13, P 11 I. Weiss de Seng

Kurs B: Mo 16-18, P 204 C. Forte

Durante este semestre se analizarán los usos fundamentales del indicativo y del subjuntivo en las subordinadas relativas y adverbiales.

314 Deutsch-spanische Übersetzungsübung anhand leichterer Texte

1-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 16-17, P 206 J. Blaser

Kurs B: Di 16-16.45, P 102 C. Forte

Der Kurs ist für Studenten gedacht, die die Sprachkurse und den Grammatikkurs abgeschlossen haben und empfiehlt sich als Vorbereitung des Oberkurses. Ausgehend von den wichtigsten - insbesondere grammatischen -Problemen, die sich erfahrungsgemäß beim Übersetzen aus dem Deutschen ins Spanische ergeben, soll der Sinn für die Strukturunterschiede zwischen den beiden Sprachen systematisch entwickelt werden. Als Arbeitsgrundlage und zur Vorbereitung wird empfohlen: Gerhard Lang, Übungsbuch zur spanischen Grammatik. Mittel- und Oberstufe, Bonn: Romanistischer Verlag, 1993.

HAUPTSTUDIUM

315 Spanischer Oberkurs

Deutsch-spanische Übersetzung

2-std., in 2 Parallelkursen

Kurs A: Mo 16-17.30, P 106 W. Lustig

Kurs B: Mi 13-14.30, P 11 I. Weiss de Seng

Ejercicios de traducción del alemán al español y de comentario gramatical con textos periodísticos, de crítica literaria e historia o de carácter más o menos coloquial.
A comienzos de semestre se distribuirá una selección de los mismos así como una traducción modelo al final de cada unidad didáctica.

Textos recomendados: Alberto GIL / Enrique BANUS, Kommentierte Übersetzungen Deutsch-Spanisch, Bonn: Romanistischer Verlag, 1988; M. LATORRE PALLARES [et al.], Beiträge zur hispanischen Sprach- und Übersetzungsdidaktik, Saarbrücken: Universität des Saarlandes, 1985.

316 Fachaufsatz: Literatur

2-std., Do 9-11, P 103 C. Forte

Con la ayuda de artículos de actualidad y ensayos breves el estudiante aprenderá a reconocer y utilizar los recursos sintácticos y estilísticos de la argumentación.

317 Spanisch-deutsche Übersetzungsübungen N. N

2-std., Mi 16-18, SB II 03-134

b) Fakultative sprachpraktische Übungen

HAUPTSTUDIUM

318 Fonética y fonología del español J. Blaser

(verpflichtend nur für Studierende der Wirtschaftspädagogik

mit Spanisch als Doppelwahlfach)

1-std., Di 12-13, P 201

El objetivo del curso es brindar y ejercitar los conocimientos para la transcripción fonética. El curso consta de una parte teórica y de una parte prática. Habrá una prueba final.
La inscripción para participar en el curso debe realizarse en la primera semana del semestre.
Literatura recomendada:
Tomás Navarro Tomás, (13 1967): Manual de pronunciación española, Madrid
Tomás Navarro Tomás/Günther Haensch/Bernhard Lechner (1970): Spanische Aussprachelehre, München.
Antonio Quilis (1963): Fonética y fonología española, Madrid.

4. Landeskundliche Übungen

a) Landeskundliche Übungen gemäß Studienordnungen

HAUPTSTUDIUM

319 Arte y vida cotidiana en el "Siglo de Oro" M. D. Palacios

2-std., Fr 10-11.30, P 203

El presente curso está dedicado al "Siglo de Oro" en España. El pensamiento de sus gentes y sus formas de vida cotidiana serán analizadas en el contexto histórico de esta "edad conflictiva" que, a su vez, veremos reflejada en las obras de los artistas plásticos de la época, así como en textos literarios.
Una bibliografía detallada y una lista de temas se darán a conocer a principios de octubre.

5. Fachdidaktische Übung

320 Integrierte Sprach- und Textarbeit im Spanischunterricht G. Reichert

2-std., Mo 16.30-18, P 6
(Beginn: 3.11.1997)

Die Übung beschäftigt sich in einem ersten Teil mit der Textarbeit in der Lehrbuchphase des Spanischunterrichts. Es soll erarbeitet werden, wie die Zielstellungen der Fertigkeitsschulung und die Vermittlung von landeskundlichem Sachwissen in integrierten Arbeitsprozessen realisiert werden.

Der zweite Teil der Übung wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Sicherung und Erweiterung der sprachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in Verbindung mit der Sachtext- und Literaturarbeit in der Sekundarstufe II erfolgt. Dabei soll der produktive und kreative Umgang mit literarischen Texten eine besondere Beachtung finden.

Alle didaktischen und methodischen Entscheidungen bei der integrierten Text- und Spracharbeit müssen entwicklungs- und lernpsychologischen Faktoren sowie den Gegebenheiten des spät einsetzenden Spanischunterrichts Rechnung tragen.

6. Sonstige Übung

321 Internet für Iberoromanisten (mit Einführung in die Nutzung W. Lustig

des Computerraums)

2-std., Do 15.15-16.45, CIP-Pool (UG 03)

Studierende, die die Möglichkeiten kennenlernen wollen, welche das Internet speziell für Iberoromanisten (Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch) bereithält (bibliographische Recherche, literarische Textdatenbanken, sprachwissenschaftliche Ressourcen, Diskussionsforen, aktuelle Tageszeitungen aus aller Welt, Landeskunde), erhalten hier eine Hilfestellung zur ersten Orientierung im Datenlabyrinth. Bei erfolgreicher Teilnahme kann ein Benutzerausweis für freie Nutzung des CIP-Pools (Voraussetzung für die Ausleihe des Schlüssels in der Bibliothek) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten PCs ausgestellt werden.
Studenten der Romanistik, die bereits Erfahrung im Umgang mit der benutzten Software (Pine per Telnet für e-mail und Newsgroups / FTP / Netscape) vorweisen, können den genannten Benutzerausweis in einem abgekürzten Verfahren erhalten (Näheres bei Anmeldung in meiner Sprechstunde, Di 15-17, Raum 02-555).
Erfahrung im Umgang mit dem PC (Windows) ist auf jeden Fall Voraussetzung.
Persönliche Anmeldung bis 23.9. unbedingt erforderlich!

PORTUGIESISCH

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesungen

102 Thema wird noch bekanntgegeben (L) N. N.

2-std., Di 12.30-14, P 4

Thematisch gebundenes Proseminar

401 Portugiesische Syntax M. Scotti-Rosin

2-std., Mi 11-12.45, P 107

In diesem Proseminar sollen ausgewählte Aspekte der portugiesischen Syntax beschrieben werden. Die Schwerpunkte werden dabei auf der Beschreibung neuerer Methoden und deren Anwendung im Bereich des europäischen und brasilianischen Portugiesisch liegen, doch sollen auch traditionelle syntaktische Ansätze einbezogen werden.
Literatur: Hub Faria, Isabel/Ribeiro Pedro, Emília/Duarte, Inês /Gouveia, Carlos A.M.: Introdução à Linguística Geral e Portuguesa, Lisboa 1996 (Editorial Caminho).
Vazquez Cuesta, Pilar/Mendes da Luz, Maria Albertina: Gramática da Língua Portuguesa, Lisboa 1980 (Edições 70).

Seminare

109 Vulgärlatein B. Wehr

2-std., Di 14.30-16, P 102

Evidenz für das Vulgärlatein, womit das gesprochene Latein v.a. der nachklassischen Zeit in Italien und den eroberten Provinzen gemeint ist, findet sich in Spuren in Texten wie der "Cena Trimalchionis" von Petron und im Bericht der Nonne Egeria über ihre Reise ins Heilige Land ("Itinerarium Egeriae", auch "Peregrinatio Aetheriae" genannt). - Wichtige Hinweise enthalten auch die Graffiti von Pompeji und die Appendix Probi, ein Wörterverzeichnis, in dem umgangssprachliche Formen getadelt werden. Diese und weitere Quellen sollen im Seminar im Hinblick auf die Fortsetzung bestimmter Merkmale in den romanischen Sprachen genauer unter die Lupe genommen werden.
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt.
Anmeldung bei Frau Buscke erforderlich.

Literatur: V. Väänänen, Introduction au latin vulgaire, Paris 2 1967.
G. Rohlfs, vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 2 1963, S. 23-44

303 Thema, Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben N. N.

Kolloquium

112 Romanistisches linguistisches Kolloquium B. Wehr/N. N.

2-std., 14-täg., Do 17-19, Bibliothek B

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Magister - und Staatsexamensarbeiten, Dissertationen) von Studenten vorgestellt und diskutiert werden.Die Teilnahme steht allen interessierten Studenten offen. Die Besprechung des Programms findet in der ersten Sitzung statt.
Von allen Studierenden, die vorhaben, eine Examensarbeit (Magister- oder Staatsexamensarbeit) im Bereich der französischen Sprachwissenschaft zu schreiben, wird erwartet, daß sie an dem Kolloquium teilnehmen.

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Vorlesung

402 Fernando Pessoa (L) E. Geisler

2-std., Di 10 s.t.-11.30, P 102

Die Vorlesung stellt Genese und Entfaltung des Werks des nach Camões bedeutendsten Lyrikers der portugiesischen Literatur vor. Sie analysiert und charakterisiert die verschiedenen Heteronyme Pessoas (inklusive des Prosa-Heteronyms Bernardo Soares und des ihm zugeordneten Livro do Desassossego). Ziel ist, dieses Werk sowohl innerhalb der portugiesischen Literaturgeschichte als auch vor dem Hintergrund verwandter Phänomene der europäischen Literatur, Kunst und Philosophie der Epoche zu betrachten. "Pessoa pourrait bien être l'artiste cubiste par exellence, dans le domaine de la littérature, dans le domaine de la pensée et, allons toujours plus loin, dans le domaine de la personne même...C'est à l'être même, et à la vérité, ensemble, qu'il fait subir, à l'aube du vingtième siècle, un ébranlement sans précédent, une décomposition radicale" (R. Camus/D. Duparc).

Literarische Übung

403 F. Pessoa - Leitura de textos (zweisprachige Ausgabe Deutsch- L. Caetano da Rosa

Portugiesisch)

2-std., Mi 12-13.30, P 204

Este exercício de leitura literária, com textos dos tres heterónimos principais de Fernando Pessoa, permite um melhor conhecimento do grande poeta e simultaneamente o aprofundamento dos conhecimentos linguísticos, facilitado por uma edição bilingue (Zürich: Ammann Verlag) da obra, traduzida por Georg Rudolf Lind. A edição Fischer Taschenbuch - Verlag também é aceitável.

Proseminar einführenden Charakters

404 Einführung in die portugiesische Literaturwissenschaft F. Silva-Brummel

2-std., Do 9.30 s.t.-11, P 10

Este seminário propedêutico tem dois objectivos:

1. introduzir os estudantes de Literatura Portuguesa nas suas principais características, fases e autores mais representativos;

2. introduzir os estudantes na análise literária de textos em português. Na última semana do semestre de Verão de 1997 haverá uma lista bibliográfica à disposição dos interessados neste seminário. Os temas para os trabalhos orais e escritos só serão distribuídos na primeira semana do semestre de Inverno 1997/98.

Thematisch gebundenes Proseminar

405 A poesia portuguesa no século XX (Estudo de quatro poetas) L. Caetano da Rosa

2-std., Mi 13.30-15, P 204

Na continuação do estudo da poesia portuguesa do século XX, abordaremos neste pró-seminário as obras de Jorge de Sena, Sophia de Mello Breyner Andresen, Herberto Hélder e Ruy Belo. A bibliografia activa e passiva será indicada na primeira sessão.

Seminar

406 Zeitgenössische portugiesische Erzählprosa E. Geisler

2-std., Di 14-16, SB II 03-153

Im Zentrum des Seminars stehen ausgewählte Erzähltexte der portugiesischen Gegenwartsliteratur. Zur Frage von Textauswahl und - beschaffung wird um Rücksprache in der Sprechstunde gebeten.

3. Sprachpraktische Übungen

a)Sprachpraktische Übungen gemäß Studienordnung

GRUNDSTUDIUM

407 Portugiesischer Sprachkurs I F. Silva-Brummel

(Für Hörer aller Fachbereiche)

3-std., Mo 9.30 s.t.-11, P 15

Di 9-10, P 204

Lehrbuch:
Fátima und Uwe Brauer, Praktisches Lehrbuch Portugiesisch, Langenscheidt Verlag

408 Portugiesischer Sprachkurs II L. Caetano da Rosa

(Für Hörer aller Fachbereiche)

3-std., Mi 9-11, P 10

Do 14-15, P 106

Vertiefung von Wortschatz und Grammatik.
Handbuch: Português sem Fronteiras 2, Lisboa: Lidel.

409 Portugiesischer Sprachkurs III F. Silva-Brummel

(Für Hörer aller Fachbereiche)

3-std., Di 10-11, P 109a

Mi 9.30 s.t.-11, P 107

Conclusão do curso básico de Português. No fim do curso os estudantes possuem os conhecimentos básicos de gramática e de vocabulário da Língua Portuguesa. No fim do semestre os estudantes que necessitarem de um certificado, escreverão uma "Klausur".
Lehrbuch:
Fátima und Uwe Brauer, Praktisches Lehrbuch Portugiesisch, Langenscheidt Verlag

410 Gramática portuguesa F. Silva-Brummel

1-std., Mo 11-12, P 15

Este curso pretende aprofundar os conhecimentos de gramática adquiridos pelos estudantes ao longo do curso básico de Língua Portuguesa. Assim só tem sentido a frequência deste curso após a conclusão do curso básico. Os exercícios são fornecidos em fotocópia.

HAUPTSTUDIUM

411 Portugiesischer Oberkurs:

Tradução alemão-português L. Caetano da Rosa

2-std., Do 10-11.30, P 204

Tradução de textos de nível literário, técnico e científico será o objecto de estudo deste curso.

b) Fakultative sprachpraktische Übungen

GRUNDSTUDIUM

412 Conversação para estudantes do nível III L. Caetano da Rosa

1-std., Mi 15-16, P 207

Este curso destina-se a consolidar o vocabulário de base (Português Fundamental) e estruturas comunicativas em situação: como se apresentar, pedir desculpa, dar os parabéns, despedir-se, exprimir sentimentos, marcar encontros, telefonar, candidatar-se a um emprego, etc.

413 Tradução I F. Silva-Brummel

1-std., Di 11-12 , P 108

Os estudantes que frequentem este curso facultativo de tradução Alemão-Português, vão trabalhar com textos relativamente fáceis. O curso é especialmente destinado a estudantes que tenham acabado de concluir o curso básico de Língua Portuguesa, e pretende assim ser uma preparação para as traduções do curso superior de Português (Portugiesischer Oberkurs). Os textos serão distribuídos em fotocópia.

HAUPTSTUDIUM

414 Leitura e comentário de textos F. Silva-Brummel
2-std., Mi 11.30-13, P 102

Este curso de conversação facultativo destina-se a estudantes de nível adiantado e tem como objectivo permitir-lhes a prática contínua da língua falada. Os textos que servirão sempre de ponto de partida para a conversação, serão distribuidos em fotocópia.

4. Landeskundliche Übung

415 História da cultura portuguesa L. Caetano da Rosa

2-std., Do 11.30-13, SB II 03-444

Neste curso, vamos estudar o Fado português numa perspectiva histórico-cultural, integrando-o como fenómeno musical na dinâmica da música portuguesa, no século XX. Além de um texto de minha autoria, será indicada abundante bibliografia na primeira sessão. Haverá igualmente material video-gravado com sessões de fado e audição de discos com interpretações dos fadistas mais significativos.

5. Sonstige Übung

321 Internet für Iberoromanisten (mit Einführung in die Nutzung des Computerraums) W. Lustig

2-std., Do 15.15-16.45, CIP-Pool (UG 03)

RUMÄNISCH

Sprachpraktische Ausbildung

501 Rumänischer Sprachkurs für Anfänger G. Csejka

2-std., Mo 13.30-15, HS VII, Altes ReWi-Haus

In diesem Kurs werden die Grundkenntnisse der rumänischen Sprache vermittelt. Durch intensive sprachpraktische Übungen soll die Erwerbung der Rumänisch-Kenntnisse gewährleistet werden. Der Grammatik kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die Aussprache des Rumänischen soll durch wiederholte phonetische Übungen erleichtert werden.
Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.
Eine Einführung in die rumänische Kultur- und Zivilisationsgeschichte wird vorgetragen.
Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991

502 Rumänischer Sprachkurs für Fortgeschrittene G. Csejka

2-std., Mo 15.30-17, HS VII, Altes ReWi-Haus

In diesem Kurs sollen die Sprachkenntnisse vertieft werden.Anhand intensiver sprachpraktischer Übungen sollen die Bereicherung des Wortschatzes und die Beherrschung der Strukturen der rumänischen Grammatik erreicht werden. Leichtverständliche Texte werden zur Unterstützung des Unterrichts gelesen und erklärt.
Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.
Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991


(L) Lehrveranstaltung geeignet für die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

* Eintrag unter Vorbehalt!

Tutorenprogramm

(Französisch, Spanisch, Italienisch)

Literaturwissenschaft: Begleitung zu den Proseminaren:

"Einführung in die Literaturwissenschaft" N.N.
(Bibliotheksführung, Vertiefung des Stoffes u.a.)

Sprachwissenschaft Begleitung zu den Proseminaren:

"Einführung in die Sprachwissenschaft"N.N.
(Einarbeitung in bestimmte Stoffgebiete, Bibliothek u.a.)