Unter Netscape kann es zu Problemen bei der Wiedergabe der Textformatierung kommen.
Eine bessere Darstellung bietet das Dokument 03s_komvz.pdf für Acrobat-Reader.
Verwenden Sie dieses, falls Sie den Text oder Teile davon ausdrucken möchten.
Einige kleinere Änderungen, die sich seit dieser ersten Version ergeben haben, finden Sie ausschließlich im Dokument SS03us.doc.

·       FRANZÖSISCH. 1

·       ITALIENISCH. 14

·       SPANISCH. 21

·       PORTUGIESISCH. 30

·       RUMÄNISCH. 36

 

LEHRVERANSTALTUNGEN

FB 15 - Romanisches Seminar  -  SS 2003

 

 

[L] = Lehrveranstaltung auch geeignet für die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften

 

 

FRANZÖSISCH

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesungen: Französische Sprachwissenschaft

 

101    Grundfragen der Grammatik romanischer Sprachen [L]                                                  B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Grammatik der einzelnen romanischen Sprachen unterscheidet sich in zahlreichen sensiblen Bereichen nicht nur von der Grammatik des Deutschen, sondern es lassen sich auch zwischen den einzelnen romanischen Sprachen markante Unterschiede feststellen, die im Verlauf der Vorlesung thematisiert und problematisiert werden sollen. Anhand ausgewählter Bereiche aus Morphologie und Syntax der romanischen Sprachen wird der einzelsprachlich-funktionelle Aspekt um den typologischen und kontrastiven ergänzt werden, um dadurch die spezifischen Züge der jeweiligen gram­matischen Form besonders hervortreten zu lassen.

Neben methodologischen Überlegungen sollen vor allem die Determination von Sub­stantiven, die grammatische Konkordanz, die Ausgestaltung einzelner morphologi­scher Kategorien der Hauptwortarten und der Pronominalbereich einzelsprachlich und kontrastiv betrachtet werden.

 

102    Die ältesten romanischen Texte: Altfranzösisch, Altitalienisch, Altokzitanisch [L]          B. Wehr

          2-std., Do 12-14, P 4

 

In dieser Vorlesung wird anhand einer Analyse der ältesten schriftlichen Zeugnisse des Altfranzösischen, Altitalienischen und Altokzitanischen eine Einführung in diese Sprachen gegeben werden, die auch für Hörer ohne Vorkenntnisse geeignet ist. Lateinkenntnisse sind allerdings erwünscht. Besonderer Wert wird gelegt werden auf repräsentative Texte wie das altfrz. Chanson de Roland (um 1100), den alttosk. Novellino (Ende 13. Jh.) und die altokzit. Troubadourlyrik. Grundkenntnisse des Altokzitanischen sind nicht nur für Mediävisten interessant, sondern für jeden, der sich für die in dieser Sprache geschriebene Lyrik von europäischem Rang interessiert.

Zur Einführung wird empfohlen: G. Rohlfs, Vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 21963 (und neuere Auflagen; enthält auch Abschnitte über Vulgärlatein, Altitalienisch und Altokzitanisch. Sehr gut zum Selbststudium geeignet.)

 

 

Proseminare einführenden Charakters

 

103    Einführung in die französische Sprachwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mi 11.30-13, P 12                                                                                     M. Scotti-Rosin

          Kurs B: Do 10-11.30, P 204                                                                                    H. Thomaßen

 

 

 

104    Einführung in das Altfranzösische und die Geschichte der

          französischen Sprache

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 14-15.30, P 201                                                                                      H. Thomaßen

          Kurs B: Do 11.30-13, P 203                                                                                            C. Krauß

 

Anhand von Textbeispielen aus bedeutenden Werken des 12. Jahrhunderts wird in das altfranzösische Sprachsystem eingeführt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen jene Phänomene, die für ein besseres Verständnis des Neufranzösischen von besonderer Bedeutung sind.

 

 

Thematisch gebundene Proseminare: Französische Sprachwissenschaft (thematisch)

 

105    Sprachliche Erscheinungen und Tendenzen im Gegenwartsfranzösischen                 A. Klump

          2-std., Mo 14.30-16, P 11

 

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sollen die innersprachlichen Wandlungen und Er­scheinungen beschrieben werden, die die französische Sprache seit dem Ende des zweiten Weltkriegs zu verzeichnen hat(te). Ausgehend von einer Kennzeich­nung der inneren Varietäten, die regionaler, schicht- und situationsspezifischer Na­tur sein können, werden die aktuellen Besonderheiten im lautlichen, grammatischen und lexikalischen Bereich unter Berücksichtigung der gesprochenen und geschriebe­nen Ebene näher beleuchtet.

 

Themenvergabe für Referate bzw. Hausarbeiten in der ersten Sitzung.

 

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

Müller, Bodo (1975): Das Französische der Gegenwart. Varietäten, Strukturen, Tenden­zen. Heidelberg: Winter (sowie die überarbeite Fassung aus dem Jahre 1985: Le français d'aujourd'hui. Paris: Klincksieck).

                                                                                                                                                      

106    Die französische Sprache im 16. und 17. Jahrhundert                                           H. Thomaßen

          2-std., Mi 8.30-10, P 109a

 

Das 16. Jahrhundert als das Jahrhundert der Renaissance war in Bezug auf sprachliche Neuerungen - wie etwa die Bereicherung des Wortschatzes - sehr aufgeschlossen und schuf so die Basis für die Rolle des Französischen als Nationalsprache. Im vom Purismus geprägten 17. Jahrhundert ging es dagegen nicht mehr um den quantitativen Ausbau, sondern um die Verfeinerung der sprachlichen Qualität. Gegenstand des Seminars werden Aspekte sowohl der externen als auch der internen Sprachgeschichte sein.

 

Einführende Lektüre:

Johannes Klare, Französische Sprachgeschichte, Stuttgart 1998, 89-136.

 

 

Hauptseminare

 

107    Linguistische Lektüre einiger Romane von Raymond Queneau                                     B. Wehr

          2-std., Di 12.30-14, P 201

 

Der Schriftsteller Raymond Queneau vertrat die ketzerische Ansicht: „Nous écrivons une langue morte“, die schon der Linguist J. Vendryes in seinem schönen Buch Le langage. Introduction à l’histoire, Paris 1923 geäußert hatte. Um dieser Situation

 

etwas entgegenzusetzen, verwendete Queneau in seinen Romanen (vor allem in den Dialogpartien) imitierte gesprochene Sprache. Am bekanntesten für dieses Verfahren ist Zazie dans le métro (Paris 1959) geworden; es sollen in diesem Seminar aber auch andere Texte Queneaus genauer unter die Lupe genommen werden.

Einführende Lektüre: Jutta Langenbacher, Das “néo-français. Sprachkonzeption und kritische Auseinandersetzung R. Queneaus mit dem Französischen der Gegenwart”, Frankfurt 1981.

Anmeldung bei Frau Buscke (Zi. 02-548).

 

 

108    Von Villon bis Rabelais: Sprachwissenschaftliche Analyse einer                                    B. Staib

          Übergangszeit

          2-std., Di 14.30-16, P 102

 

Die Schriften der beiden Autoren, zwischen denen eine Zeitspanne von rund einhundert Jahren liegt, manifestieren den umfassenden sprachlichen Wandel, den das Französische zwischen 1450 und 1550 durchgemacht hat. Anhand der eingehenden Lektüre ausgewählter Texte aus den Werken beider Autoren sollen die Einzelheiten des Sprachwandels des Französischen herausgestellt und in Detailanalysen untersucht werden.

Zur Vorbereitung empfiehlt sich eine auszugsweise Lektüre von

François Villon, Le Lais Villon et les poèmes variées. Éd. par Jean Rychner; Albert Henry. I. Textes. Genève 1977.

François Villon, Le Testament Villon. Éd. par Jean Rychner; Albert Henry. I. Texte. Genève 1974

François Rabelais, Gargantua. Première édition critique faite sur l‘Editio princeps. Texte établi par Ruth Calder. Avec introduction, commentaires, tables et glossaire par M.A. Screech. Genève – Paris 1970.

 

François Rabelais, Prognostication pour l‘an 1533. Textes établis, avec introduction, appendices et glossaires par M.-A. Screech. Paris – Genève 1974.

 

Eine Arbeitsbibliographie wird in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Wissenschaftliche Übung

 

109    Grammatikographie                                                                                               M. Scotti-Rosin

          2-std., Di 10-11.30, P 7

 

In dieser wissenschaftlichen Übung sollen die Anfänge der Grammatikographie des Französischen und deren Fortsetzung über die Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart beschrieben werden. Einer der Schwerpunkte werden die Fragen nach der Normierung des Französischen und sein Verhältnis zu den antiken und den modernen Nachbarsprachen bilden.

Literatur:

Pierre Swiggers, „Grammatikographie“, in: LRL, Band V,1, S. 843-869, Tübingen 1990.

 

 

 

 

 

110    Altfranzösische Lektüre: La Mort le Roi Artu                                                                    B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Di 17-18.30, Bibl. B

 

Als Textgrundlage dient: J. Frappier (ed.), La Mort le Roi Artu. Roman du XIIIe siècle,

Genève 31964.

 

 

Kolloquium Sprachwissenschaft

 

111    Romanistisches linguistisches Kolloquium                                                                     B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Di 17-18.30, Bibl. B

 

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Staatsex­amens- und Magisterarbeiten) vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme steht allen Interessenten offen und ist Studierenden zu empfehlen, die vorhaben, eine Arbeit bei mir zu schreiben. Da in dieser Veranstaltung grundlegende Aspekte der französischen und italienischen Linguistik zur Sprache kommen, kann sie auch der Prüfungsvorbereitung dienen.

 

 

112    Sprachwissenschaftliches Kolloquium                                                                             B. Staib

          (für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

                                                                                                                                                           

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfungen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskandidatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilnehmen und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteiligen. Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen aufteilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Französische Literaturwissenschaft

 

113    Littérature française, littératures francophones, littératures en français :                        V. Porra

          quels enjeux pour quelles définitions ?

         2-std., Di 12-14, P 10

 

Présente bien sûr en France, mais aussi au Québec, aux Antilles, en Belgique, en Suisse, au Maghreb, en Afrique noire, dans l’Océan Indien, également moyen d’expression d’auteurs chinois, russes, espagnols, cubains, roumains, tchèques, argentins, pour ne citer que quelques exemples, la langue française comme langue de création littéraire a depuis longtemps franchi les frontières de la France continentale. Dans ce cours, il s’agira, à partir d’exemples tirés des littératures française, francophones (postcoloniales ou non), migrantes contemporaines, de s’interroger sur la pertinence de notions marquées par la pensée de la littérature nationale héritée du XIXe siècle. Face à la multitude des formes littéraires et des horizons représentés, ne vaudrait-il pas mieux, de nos jours, parler de littératures en français? Face aux résistances auxquelles se heurte régulièrement une telle proposition, nous serons amenés à évoquer les grandes questions historiques et les enjeux culturels, parfois même politiques qu’il y a à toucher à de telles définitions.

 

 

Kurs mit Vorlesungscharakter

 

114    Littératures en Suisse : Le Groupe de Coppet                                                    G. Damblemont

          2-std., Do 16.30-18, P 101

 

Situer Mme de Staël (1766-1817), née Parisienne d’orientation cosmopolite, dans une géographie culturelle bien précise, est une tâche extrêmement difficile, particulièrement si l’on prend en considération ses racines romandes et ses activités intellectuelles qui lui permirent de constituer à partir de Coppet, carrefour de la France, de l’Italie et des pays germaniques, un réseau de relations internationales de grandes intelligences.

 

 

Literarische Übungen

 

115    Littératures francophones                                                                                         D. Dumontet

          2-std., Mi 12-13.30, P 207

 

L’œuvre littéraire de Régine Robin:

Régine Robin vit depuis une vingtaine d’années à Montréal (Québec) où elle enseigne la sociologie. Française d’origine juive vivant au Canada, ses nombreux travaux l’ont amenée à s’intéresser au travail de la mémoire sur lequel elle est revenue à plusieurs reprises dans de nombreux essais, en particulier dans Le roman mémoriel. Dans ses ouvrages de fiction, elle essaie de rendre compte de la condition engendrée par l’exil, de l’éclatement identitaire et de l’errance propre à l’expérience migrante. Prenant son roman La Québécoite considéré comme un des ouvrages fondamentaux des écritures migrantes au Québec pour point de départ, nous analyserons les procédés d’écriture de ses biofictions dans son recueil de nouvelles, L’immense fatigue des pierres.

Régine Robin participera à un colloque qui aura lieu fin juin 2003 et qui portera sur le thème suivant : « Ecritures migrantes, migrant writing, Schreiben und Migration ».

Textes étudiés:

Régine Robin: La Québécoite. Montréal: Editions Typo, 1993.

Régine Robin: L’immense fatigue des pierres. Montréal : XYZ éditeur, 1999.

 

 

Proseminare einführenden Charakters

 

116    Einführung in die französische Literaturwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 8.30-10, P 11                                                                                     G. Damblemont

          Kurs C:Mo 15-16.30, P 10                                                                                          Th. Schüller

          Kurs B: Mi 8.30-10, P 6                                                                                                      G. Dörr

 

Anhand von Textbeispielen verschiedener Gattungen soll induktiv und exemplarisch in die Literaturwissenschaft eingeführt werden.

Thomas Klinkert, Einführung in die französische Literaturwissenschaft, Berlin/Bielefeld/München, Erich Schmidt Verlag 2000.

 

 

Thematisch gebundene Proseminare: Französische Literaturwissenschaft (thematisch)

 

117    Le genre romanesque de Marivaux à Echenoz                                                        D. Dumontet

          2-std., Di 10-12, P 108

 

Le roman ne peut être considéré comme un genre perçu d’emblée comme une entité dont on pourrait parler au singulier. Les pratiques romanesques sont multiples et par­fois contradictoires. Toutefois il semble possible d’élaborer une approche des spécifi­cités structurelles essentielles des romans et d’étudier ainsi leur évolution. C’est ce à quoi nous nous emploierons dans un premier temps, dans un deuxième temps nous prendrons des exemples de romans du XVIIIe, du XIXe et du XXe siècle afin de mieux comprendre les mécanismes ainsi que les stratégies narratives mises en place qui sont parfois déroutantes pour le lecteur d’un roman d’Echenoz.

Une liste des romans choisis ainsi qu’une bibliographie sera distribuée dans la pre­mière séance.

 

 

118    Le récit de voyage                                                                                                G. Damblemont

          2-std., Di 15-16.30, P 108

 

Une grande variété de motivations – quête, enquête, conquête – et une vaste typologie de textes se présentent à celui qui, à la suite des écrivains français, étudie les documents qui peuvent être rangés sous l’étiquette globale “récit de voyage”: ouverture d’esprit et idées préconçues s’y heurtent face à des pays voisins et parfois exotiques reflétant ainsi permanence et changement des mentalités.

Prière instante de s’inscrire dès la parution des “Erläuterungen”, ce qui permettra d’établir un programme à la fois cohérent et correspondant aux intérêts des partici­pants.

 

119    Louis Ferdinand Céline – Le romancier maudit                                                         Th. Schüller

          2-std., Mo 10-12, P 11

 

Le roman Voyage au bout de la nuit (1932) de Louis Ferdinand Céline est incontestablement un des romans les plus importants de la littérature moderne. Céline crée son “produit sauvage” (Thomas Mann) en employant une nouvelle langue romanesque qui fonctionne sur la base de la langue parlée. Son style détruit les normes du “français littéraire” et peut être considéré comme une anticipation des expérimentations langagières postmodernes.

Ses pamphlets Bagatelles pour un massacre (1937), L’école des cadavres (1938) et Les beaux draps (1941) feront de l’auteur “l’enfant terrible” voir l’enfant redouté de la littérature française. Dans ces pamphlets, Céline met cette nouvelle langue littéraire au service de ses opinions antisémites. Dédaigné et condamné, Céline entreprend dans ses textes suivants (marqués par de fortes tendances autobiographiques) une automythification mégalomane en se présentant comme victime et comme génie méconnu. Le ton agressif de sa langue reste. Ce sont les intellectuels de gauche autour du groupe “Tel Quel” qui procèderont à la réhabilitation des textes de Céline dans les années 1960.

En partant de l’analyse de Voyage au bout de la nuit, nous dégagerons les procédés stylistiques de l’auteur. Dans un deuxième temps, nous lirons des extraits de quelques autres romans pour voir comment l’auteur utilise son art littéraire pour créer le mythe de sa propre personne.

À procurer et lire avant le début du semestre: Louis Ferdinand Céline, Voyage au bout de la nuit, Paris: Gallimard (Folio no 28) 1952.

 

 

Hauptseminare

 

120    Le «Cycle indien» de Marguerite Duras                                                                           V. Porra

         2-std., Mi 10-11.30, P 103                   

 

Phénomène de mode dans les dernières décennies du XXe siècle et objet de nombreuses études critiques, certains territoires de l’œuvre de Marguerite Duras restent néanmoins encore sources de nombreuses interrogations. Ainsi de ce que l’on a nommé le «Cycle indien» ou «Cycle India Song», présenté parfois comme le noyau de la création durassienne. Complexe thématique et esthétique, ce «Cycle» est constitué essentiellement de romans (Le Ravissement de Lol V. Stein – 1964, Le Vice-consul – 1965, L’Amour - 1971) et de films (La femme du Gange en 1973, India Song en 1974, Son nom de Venise dans Calcutta désert en 1976). Il s’agira dans ce cours d’étudier les spécificités de l’écriture littéraire et filmique de l’auteur ainsi que le dialogisme entretenu entre les genres, mais aussi de s’interroger sur les méthodes d’approche critique pertinentes face à une œuvre qui résiste à toute appréhension linéaire.

Une liste d’exposés et une bibliographie seront remises aux étudiants la première semaine.

Les étudiants sont invités à se procurer les œuvres suivantes :

Marguerite Duras. Le Ravissement de Lol V. Stein, Paris : Gallimard (Folio n°810)

Marguerite Duras. Le Vice-Consul, Paris : Gallimard (Imaginaire Gallimard, n°12)

Marguerite Duras. L’Amour, Paris : Gallimard (Folio)

Marguerite Duras. India Song (Texte – Théâtre – Film). Paris : Gallimard (Imaginaire Gallimard, n°263).

Les étudiants souhaitant participer à ce séminaire sont priés de s’inscrire auprès de Mme Buscke.

Une commande générale sera organisée. Prière de s’inscrire auprès de Mme Buscke avant le 4 avril.

 

 

121    Imitation, plagiat, intertextualité : de quelques notions-clés dans                                    V. Porra

          l’histoire de la littérature d’expression française

         2-std., Do. 8.30-10, P 13

 

Ces dernières années, la multiplication des accusations de plagiat a montré que l’on avait de plus en plus de mal a distinguer le concept juridique de certains phénomènes d’imitation ou d’intertextualité.

A partir d’exemples tirés de la littérature d’expression française, il s’agira, dans ce sé­minaire, de définir ces notions, de les étudier dans la perspective de l’histoire littéraire, mais aussi de s’interroger sur l’intentionnalité des pratiques d’emprunts, d’allusion, de citation (parodie, pastiche, etc.). Dans cette perspective, les étudiants sont invités à consulter l’ouvrage de Gérard Genette, Palimpsestes.

Une liste d’exposés et une bibliographie seront remises aux étudiants la première se­maine.

 

Les étudiants souhaitant se procurer l’ouvrage (Seuil, Points Essais) dans le cadre d’une commande générale sont priés de s’inscrire auprès de Mme Buscke avant le 4 avril.

Un corpus de textes sera mis à la disposition des étudiants dans le bureau de Mme Buscke pendant les vacances de semestre.

Les étudiants souhaitant participer à ce séminaire sont priés de s’inscrire auprès de Mme Buscke.

 

 

122    Rousseaus „retour à la nature“ – Voraussetzungen und Folgen                                        K. Ley

          2-std., Do 15-16.30, P 104

 

Mit dem „Discours sur les sciences et les arts“ (1750) stellte Rousseau die Grundla­gen seines Naturbegriffs vor, der seither zu einer radikalen Veränderung in Philoso­phie, Literatur und Kunst führte. Die verschiedenen Aspekte dieser Entwicklung sol­len an ausgewählten Texten vorgestellt werden.

 

Zur Vorbereitung empfohlen: die beiden „Discours“ Rousseaus und „La profession du vicaire savoyard“ („Emile“).

 

als Grundlage: Collingwood, R.G., The idea of nature (1986).

 

 

123    „Imagination“ und „Raison“: eine kulturelle Polarität in literaturhistorischer                     D. Janik

          Perspektive (17.-20. Jahrhundert)

          2-std., Fr 10-12, P 12

 

Literatur ist neben der Philosophie ein privilegierter geistiger Raum, in dem funda­mentale Wertsetzungen stattfinden – mit oft weitreichenden kulturellen Folgen. Die Auseinandersetzung mit der Imagination und ihrem Antagonismus zur Raison in Tex­ten von Montaigne bis Aragon spiegelt die unterschiedlichen Bewertungen der imagi­nation als geistiges und schöpferisches Vermögen des Menschen bis hin zu ihrer defi­nitiven Positivierung durch die Surrealisten.

 

Anmeldung: durch Eintragung in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik.

Themenvergabe für Referate und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Freitag, 02. Mai 2003.

Textgrundlage: Für die Teilnehmer wird ein Textkorpus erstellt. Ausgabe gegen Ge­bühr; s. Anschlag an Dienstzimmer Prof. Janik.

 

 

Kolloquien Literaturwissenschaft

 

124    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                           V. Porra

          2-std., Di 15.30-17, P 201

 

Ce cours est réservé aux étudiants en dernier ou avant-dernier semestre. Les étudiants sont invités à présenter un sujet de leur choix portant sur les littératures de langue française. Un programme sera établi la première semaine.

Les étudiants souhaitant participer à ce cours sont priés de s’inscrire auprès de Mme Buscke.

 

 

125    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                              K. Ley

          (nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Mi 17-19, Raum 01-551 (Büro)

 

 

 

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

126    Phonetik und Phonologie des Französischen

Ce cours se compose de deux parties : une partie théorique et une partie pratique.

          Partie pratique: Französische Phonetik

          1-std., in 5 Parallelkursen

          Kurs A :Di 8-9, U1-732                                                                                                     B. Dufeu

          Kurs B: Di 9-10, U1-732                                                                                                  B. Dufeu

          Kurs C: Di 10-11, U1-732                                                                                                B. Dufeu

          Kurs D: Mi 8-9, U1-732                                                                                                    B. Dufeu

          Kurs E: Mi 9-10, U1-732                                                                                                  B. Dufeu

 

Condition d’admission: il est nécessaire d’avoir suivi le cours théorique d’introduction

à la phonétique et phonologie du français lors d’un semestre d’hiver précédent.

 

Contenu du cours: prise de conscience des erreurs faites par les germanophones en

général et par chaque étudiant en particulier.

Présentation et enseignement de procédés de correction en fonction des différents types d’erreur. Correction des erreurs de prononciation en particulier sur le plan segmental.

 

127    Intonation française                                                                                                          B. Dufeu

          1-std., Di 11-12, U1-732

 

Entraînement au rythme et à la mélodie de la langue française.

A l’aide d’exercices qui mettent en relief les particularités rythmiques et mélodiques de la langue française, nous proposerons des techniques permettant de corriger la prononciation des étudiants dans ce domaine.

Nous aborderons également certains fondements théoriques qui permettent de mieux comprendre les principes qui sous-tendent le fonctionnement de l’intonation française.

Nous aurons souvent recours à de courts poèmes qui mettent en relief le rythme ou la mélodie de la langue cible et en facilitent l’apprentissage.

 

128    Cours d’expression orale (Sprechfertigkeit)

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 13.30-15, SB II 03-444                                                                                G. Mathey

          Kurs B: Mi 13-14.30, SB II 03-134                                                                                  G. Roche

 

Ces cours sont destinés aux étudiants ayant des difficultés à s’exprimer en français ou disposant de faibles connaissances de la langue française (premiers semestres en particulier). Nous utiliserons, entre autres, des exercices de créativité et d’imagination

qui stimulent le désir d’expression des participants et permettent un élargissement des connaissances lexicales et syntaxiques du français parlé.

Nous aborderons également des thèmes de l’actualité politique, sociale et culturelle française en partant de textes issus de la presse française ou francophone.

 

 

129    Grammaire française                                                                                                                    

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 8.30-10, P 12                                                                                               G. Mathey

          Kurs B: Do 9.30-11, P 11                                                                                                 C. Forte

 

          Le conditionnel, le subjonctif

 

 

130    Aufsatzübung                                                                                                                                

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 14-15.30, P 205                                                                                               C. Forte

          Kurs B: Mi 8.30-10, SB II 03-444                                                                                    G. Roche

 

Introduction aux techniques de construction et de composition d’une dissertation française à partir de textes littéraires, de thèmes culturels ou de sujets généraux.

 

131    Initiation à la traduction allemand-français                                                                                    

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 10-12, P 109a                                                                                              G. Mathey

          Kurs B: Do 8.30-10, SB II 03-153                                                                                    B. Dufeu

 

Nous introduirons aux techniques de la traduction et nous traiterons certains problè­mes syntaxiques qui sont fréquemment source de difficultés lors de cet exercice.

 

132    Deutsch-französische Übersetzung I (mit Grammatik)

          2-std., in 3 Parallelkursen

          Kurs A: Di 16-17.30, P 12                                                                                                 C. Forte

          Kurs B: Mi 10-11.30, P 109a                                                                                     D. Dumontet

          Kurs C : Do 10-12, P 108                                                                                          D. Dumontet

 

Ce cours est réservé aux étudiants souhaitant se présenter à l’épreuve de traduc­tion de la « Zwischenprüfung ».

 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

 

133    Traduction français-allemand

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mi 8.30-10, SB II 03-144                                                                          G. Damblemont

          Kurs B: Fr 8.30-10, P 103                                                                                                  G. Dörr

 

Neben literarischen und literarkritischen Texten können aktuelle Beiträge zu verschie­denen Bereichen des kulturellen Lebens Gegenstand der Übung sein.

 

134    Cours d’expression orale: les approches non conventionnelles                                     B. Dufeu

          2-std., Mi 10-12, SB II 03-153

 

Expression orale: Enseigner autrement les langues étrangères

 

Ce cours associe l’analyse de l’enseignement des langues aujourd’hui à l’acquisition de la terminologie utilisée en français en didactique des langues étrangères. Nous abor­derons d’abord les caractéristiques de l’enseignement conventionnel, puis nous étu­dierons les fondements théoriques et les démarches pratiques des approches non conventionnelles suivantes : La Méthode silencieuse, la Suggestopédie, l’Apprentissage par la Réaction physique totale, l’Approche naturelle, l’Apprentissage communautaire des langues, la Psychodramaturgie linguistique, l’Approche relationnelle.

Bibliographie : Bernard Dufeu : Les approches non conventionnelles des langues étrangè­res. Paris : Hachette, 1996.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

135    Fachaufsatz

          2-std., Sprachwissenschaft, Do 10-11.30, SB II 03-153                                                 B. Dufeu

 

A partir de ce semestre, le cours de dissertation française sera au semestre d’été un cours de dissertation linguistique et au semestre d’hiver un cours de dissertation litté­raire.

Les modèles grammaticaux

Nous aborderons les caractéristiques des modèles syntaxiques des grammaires sui­vantes : la grammaire traditionnelle, la grammaire structurale, la grammaire notion­nelle, la grammaire dépendantielle, la grammaire générative transformationnelle, la psychomécanique du langage.

Pour se préparer au cours, les étudiants sont priés de lire : Catherine Fuchs et Pierre Le Goffic : Les linguistiques contemporaines. Paris, Hachette, 1992.

 

136    Deutsch-französische Übersetzung II (mit Grammatik)

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Do 12-13.30, P 108                                                                                      D. Dumontet

          Kurs B: Do 16.30-18, P 13                                                                                               C. Forte

 

 

137    Deutsch-französische Übersetzung für Examenskandidaten (Magister)                       B. Dufeu

          4-std., 14-tägl., Fr 8.30-12, P 13

 

Condition préalable: Apportez la confirmation de votre réussite au cours de traduction allemand-français II ou une équivalence lors de la première épreuve écrite, le vendredi 9 mai 2003.

 

138    Klausurenkurs (14-tägl. im Wechsel)

          Teilgeb. I:    Deutsch-französische Übersetzung                                                     D. Dumontet

                              4-std., Fr 8.30-12, P 108

          Teilgeb. II:   Fachaufsatz Literaturwissenschaft                                                                G. Dörr

                              4-std., Fr 8.30-12, P 108

          Teilgeb. III:  Fachaufsatz Sprachwissenschaft                                                        H. Thomaßen

                              4-std., Fr 8.30-12, P 108

 

Teilgebiet I:

 

1. Klausur: :                                                                                                                           09.05.2003

 

2. Klausur:                                                                                                                             06.06.2003

 

3. Klausur:                                                                                                                             18.07.2003

 

Teilgebiet II/III:

 

Vorbereitung des 1. Themas                                                                                                 02.05.2003

Sprachwissenschaft   (8.30-10)

Literaturwissenschaft (10-11.30)

1. Klausur (8.30-12)                                                                                                               16.05.2003

Besprechung                                                                                                                         30.05.2003

Sprachwissenschaft   (8.30-10)

Literaturwissenschaft (10-11.30)

 

Vorbereitung des 2. Themas                                                                                                 27.06.2003

Sprachwissenschaft   (8.30-10)

Literaturwissenschaft (10-11.30)

2. Klausur (8.30-12)                                                                                                               11.07.2003

Besprechung                                                                                                                         25.07.2003

Sprachwissenschaft   (8.30-10)

Literaturwissenschaft (10-11.30)

 

Teilgebiet  II: Fachaufsatz Literaturwissenschaft: Théorie du nouveau roman

Teilgebiet III: Fachaufsatz Sprachwissenschaft: Lexikalische Semantik

 

4. Landeskundliche Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

139    Einführung in die französische Landeskunde

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 8.30-10, P 101                                                                                                  G. Dörr

          Kurs B: Mi 15.30-17, P 15                                                                                              G. Mathey

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

140    La France profonde et ses écrivains                                                                                 G. Dörr

          2-std., Di 11.30-13, P 12

 

La richesse de la littérature française n’est pas seulement un phénomène séculier, mais se manifeste tout autant par sa diversité régionale. Sans tomber dans un régionalisme plat et sans intérêt, les grands écrivains de la France profonde ont su donner une telle couleur locale à leurs œuvres que celles-ci sont devenues indissociables de l’origine de leurs auteurs. Notre but est de faire connaître un choix d’auteurs en empruntant les chemins de la Provence, de l’Aquitaine, du Val de Loire, de la Normandie et de la Bour­gogne : Giono, Mauriac, Genevoix, Maupassant et Desvignes, pour ne citer que quel­ques uns. L’inscription obligatoire se fait à mes heures de permanence.

 

 

141    Censure et liberté d’expression                                                                           G. Damblemont

          2-std., Di 17-18.30, P 102

 

La pratique de la censure et la lutte pour la liberté d’expression ont une longue histoire. Le cours se propose de retracer les avatars de la contestation et des contestataires en étudiant les organes de contrôle de l’Etat et de l’Eglise.

Bibliographie et liste des sujets lors de l’inscription à partir de la fin du semestre d’hiver.

 

5. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 15-16.30, U1-924

 

In diesem Kurs sollen fachspezifische Anwendungen des Internet vermittelt und einge­übt werden. Dazu gehören insbesondere die gezielte Literaturrecherche und der Um­gang mit sprach- und literaturwissenschaftlichen Datenbanken. Anhand von Websites aus den Bereichen Sprachpraxis und Landeskunde wird  ferner gezeigt, inwiefern und auf welche Weise diese Ressourcen im Studium und für die Unterrichtsvorbereitung ge­nutzt werden können. Als weiterführendes Arbeitsprojekt bietet sich in diesem Rah­men die Erstellung und Publikation thematisch gebundener Websites an. Unerlässlich sind dafür die Vertrautheit mit dem PC unter einer neueren Windows-Version und ein freige­schalteter Account im ZDV (bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Kursbeginn über die aktuellen Bedingungen!). Zur Einführung in fachliche und technische Fragen wird empfohlen: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

6. Fachdidaktische Übung

 

GRUND- ODER HAUPTSTUDIUM

 

143    La chanson française                                                                                                  Th. Werum

 

Das Blockseminar umfasst drei Blockveranstaltungen. Die Teilnehmerliste liegt ab Feb­ruar im Sekretariat des Romanischen Seminars aus.

 

 

 

 


ITALIENISCH

 

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Italienische Sprachwissenschaft

 

101    Grundfragen der Grammatik romanischer Sprachen [L]                                                  B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Grammatik der einzelnen romanischen Sprachen unterscheidet sich in zahlreichen sensiblen Bereichen nicht nur von der Grammatik des Deutschen, sondern es lassen sich auch zwischen den einzelnen romanischen Sprachen markante Unterschiede feststellen, die im Verlauf der Vorlesung thematisiert und problematisiert werden sollen. Anhand ausgewählter Bereiche aus Morphologie und Syntax der romanischen Sprachen wird der einzelsprachlich-funktionelle Aspekt um den typologischen und kontrastiven ergänzt werden, um dadurch die spezifischen Züge der jeweiligen gram­matischen Form besonders hervortreten zu lassen.

Neben methodologischen Überlegungen sollen vor allem die Determination von Sub­stantiven, die grammatische Konkordanz, die Ausgestaltung einzelner morphologi­scher Kategorien der Hauptwortarten und der Pronominalbereich einzelsprachlich und kontrastiv betrachtet werden.

 

102    Die ältesten romanischen Texte: Altfranzösisch, Altitalienisch, Altokzitanisch, [L]         B. Wehr

          2-std., Do 12-14, P 4

 

In dieser Vorlesung wird anhand einer Analyse der ältesten schriftlichen Zeugnisse des Altfranzösischen, Altitalienischen und Altokzitanischen eine Einführung in diese Sprachen gegeben werden, die auch für Hörer ohne Vorkenntnisse geeignet ist. Lateinkenntnisse sind allerdings erwünscht. Besonderer Wert wird gelegt werden auf repräsentative Texte wie das altfrz. Chanson de Roland (um 1100), den alttosk. Novellino (Ende 13. Jh.) und die altokzit. Troubadourlyrik. Grundkenntnisse des Altokzitanischen sind nicht nur für Mediävisten interessant, sondern für jeden, der sich für die in dieser Sprache geschriebene Lyrik von europäischem Rang interessiert.

Zur Einführung wird empfohlen: G. Rohlfs, Vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen, Tübingen 21963 (und neuere Auflagen; enthält auch Abschnitte über Vulgärlatein, Altitalienisch und Altokzitanisch. Sehr gut zum Selbststudium geeignet.)

 

 

Proseminar einführenden Charakters

 

201    Einführung in die italienische Sprachwissenschaft                                                 H. Thomaßen

          2-std., Di 16-17.30, P 11

 

Gegenstand der Veranstaltung ist eine Einführung in die verschiedenen Thematiken und in die Terminologie der Sprachwissenschaft. Ziel dieser Einführung soll eine erste Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Bereichen von Sprachbetrachtung wie z.B. der Phonetik und Phonologie, der Morphologie, der Wortbildung, der Lexikologie, der Semantik, der Lexikographie und der externen Sprachgeschichte sein. Auch wenn hier zunächst nur ein Überblick über diese Teildisziplinen der italienischen Sprachwissenschaft gegeben werden kann, sollten die Teilnehmer dennoch am Ende des Semesters ein "linguistisches Handwerkszeug" erworben haben, das ihnen den Zugang zu spezielleren sprachwissenschaftlichen Fragen verschafft. Darüber hinaus soll auch eine kurze Einführung in die Technik des Verfassens einer wissenschaftlichen Arbeit gegeben werden.

 

Literatur:

Eduardo Blasco Ferrer, Handbuch der italienischen Sprachwissenschaft. Berlin 1994. Horst Geckeler, Dieter Kattenbusch, Einführung in die italienische Sprach-wissenschaft. Tübingen ²1992.

 

 

Thematisch gebundenes Proseminar: Italienische Sprachwissenschaft (thematisch)

 

202    Etymologie und Wortgeschichte des Italienischen                                                 H. Thomaßen

          2-std., Do 8-9.30, P 201

 

Das Interesse für die Herkunft der ursprünglichen Formen und Bedeutungen der Wör­ter reicht bis in die Anfänge der Geistesgeschichte zurück. Die Etymologie ist derjenige Zweig der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung dieser Ursprünge der Wörter befasst, wobei man in neuerer Zeit die gesamte Geschichte eines Wortes mit seinen im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen zum Untersuchungsgegenstand macht. Neben der Auseinandersetzung mit methodischen Aspekten der Etymologie wird auch die historische Schichtung des italieni­schen Wortschatzes und die Handha­bung etymologischer Wörterbücher Gegenstand des Seminars sein.

 

Einführende Lektüre:

Manlio Cortelazzo: „Etymologie und Geschichte des Wortschatzes“, in: G. Holtus, M. Metzeltin, Chr. Schmitt [Hrsg.], Lexikon der romanistischen Linguistik, IV, Tübingen 1988, 401-419.

 

 

Hauptseminar

 

203    Gesprochenes Toskanisch                                                                                              B. Wehr

          2-std., Do 14.30-16, P 13

 

Anhand von Tonmaterialien und der Umgangssprache nahestehenden Texten sollen phonetische, morphologische und syntaktische Charakteristika des Toskanischen analysiert werden. Dabei muß unterschieden werden zwischen Merkmalen, die in die italienische Standardsprache eingegangen sind, und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. Zu Beginn des Semesters werden die Corpora, mit denen gearbeitet werden soll, bekanntgegeben (Transkription von gesprochenem Florentinisch, Schulaufsätze von Kindern, Märchen, Autobiografie etc.).

Zur Einführung kann dienen:

L. Gianelli, Toscana, Pisa 1976 (Profilo dei dialetti italiani 9).

Anmeldung bei Frau Buscke (Zi. 02-548).

 

 

Wissenschaftliche Übung

 

204    Einführung in das Altitalienische und die Geschichte der italienischen                  H. Thomaßen

          Sprache

          2-std., Mi 11.30-13, SB II 03-134

 

Gegenstand der Übung werden die Lektüre (unter linguistischem Gesichtspunkt) und die Übersetzung ausgewählter altitalienischer Texte des 13. und des beginnenden 14. Jahrhunderts sein. Am Ende des Semesters sollten die Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Entwicklungen vom Latein zum Altitalienischen anhand bestimmter sprachlicher Merkmale der ausgewählten Texte analysieren zu können.

 

Kolloquium Sprachwissenschaft

 

111    Romanistisches linguistisches Kolloquium                                                                     B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Di 17-18.30, Bibl. B

 

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Staatsex­amens- und Magisterarbeiten) vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme steht allen Interessenten offen und ist Studierenden zu empfehlen, die vorhaben, eine Arbeit bei mir zu schreiben. Da in dieser Veranstaltung grundlegende Aspekte der französischen und italienischen Linguistik zur Sprache kommen, kann sie auch der Prüfungsvorbereitung dienen.

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Italienische Literaturwissenschaft

 

205    Carlo Goldoni [L]                                                                                                                  K. Ley

          2-std., Do 9.30-11, P 4

 

Das Bühnenschaffen Goldonis galt zu seiner Zeit als die bedeutendste Hervorbringung des italienischen Theaters; auch in den nachfolgenden Epochen aber hat es immer wieder neue Aufmerksamkeit gewonnen. Goldoni hat nicht nur die große Theaterreform mit der Aufhebung der „commedia dell’arte“-Tradition durchgesetzt; er hat mit „La Locandiera“ auch eines der frühesten und berühmtesten Stücke über weibliche Emanzipation geschrieben. Schließlich war er es, der lange vor Goethe mit „Torquato Tasso“ den entscheidenen Anstoß für die Ausbildung des Dichterdramas gegeben hat. Sein Wirken hat bereits bei den Zeitgenossen, so bei Diderot und Gozzi, lebhafte Reaktionen hervorgerufen. Den eigentlichen Rahmen seines Unternehmens bildet die Republik Venedig in ihrer Spätzeit.

 

 

Literarische Übung

 

206    Storia della letteratura italiana: il ‘600 e ‘700                                                B. Bosold-DasGupta

          2-std., Mo 12.30-14, P 207

 

Il corso si propone di offrire un quadro sistematico della letteratura italiana del ‘600 e ‘700. Prenderemo in esame il contesto storico-culturale, le riflessioni sulla lettera­tura, il sistema normativo dei generi e le opere più significative dei due secoli in que­stione. Tale quadro sarà affiancato dalla lettura e dall’analisi di brani scelti dei princi­pali testi letterari dell’epoca.

Ai partecipanti verranno messi a disposizione dei testi fotocopiati. Per riceverli all’inizio del semestre è necessario iscriversi nelle ore di ricevimento entro il 17 aprile 2003.

 

 

Proseminar einführenden Charakters

 

207    Einführung in die italienische Literaturwissenschaft                                            G. Damblemont

          2-std., Do 12-13.30, P 206

 

Das Proseminar setzt sich zum Ziel, in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der italienischen Literatur einzuführen. Die Teilnehmer sollen mit den wichtigsten Hilfsmitteln, Arbeitstechniken und Fragestellungen der Literaturwissenschaft vertraut gemacht werden. Neben einem Überblick über die Epochen und Strömungen der ita­lienischen Literatur stehen Grundlagen der Literaturtheorie, Gattungspoetik, Rhetorik, Stilistik und Metrik im Vordergrund.

Italienische Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau des abgeschlossenen Sprachkurses II sind erforderlich.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die regelmäßige aktive Mitarbeit, Vor- und Nachbereitung sowie das Bestehen der Abschlussklausur.

 

 

Thematisch gebundenes Proseminar: Italienische Literaturwissenschaft (thematisch)

 

208    Ritterepik der Renaissance                                                                          B. Bosold-DasGupta

          2-std., Mo 9.30-11, P 206

 

Im Anschluss an einen Überblick über die Entwicklung des „romanzo cavalleresco“, in dessen Rahmen die Tradition der „cantari“ sowie auch die Werke Boiardos und Pulcis eingehendere Berücksichtigung finden, steht die Lektüre und Interpretation des Orlando furioso von Ludovico Ariosto im Zentrum der Seminararbeit. In der zwischen 1505 und 1532 verfassten Erzählung rückt Ariost den „mondo cavalleresco“ in eine durchaus ironische Perspektive, aus der heraus er die zentralen Themen seines Werks („eroismo“, „pazzia“, „desiderio“, „magia“) in ein einzigarti­ges „disegno globale“ integriert, das dem Leser eine ambivalente und relativistische Vision von Moral und Realität liefert. Dass der Orlando furioso nicht nur ein bahnbrechender Bestseller des Cinquecento war, sondern bis in die Gegenwart hinein eine fesselnde und unterhalt­same Lektüre darstellt, macht nicht zuletzt die Tatsache deutlich, dass auch Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts den Stoff immer wieder in ihren Romanen verarbeiten.

Anmeldung und nähere Informationen in meinen Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit. Teilnehmer, die an einer Sammelbestellung des Textes interessiert sind, werden gebeten, sich bis Anfang April in die Liste einzutragen.

 

 

******Hingewiesen wird auf:                                                                                                                   

 

          Risorgimento – Verismo – Fascismo: Die italienische Oper um 1900                   Th. Hindrichs

          2-std., Mi 8-10, Hörsaal des Musikwiss. Instituts

 

Irgendwann nach Verdis Tod und mit Puccini als letztem Fels in der Brandung scheint die italienische Oper in den Jahrzehnten um 1900 diffus im Niemandsland der Musikgeschichte zu verschwinden. Sofern sie dann und wann dennoch vereinzelt wahrgenommen wird, ist sie mit (mehr oder weniger) indifferenten Schlagworten wie verismo, decadentismo oder fin de siècle etikettiert, wohl auch, oder vielleicht gerade weil italienische Oper um 1900 ohne ein Mindestmaß an Vertrautheit mit der zeitgenössischen Literatur kaum zu begreifen ist. In diesem Proseminar sollen anhand ausgewählter Werke die Wechselbeziehungen zwischen italienischer Oper und italienischer Literatur erhellt und vor dem gesellschaftspolitischen Hintergrund zwischen risorgimento und fascismo diskutiert werden. Grundkenntnisse der italienischen Sprache sind ausgesprochen vorteilhaft.

 

Empfohlene Literatur

Lektüre zur Einstimmung: Jürgen Maehder: Die italienische Oper des Fin de siècle, in: Der schöne Abglanz – Stationen der Operngeschichte, hrsg. v. Udo Bermbach und Wulf Konold, Berlin, Hamburg 1992, S. 181-210.

 

 

 

 

Hauptseminar

 

209    Positionen der Avantgarde: Zur Entwicklung der Erzählkunst von                                      K. Ley

          A. Palazzeschi, G.A. Borgese, A. Savinio

          2-std., Mi 12-13.30, P 108

 

Gegenstand der Seminararbeit wird das Werk Palazzeschis, Borgeses und Savinios sein, dreier Autoren, deren Anfänge in den Avantgarde-Bewegungen nach der Wende zum 20. Jahrhundert lagen. Palazzeschi etwa war beteiligt am Crepuscolarismo, er war aber auch engagierter Futurist. Mit zunehmender Entfernung von den Zeiten des Aufbruchs entwickelte jeder der bis heute namhaft gebliebenen Autoren seine eigene Ausdrucksform.

 

Kolloquium Literaturwissenschaft

 

125    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                              K. Ley

          (nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Mi 17-19, Raum 01-551 (Büro)

 

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

210    Italienisch I                                                                                                                              N. N.

          (nur für Studierende der Romanischen Philologie und

          der Wirtschaftspädagogik)

          3-std., Mo 13-14.30, P13

                     Di     9-10, P 109a

 

211    Italienisch II                                                                                                               A. Campanile

          (nur für Studierende der Romanischen Philologie und

          der Wirtschaftspädagogik)

          3-std., Mi 11-12.30, P 10

                     Do  8-8.45, P 108

 

Questo corso è aperto agli studenti che abbiano frequentato Italienisch I e che abbiano conoscenze basilari dell’italiano. Il libro di testo formalmente adottato è quello in uso nel corso precedente: Da Forno/De Manzini: Grundkurs Italienisch. Eine systematische Einführung in die italienische Sprache. Ismaning: Hueber 1993.

Verranno inoltre utilizzati materiali didattici integrativi messi a disposizione all’inizio del semestre.È richiesta una presenza attiva e costante alle lezioni. Alla fine del corso si terrà un esame scritto.

Per partecipare è necessario iscriversi nella lista affissa, a partire da marzo, sulla porta del mio ufficio (01-542).

 

212    Italienisch III                                                                                                              A. Campanile

          (nur für Studierende der Romanischen Philologie und

          der Wirtschaftspädagogik)

          3-std., Mi  8.30-10, P 207

                     Do 8.45-9.30, P 108

 

Questo corso è aperto agli studenti che abbiano frequentato con profitto Italienisch II e che abbiano buone conoscenze dell’italiano sia parlato che scritto.

Il libro di testo è quello in uso nel corso precedente, anche se verranno utilizzati pre­valentemente materiali didattici raccolti in una dispensa e messi a disposizione all’inizio del semestre. È richiesto impegno e una presenza costante alle lezioni che si concluderanno con un esame scritto.

Per partecipare è necessario iscriversi nella lista affissa, a partire da marzo, sulla porta del mio ufficio (01-542).

 

 

213    Deutsch-italienische Übersetzung I (mit Grammatik)                                              A. Campanile

          2-std., Di 15-16.30, P 5

 

 

214    Aufsatzübung                                                                                                           A. Campanile

          2-std., Do 11.30-13, P 12

 

 

GRUND- u. HAUPTSTUDIUM

 

215    Italienische Grammatik                                                                                             A. Campanile

          2-std., Mi 16.30-18, P 102

 

 

216    Italienisch-deutsche Übersetzung                                                                        G. Damblemont

          2-std., Do 14.30-16, P 203

 

Neben literarischen und literaturkritischen Texten können aktuelle Beiträge zu ver­schiedenen Bereichen des kulturellen Lebens Gegenstand der Übung sein.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

217    Deutsch-italienische Übersetzung II (mit Grammatik)                                             A. Campanile

          2-std., Di 16.30-18, P 4

 

 

4. Landeskundliche Übung

 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

 

218    Profilo della cultura italiana attuale                                                                           A. Campanile

          2-std., Do 14.30-16, P 3

 

Il seminario intende delineare un percorso culturale dell’Italia dei nostri giorni con particolare attenzione non soltanto a peculiari aspetti sociali e politici, ma anche ad alcune importanti manifestazioni artistiche (teatro, cinema, architettura). Le singole sedute, ognuna incentrata su una delle tematiche rilevanti, svilupperanno uno sguardo d’insieme per comprendere la realtà e l’identità italiana attuale. Pertanto è richiesta la partecipazione assidua e la disponibilità a sostenere una relazione più o meno articolata, a seconda del semestre di appartenenza, su un argomento da concordare all’inizio del corso. Una bibliografia di riferimento e dei materiali fotocopiati verranno messi a disposizione nella prima seduta.

Testi di orientamento:

Alberto Tommasi/Gherardo Ugolini (a cura di): La cultura italiana. Percorsi bibliografici. Osnabrück: Rasch 2002; Paul Ginsborg: L’Italia del tempo presente. Famiglia, società civile, Stato.  Torino: Einaudi 1998.

 

 

 

5. Konversationskurs/Übung zur Sprechfertigkeit

 

219    Konversationskurs für Anfänger                                                                                   C. Morandi

          2-std., Mo 13-14.30, P 13

 

 

220    Konversationskurs für Fortgeschrittene                                                                        V. Tarenzi

          2-std., Fr 13-15, P 105

 

 

6. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 15-16.30, U1-924

 

In diesem Kurs sollen fachspezifische Anwendungen des Internet vermittelt und einge­übt werden. Dazu gehören insbesondere die gezielte Literaturrecherche und der Um­gang mit sprach- und literaturwissenschaftlichen Datenbanken. Anhand von Websites aus den Bereichen Sprachpraxis und Landeskunde wird  ferner gezeigt, inwiefern und auf welche Weise diese Ressourcen im Studium und für die Unterrichtsvorbereitung ge­nutzt werden können. Als weiterführendes Arbeitsprojekt bietet sich in diesem Rah­men die Erstellung und Publikation thematisch gebundener Websites an. Unerlässlich sind dafür die Vertrautheit mit dem PC unter einer neueren Windows-Version und ein frei ge­schalteter Account im ZDV (bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Kursbeginn über die aktuellen Bedingungen!). Zur Einführung in fachliche und technische Fragen wird empfohlen: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

7. Fachdidaktische Übung

 

GRUND- ODER HAUPTSTUDIUM

 

219    Der Einsatz von Medien im fortgeschrittenen Italienisch-Unterricht                             N. Stöckle

          2-std., Mo 14.30-16, P 107

 

Neben canzoni und Filmen aller Art (Kurzfilme, Werbespots, verfilmte Literatur, Spielfilme) hat auch der Computer, v.a. über das Internet, seinen festen Platz im (fortgeschrittenen) Italienisch-Unterricht. Nach einer Sichtung der Materiallage werden in einer ersten Phase der Übung zu­nächst die relevanten sprach- und inhaltsdidaktischen Aspekte thematisiert. An ausgewählten Beispielen planen die Teilnehmer/innen im weiteren Verlauf der Übung konkret unterrichtstaugli­che Einsatzmöglichkeiten.

Voraussetzung für den Scheinerwerb: aktive Teilnahme und die Planung einer Unterrichtsein­heit mit Medieneinsatz.

Es besteht die Möglichkeit, am Ende des Semesters in einer Klausur das Fachdidaktikexamen abzulegen.

Anmeldung in der ersten Sitzung

 


SPANISCH

 

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Spanische Sprachwissenschaft

 

101    Grundfragen der Grammatik romanischer Sprachen [L]                                                  B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Grammatik der einzelnen romanischen Sprachen unterscheidet sich in zahlreichen sensiblen Bereichen nicht nur von der Grammatik des Deutschen, sondern es lassen sich auch zwischen den einzelnen romanischen Sprachen markante Unterschiede feststellen, die im Verlauf der Vorlesung thematisiert und problematisiert werden sollen. Anhand ausgewählter Bereiche aus Morphologie und Syntax der romanischen Sprachen wird der einzelsprachlich-funktionelle Aspekt um den typologischen und kontrastiven ergänzt werden, um dadurch die spezifischen Züge der jeweiligen gram­matischen Form besonders hervortreten zu lassen.

Neben methodologischen Überlegungen sollen vor allem die Determination von Sub­stantiven, die grammatische Konkordanz, die Ausgestaltung einzelner morphologi­scher Kategorien der Hauptwortarten und der Pronominalbereich einzelsprachlich und kontrastiv betrachtet werden.

 

Proseminare einführenden Charakters

 

301    Einführung in die spanische Sprachwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 11.30-13, P 12                                                                                              A. Klump

          Kurs B: Mi 13-14.30, P 12                                                                                     M. Scotti-Rosin

 

(Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluß des Sprachkurses II oder gleichwer­tige Kenntnisse)

In diesem Proseminar soll zunächst ein kurzer Überblick über die Geschichte der romanischen und spanischen Sprachwissenschaft gegeben und anschließend in Methoden und Fragestellungen des Fachs eingeführt werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Arbeitsmitteln der spanischen Sprachwissenschaft, der Phonologie, der Morphologie, der Syntax, der Semantik, der Lexikologie und der Sprachgeschichte.

Leistungsnachweis: Klausur

Literatur: Dietrich, Wolf / Geckeler, Horst: Einführung in die spanische Sprachwissen­schaft, Berlin 32000 (Erich Schmidt Verlag).

Wesch, Andreas: Grundkurs Sprachwissenschaft Spanisch, Stuttgart 2001.

 

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

Thematisch gebundenes Proseminar: Spanische Sprachwissenschaft (thematisch)

 

302    Morphosyntax                                                                                                        M. Scotti-Rosin

          2-std., Di 13-14.30, P 12

 

In diesem Proseminar soll die enge Verbindung von Morphologie und Syntax am Beispiel der spanischen Sprache aufgezeigt werden. Dabei werden sowohl historische als auch synchrone Aspekte der Morphosyntax dargestellt, wobei das Schwergewicht jedoch auf dem modernen Spanisch liegen soll.

Literatur:

Alvar, Manuel/Pottier, Bernard: „Morfología histórica del español”, Madrid 1983.

Schpak-Dolt, Nikolaus: „Einführung in die spanische Morphologie“, Tübingen 1999.

 

 

303    Die spanische Sprache in der Welt                                                                                 J. Blaser

          2-std., Do 10-11.30, P 203

 

Die Zahl der Spanischsprecher wird weltweit mit ca. 370 Mio. angegeben, die sich, wie neuere Arbeiten zeigen, nicht nur auf vier Kontinenten verteilen. Als erstes wird es in diesem Proseminar deshalb darum gehen, sich einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der spanischen Sprache in der Welt zu verschaffen. Weitere Aspekte wer­den die Analyse der unterschiedlichen Ausprägungen des Spanischen sein sowie die Untersuchung der Faktoren, die für die diatopische Differenzierung verantwortlich sind.

OnLine-Anmeldung über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm

Themenvergabe für Referate/Hausarbeiten in der ersten Sitzung

 

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

El español en el mundo. Anuario del Instituto Cervantes 2002.  Barcelona, Plaza & Janés.

Moreno Fernández, Francisco/ Otero, Jaime (1998): “Demografía de la lengua española”. In: El español en el mundo. Anuario del Instituto Cervantes 1998. Barcelona, Plaza&Janés, S.59-86. (http://cvc.cervantes.es/obref/anuario/anuario_98/moreno/)

Quilis, Antonio (1992): La lengua española en cuatro mundos. Madrid, Ed. Mapfre.

 

 

Wissenschaftliche Übung

 

304    Phonetik und Phonologie des Spanischen                                                                      J. Blaser

          2-std., Mi 10-12, P 207

 

El objetivo del curso es brindar y ejercitar los conocimientos para la transcripción fonética y fonológica. El curso consta de una parte teórica y de una parte práctica. Habrá una prueba final.

La inscripción para participar en el curso debe realizarse en la primera semana del semestre.

Literatura recomendada:

Quilis, Antonio (21998), Principios de fonología y fonética españolas, Madrid.

Navarro Tomás, Tomás / Haensch, Günther / Lechner, Bernhard (1970), Spanische Aussprachelehre, München.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

Hauptseminar

 

305    Spanisch und Portugiesisch in Lateinamerika                                                                  B. Staib

          2-std., Mi 12-13.30, P 101

 

Im Rahmen des Hauptseminars sollen anhand von Einzelbearbeitungen mit Referaten die verschiedenen phonetisch-phonologischen, die morphologischen und die lexikali­schen Eigentümlichkeiten des amerikanischen Spanisch und Portugiesisch dargestellt und vor dem Hintergrund der iberoromanischen Sprachgeschichte und Dialektologie mit ent­sprechenden oder kontrastierenden Erscheinungen untersucht werden. In wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht müssen hierbei auch die bezüglich des amerikanischen Spanisch vorgebrachten Erklärungsversuche thematisiert werden, die man schlagwortartig als "andalucismo"-These und als "arcaísmo"-These sowie als "These der unabhängigen Entwicklung" bezeichnet hat. Ebenso sollen für das Brasilianische dessen charakteristische Züge im Vergleich zum europäischen Portugiesischen herausgestellt werden. Angesichts der Diskrepanzen zwischen den einzelnen räumlichen Erscheinungsformen des amerikanischen Spanisch wird auch die vieldiskutierte Möglichkeit der Differenzierung von Dialektzonen im Seminar besprochen werden.

Zur Vorbereitung wird die Lektüre folgender Artikel empfohlen:

Matthias Perl, «Areallinguistik VI: Karibik.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 540‑559.

Luis Fernando Lara,  «Areallinguistik VII: Mexiko, Zentralamerika.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 559‑567.

Antonio Salvador Plans,  «Areallinguistik VIII: Südamerika.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 567‑577.

 

Sílvio Elia,  «Brasilianisch.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,2 (1994): 559‑575.

Eine Arbeitsbibliographie wird in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt werden.

 

Kolloquium Sprachwissenschaft

 

112    Sprachwissenschaftliches Kolloquium (für Magister- und                                               B. Staib

          Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

 

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfun­gen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskan­didatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilneh­men und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteili­gen. Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissen­schaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen aufteilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Spanische Literaturwissenschaft

 

306    Ortsbestimmungen der Kultur Spanischamerikas seit der Independencia [L]                D. Janik

          2-std., Mi und Do 9-10, P 104

 

Die Unabhängigkeit und die Bildung eigener nationaler Staaten und Gesellschaften in Spanischamerika wurde mit aufklärerischen Ideen begründet. Ihre Konsolidierung er­folgte gestützt auf Grundpositionen des europäischen Positivismus. Die erste bedeut­same Kulturidee Spanischamerikas war das in Mexiko entwickelte Konzept des mesti­zaje cultural. Die gegenwärtige Diskussion in Spanischamerika steht im Zeichen der Begriffe „una modernidad periférica“ und „culturas híbridas“. Die Darstellung der ein­zelnen Positionen erfolgt in enger Beziehung zur Essayistik Spanischamerikas.

 

Für die Teilnehmer an der Vorlesung wird eine Bibliographie erstellt.

 

 

Proseminar einführenden Charakters

 

307    Einführung in die hispanistische Literaturwissenschaft anhand von

          Texten aus der spanischen Literatur

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 9.30-11, P 107                                                                                M. Wiesehomeier

          Kurs B: Mo 12.30-14, P 203                                                                              M. Wiesehomeier

         Tutorium: Mi 18-19.30, P 207 (für beide Kurse)                                                       C. Kentmann

 

Ziel des Proseminars ist es, in die Probleme und Methoden der wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Literaturen spanischer Sprache einzuführen. Zu diesem Zweck werden wir nach einem Überblick über die spanische Literaturgeschichte exemplarisch Texte unterschiedlicher Gattungen aus verschiedenen Epochen kommentieren.* Sie müssen daher über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, um die literarischen Texte im Original lesen zu können (Abschluss der sprachpraktischen Ausbildung). Ich empfehle dringend, mit der Lektüre bereits während der Semesterferien zu beginnen.

Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind neben der aktiven und regelmäßigen Mitarbeit die Übernahme eines mündlichen Kurzreferats mit Thesenpapier und das Bestehen der Abschlussklausur. Anmeldung durch Eintrag im Internet bis spätestens 25.04.2003.

 

* Pflichtlektüre:

Auswahl von Gedichten (ab sofort in meinen Sprechstunden erhältlich);

Cela, Camilo José: La familia de Pascual Duarte, Destino [= Destinolibro 4];

Lope de Vega Carpio: Fuente Ovejuna, Cátedra [= Letras Hispánicas 137] oder Reclam [= Universal-Bibliothek 8884];

Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.): Spanische Literaturgeschichte. Stuttgart: Metzler 22001.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

Thematisch gebundene Proseminare: Spanische Literaturwissenschaft (thematisch)

 

308    Lectura comentada de ensayos hispanoamericanos                                                      D. Janik

          2-std., Fr 8.30-10, P 12

 

Die „ensayística“ ist die vierte Hauptgattung der spanischamerikanischen Literatur. In essayistischer Form wurden im 19. und 20. Jhdt. wesentliche politische und kulturelle Positionen und Impulse an die gesellschaftliche Öffentlichkeit vermittelt.

 

Anmeldung: durch Eintragung in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik.

Themenvergabe für Referate und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Freitag, 02. Mai 2003.

Textgrundlage: Für die Teilnehmer wird ein Textkorpus erstellt. Ausgabe gegen Ge-bühr; s. Anschlag an Dienstzimmer Prof. Janik.

 

 

Hauptseminare

 

309    "Mestizaje cultural" und "culturas híbridas"                                                                       D. Janik

          2-std., Di 8.30-10, P 207

 

Ethnische Heterogenität und vielfältige Verbindungen heterogener kultureller Traditio­nen sind ein Charakteristikum der Gesellschaften Spanischamerikas. Die Leitbegriffe des Seminarthemas haben analytisches und programmatisches Gewicht für das Ver­ständnis und Selbstverständnis Spanischamerikas.

Die Bücher von Vasconcelos und Canclini bilden den Bezugspunkt für die Kommentie­rung literarischer Texte des 20. Jhdts.

 

Anmeldung: durch Eintragung in Liste an Dienstzimmer Prof. Janik.

Themenvergabe für Referate und Hausarbeiten in der 1. Sitzung am Dienstag, 29. April 2003.

Textgrundlage: Für die Teilnehmer wird ein Textkorpus erstellt. Ausgabe gegen Ge­bühr; s. Anschlag an Dienstzimmer Prof. Janik.

 

310    Juan Goytisolo                                                                                                                E. Geisler

          2-std., Do 14.30-16, P 10

 

Juan Goytisolo ist eine der markantesten Figuren der neueren spanischen Literatur. Als Erzähler wie als Autobiograph hat er die Grundkonflikte der jüngeren Geschichte Spaniens dargestellt und eindringlich analysiert. Er begibt sich auf die Suche nach Spuren kultureller Heterogenität innerhalb der Tradition der eigenen Gesellschaft und bemüht sich insbesondere immer wieder um ein offeneres Verhältnis zur islamischen Welt. Das Seminar beschäftigt sich vor allem mit narrativen Texten, die nach der neo­realistischen Anfangsphase des Autors entstanden und formal experimentellen Cha­rakters sind: Señas de identidad, Juan sin Tierra, Makbara, Las virtudes del pájaro solitario sowie Reivindicación del Conde Don Julián, einem Buch, das die spanische Geistesgeschichte parodistisch Revue passieren läßt. Zur Vorbereitung wird empfoh­len: Randolph D. Pope, Understanding Juan Goytisolo. Columbia 1995. – Carmen Sotomayor, Una lectura orientalista de Juan Goytisolo. Madrid 1990: - Escritos sobre Juan Goytisolo. Actas del II Seminario Internacional sobre la obra de Juan Goytisolo: Las virtudes del pájaro solitario. Almería 1990. – Genaro J. Pérez, Formalist Elements in the Novels of Juan Goytisolo. Madrid 1979.

 

 

Kolloquium Literaturwissenschaft

 

311    Literaturwissenschaftliches Kolloquium (für Magister- und                                           E. Geisler

          Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Do 16-18, P 207

 

Das Kolloquium bietet Examenskandidaten die Möglichkeit, wissenschaftliche Hausar­beitsprojekte bzw. andere Studienvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. Um per­sönliche Voranmeldung wird gebeten.

 

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

312    Spanisch I

          3-std., in 3 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 13-14.30, P 12                                                                                                C. Forte

                       Do 11-12, P 11

          Kurs B: Mo 14.30-16, P 13                                                                                 I. Weiss de Seng

                       Do 15-16, P 205

          Kurs C: Di 8.30-10, P 205                                                                                               J. Blaser

                       Fr 10-11, P 15

 

Spanischer Sprachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse. Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch.

Lehrbuch: Wolfgang HALM/Carolina ORTIZ BLANCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

313    Spanisch II

          3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 12-13.30, P 109a                                                                                         W. Lustig

                       Do 13.15-14, P 10

          Kurs B: Di 10-12, P 13                                                                                                     J. Blaser

                       Fr 11-12, P 205

 

Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch I (ab 11. Lektion). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Lehrbuch: Wolfgang Halm / Carolina Ortiz Blanco, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

314    Spanisch III

          3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 11.30-13, P 108                                                                               I. Weiss de Seng

                       Do 13-14, P 12

          Kurs B: Mo 14-15.30, P 203                                                                                           W. Lustig

                       Do 15-15.45, P 105

 

Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch II (ab 21. Lektion). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Die Abschlussklausur am Ende des Semesters kann nach vorheriger Anmeldung als Zwischenprüfungsleistung gewertet werden.

Lehrbuch: Wolfgang HALM/Carolina ORTIZ BLANCO, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

315    Spanische Grammatik                                                                                       I. Weiss de Seng

          2-std., Mi 11-12.30, P 7

 

El curso está destinado a profundizar, teórica y prácticamente, en el uso de los modos verbales del español: indicativo, subjuntivo e imperativo. Para la parte teórica, se trabajará con una selección de gramáticas en español y en alemán; la parte práctica, en cambio, consistirá en la consolidación de los fundamentos teóricos en base a una serie de ejercicios de aplicación.

Requisito para los interesados en asistir al curso: haber aprobado el tercer curso de español (Spanischer Sprachkurs III).

Bibliografía de consulta, ejercitación y material suplementario serán distribuidos oportunamente en clase.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

316    Übung zur Sprechfertigkeit                                                                                               C. Forte

          2-std., Mo 15-16.30, P 103

 

El curso está dirigido a estudiantes que hayan aprobado el tercer nivel de lengua y, de preferencia, también gramática. Su objetivo es desarrollar la competencia oral activa y pasiva mediante ejercicios comunicativos de expresión libre (comprensión y expresión oral) y exposiciones previamente preparadas. Base de los debates y de las exposiciones serán temas de actualidad o específicos de nuestra especialidad a partir de textos escritos u orales extraídos de diferentes fuentes.

Obtendrá el certificado con nota quien intervenga con al menos una exposición oral y participe activamente (!!) en clase.

La bibliografía de apoyo será recomendada oportunamente en clase.

No se admitirán más de quince participantes en el curso.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

317    Aufsatzübung                                                                                                                   J. Blaser

          2-std., Do 15-16.30, P 12

 

Objetivo del curso es familiarizar a los estudiantes que hayan aprobado como mínimo el tercer curso de lengua con diversos tipos de expresión escrita. En base a la lectura y comentario de textos seleccionados de carácter periodístico, ensayístico o científico, se ejercitarán las formas resumen, síntesis, reseña, comentario, etc. así como la expresión, en los casos pertinentes, del punto de vista personal. Los trabajos de los estudiantes, redactados y corregidos en forma individual, serán comentados en clase, lo que permitirá revisar y ampliar sintaxis y gramática en general, vocabulario, estilo y estructuras del discurso.

Para obtener la papeleta es requisito la entrega de los respectivos trabajos escritos durante el semestre y la aprobación del examen final (Klausur).

La bibliografía de apoyo será recomendada oportunamente en clase.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm

 

318    Deutsch-spanische Übersetzung I (mit Grammatik)                                                      J. Blaser

          2-std., Di 14.30-16, P 12

 

Der Kurs ist für Studierende gedacht, die die Sprachkurse und den Grammatikkurs abgeschlossen haben und empfiehlt sich als Vorbereitung der deutsch-spanischen Übersetzung II. Ausgehend von den wichtigsten - insbesondere grammatischen - Problemen, die sich erfahrungsgemäß beim Übersetzen aus dem Deutschen ins Spanische ergeben, soll der Sinn für die Strukturunterschiede zwischen den beiden Sprachen systematisch entwickelt werden. Als Arbeitsgrundlage und zur Vorbereitung wird empfohlen: Alberto Gil / Enrique Banús (41991): Kommentierte Übersetzungen Deutsch-Spanisch. Bonn, Romanistischer Verlag.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

 

319    Sprachpraxis multimedial                                                                                               W. Lustig

          2-std., Mo 16-17.30, U1-506/P 106

 

Im WS 2002/03 wurde das mit 18 PC-Arbeitsplätzen und modernster audiovisueller Soft- und Hardware ausgestattete Multimedialabor im Sprachenzentrum eröffnet. Anhand der vorhandenen und noch zu erstellender Materialien (Sprach-CD-ROMs, Audio- und Video-Clips, Vokabeltrainer, auf das Lehrbuch Paso a paso bezogene Übungen) können entsprechend den individuellen Defiziten und Neigungen der Teilnehmer verschiedenste sprachpraktische Fertigkeiten in Gruppen- und Einzelarbeit erworben und vertieft werden. Die Veranstaltung verfolgt darüber hinaus das Ziel, die Teilnehmer in die selbständige Nutzung des auch als „Selbstlernzentrum“ konzipierten Labors einzuführen und sie zur Erstellung von Sprachlehrmaterialien anzuleiten. Die erste Sitzung findet in U1-506 statt.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

320    Deutsch-spanische Übersetzung II (mit Grammatik)

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 10-11.30, P 103                                                                                I. Weiss de Seng

          Kurs B: Di 13.30-15, P 108                                                                                            W. Lustig

 

Ejercicios de traducción del alemán al español y de análisis y comentario gramatical con textos de diversas características genéricas y estilísticas.

A comienzos de semestre se facilitará una selección de los mismos así como una traducción modelo al final de cada unidad didáctica. Los textos del curso B estarán dis­ponibles en internet: http://www.romanistik.uni-mainz.de/hisp/ok.

Manuales recomendados: Alberto Gil / Enrique Banús, Kommentierte Übersetzungen Deutsch-Spanisch, Bonn: Romanistischer Verlag, 1988; M. Latorre Pallares [et al.], Beiträge zur hispanischen Sprach- und Übersetzungsdidaktik, Saarbrücken: Universität des Saarlandes, 1985.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

321    Fachaufsatz: Sprachwissenschaft                                                                                   C. Forte

          2-std., Mo 17-18.30, P 104

 

El curso se centrará en los aspectos teóricos de la fraseología en español. Durante el semestre en curso se analizarán las estructuras y el proceso de fijación de las locuciones y “frases hechas” del español actual. También se verán diversos aspectos de la fraseología desde la óptica histórica.

La bibliografía será entregada al comenzar el semestre.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

4. Landeskundliche Übungen

 

HAUPTSTUDIUM

 

322    El Camino de Santiago                                                                                      I. Weiss de Seng

          2-std., Do 10-11.30, P 12

 

El Camino de Santiago, la ruta (o las rutas) que conducía a los peregrinos de diversas partes de Europa hasta  Santiago de Compostela, definió gran parte de la cultura, la política, la economía, y la religiosidad española  entre los siglos XII y XV. En nuestros días, la renovación del interés por el Camino de Santiago ha llevado en 1987 al Consejo Europeo a declararlo “Primer camino cultural europeo”.  El curso, destinado a estudiantes avanzados, estará dedicado al ayer y al hoy de la famosa ruta.

Luego de finalizado el curso, quienes tengan interés  –y  preparen un tema de apoyo – podrán participar en una excursión  al tramo gallego del camino.

Lectura introductoria: N. Kubisch: Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela, Stuttgart 2002.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 

5. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 15-16.30, U1-924

 

In diesem Kurs sollen fachspezifische Anwendungen des Internet vermittelt und einge­übt werden. Dazu gehören insbesondere die gezielte Literaturrecherche und der Um­gang mit sprach- und literaturwissenschaftlichen Datenbanken. Anhand von Websites aus den Bereichen Sprachpraxis und Landeskunde wird  ferner gezeigt, inwiefern und auf welche Weise diese Ressourcen im Studium und für die Unterrichtsvorbereitung ge­nutzt werden können. Als weiterführendes Arbeitsprojekt bietet sich in diesem Rah­men die Erstellung und Publikation thematisch gebundener Websites an. Unerlässlich sind dafür die Vertrautheit mit dem PC unter einer neueren Windows-Version und ein freige­schalteter Account im ZDV (bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Kursbeginn über die aktuellen Bedingungen!). Zur Einführung in fachliche und technische Fragen wird empfohlen: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 


PORTUGIESISCH

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Portugiesische Sprachwissenschaft

 

101    Grundfragen der Grammatik romanischer Sprachen [L]                                                  B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Grammatik der einzelnen romanischen Sprachen unterscheidet sich in zahlreichen sensiblen Bereichen nicht nur von der Grammatik des Deutschen, sondern es lassen sich auch zwischen den einzelnen romanischen Sprachen markante Unterschiede feststellen, die im Verlauf der Vorlesung thematisiert und problematisiert werden sollen. Anhand ausgewählter Bereiche aus Morphologie und Syntax der romanischen Sprachen wird der einzelsprachlich-funktionelle Aspekt um den typologischen und kontrastiven ergänzt werden, um dadurch die spezifischen Züge der jeweiligen grammatischen Form besonders hervortreten zu lassen.

Neben methodologischen Überlegungen sollen vor allem die Determination von Substantiven, die grammatische Konkordanz, die Ausgestaltung einzelner morphologischer Kategorien der Hauptwortarten und der Pronominalbereich einzelsprachlich und kontrastiv betrachtet werden.

 

Thematisch gebundenes Proseminar: Portugiesische Sprachwissenschaft (thematisch)

 

401    Aspekte der portugiesischen Sprachgeschichte                                                  M. Scotti-Rosin

          2-std., Do 10-11.30, P 102

 

In diesem thematischen Proseminar sollen relevante Entwicklungen der portugiesi­schen Sprache beschrieben werden. Zu diesen gehören die Sprache der galicischen-portugiesischen „Cantigas”, das Portugiesische der Renaissance, die klassische Epoche am Beispiel João de Barros’ und Camões’, das 18. Jahrhundert mit seinem grundlegenden Wechsel im Bereich der Phonetik und den ersten sprachpflegerischen Bemühungen auf Seiten des portugiesischen Staates.

Literatur:

Paul Teyssier: ”História da língua portuguesa”, Lisboa 1987.

 

Wissenschaftliche Übung

 

402    Phonetik und Phonologie des Portugiesischen                                                                R. Faria

          2-std., Do 8.30-10, P 203

 

Alfabeto fonético, conceitos básicos de prosódia (acento, ritmo e entoação), oposições fonológicas (fone e fonema) e os sistemas fonológicos do português europeu contemporâneo (vocalismo tónico e átono e consonantismo) em relação com a variante do português do Brasil constituirão os temas da primeira parte deste curso.

Na segunda parte, far-se-á uma introdução à história da língua portuguesa (fonética histórica).

Por fim, faremos referência aos dialectos do português europeu e aos espaços da língua portuguesa no mundo, nomeadamente em África e na Ásia.

O curso terá uma parte teórica e uma parte prática. Haverá uma prova final para os alunos que quiserem obter o certificado (Schein).

Gramática de consulta: Nova Gramática do Português Contemporâneo de Celso Cunha e Lindley Cintra, Edições Sá Da Costa, 2000.

 

 

Hauptseminar

 

304    Spanisch und Portugiesisch in Lateinamerika                                                                  B. Staib

          2-std., Mi 12-13.30, P 101

 

Im Rahmen des Hauptseminars sollen anhand von Einzelbearbeitungen mit Referaten die verschiedenen phonetisch-phonologischen, die morphologischen und die lexikalischen Eigentümlichkeiten des amerikanischen Spanisch und Portugiesisch dargestellt und vor dem Hintergrund der iberoromanischen Sprachgeschichte und Dialektologie mit ent­sprechenden oder kontrastierenden Erscheinungen untersucht werden. In wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht müssen hierbei auch die bezüglich des amerikanischen Spanisch vorgebrachten Erklärungsversuche thematisiert werden, die man schlagwortartig als "andalucismo"-These und als "arcaísmo"-These sowie als "These der unabhängigen Entwicklung" bezeichnet hat. Ebenso sollen für das Brasilianische dessen charakteristische Züge im Vergleich zum europäischen Portugiesischen herausgestellt werden. Angesichts der Diskrepanzen zwischen den einzelnen räumlichen Erscheinungsformen des amerikanischen Spanisch wird auch die vieldiskutierte Möglichkeit der Differenzierung von Dialektzonen im Seminar besprochen werden.

Zur Vorbereitung wird die Lektüre folgender Artikel empfohlen: Matthias Perl, «Areallinguistik VI: Karibik.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 540‑559.

Luis Fernando Lara,  «Areallinguistik VII: Mexiko, Zentralamerika.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 559‑567.

Antonio Salvador Plans,  «Areallinguistik VIII: Südamerika.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,1 (1992): 567‑577.

Sílvio Elia,  «Brasilianisch.» in: Lexikon der romanistischen Linguistik, Bd. VI,2 (1994): 559‑575.

Eine Arbeitsbibliographie wird in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt werden.

 

Kolloquium Sprachwissenschaft

 

112    Sprachwissenschaftliches Kolloquium (für Magister- und                                               B. Staib

          Examenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

 

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfun­gen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskan­didatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilneh­men und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteili­gen. Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissen­schaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen aufteilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung: Portugiesische Literaturwissenschaft

 

403    Brasilianische Narrativik des 20. Jahrhunderts [L]                                                        E. Geisler

          2-std., Di 10-11.30, P 102

 

Die Vorlesung gibt eine Einführung in die wichtigsten Strömungen der brasilianischen Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts. Einzelne besonders repräsentative Werke von Autoren wie Mário de Andrade, Graciliano Ramos, Clarice Lispector, Darcy Ribeiro, Joâo Ubaldo Ribeiro u. a. werden exemplarisch vorgestellt und analysiert. Kopien der behandelten Textauszüge werden in den Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.

 

 

Kurs mit Vorlesungscharakter

 

404    Literatura Portuguesa: Época Medieval                                                                            R. Faria

          1-std., Di 8.30-9.15, P 3

 

Este curso sobre a Idade Média em Portugal terá duas componentes: a histórica e a cultural. Falaremos, em primeiro lugar, sobre os acontecimentos históricos que vieram a contribuir para a afirmação de Portugal como nação e centraremos, depois, a nossa atenção na sociedade e cultura portuguesas medievais, abordando, particularmente os seguintes temas: a tripartição social, a transmissão do saber (livros, manuscritos; o ensino; as universidades e os mosteiros), a formação da língua portuguesa e a literatura medieval: poesia lírica, prosa religiosa, prosa de didáctica político-social e historiografia (Fernão Lopes).

 

Literarische Übung

 

405    Poesia e Prosa da Idade Média                                                                                        R. Faria

          1-std., Di 9.15-10, P 3

 

Nesta aula, serão analisados e comentados textos, em consonância com os temas tratados na aula teórica (Kurs mit Vorlesungscharakter). Por esta razão, esta aula prática funciona como parte integrante da aula teórica de cultura e literatura portuguesas medievais.

Os alunos poderão obter um Schein para Altportugiesisch.

 

Proseminar einführenden Charakters

 

406    Einführung in die portugiesische Literaturwissenschaft                                    F. Silva-Brummel

          2-std., Mo 13-14.30, P 102

 

Este seminário propedêutico insidirá sobre a literatura portuguesa do século XVI, em particular sobre o teatro, a Épica e a Literatura de Viagens.

A lista de temas para trabalhos estará à disposição dos estudantes a partir da última semana do semestre de inverno. Para uma primeira abordagem aconselha-se a consulta de:

António José Saraiva e Óscar Lopes, História da Literatura Portuguesa, Porto: Porto Editora, 16. ed., 1995.

Jacinto do Prado Coelho, Dicionário de Literatura Portuguesa, Galega e Brasileira, Porto: Figueirinhas, 1971 (Rúbricas: Teatro, Épica e Lit. de viagens).

 

 

 

Hauptseminar

 

407    Brasilianische Lyrik des 20. Jahrhunderts                                                                     E. Geisler

          2-std., Di 13.30-15, P 203

 

Die brasilianische Lyrik des 20. Jahrhunderts ist von der Dichotomie von „poesia culta“ und „poesia da rua“ ebenso charakterisiert wie von bestimmten Strömungen bzw. Generationen einerseits, individuellen Einzelfiguren andererseits. Das Seminar untersucht ausgewählte Texte vor allem folgender Autoren: Carlos Drummond de Andrade, Joâo Cabral de Melo Neto, Vinicius de Moraes und Ferreira Gullar.

 

 

Kolloquium Literaturwissenschaft

 

311    Literaturwissenschaftliches Kolloquium (für Magister-                                                   E.Geisler

          und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Do 16-18, P 207

 

Das Kolloquium bietet Examenskandidaten die Möglichkeit, wissenschaftliche Hausar­beitsprojekte bzw. andere Studienvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. Um per­sönliche Voranmeldung wird gebeten.

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

408    Portugiesisch I                                                                                                   F. Silva-Brummel

          (für Hörer aller Fachbereiche)

          3-std., Mo 9-11, P 15

                     Mi 9-10, P 107

 

Portugiesischer Sprachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse.

Lehrbücher: Jorge Dias da Silva, Vamos aprender português 1, Lisboa: Plátano, 1997.

Olga Maria Coimbra, Gramática activa 1, Lisboa: Lidel, 2000.

 

 

409    Portugiesisch II                                                                                                                  R. Faria

          (für Hörer aller Fachbereiche)

          3-std., Mi 14-15.30, P 107

                     Do 11-11.45, P 15

 

Fortsetzung des portugiesischen Sprachkurses I.

 

Übungsbücher: Gramática Activa I und II, Olga Mata Coimbra, Lidel, Lisboa, 2000; Vamos lá Continuar, Leonel Melo Rosa, Lidel, Lisboa, 1998.

 

 

410    Portugiesisch III                                                                                                  F. Silva-Brummel

          (für Hörer aller Fachbereiche)

          3-std., Mo 11-12.30, P 15

                     Mi 10-11, P 107

 

Continuação do Portug. Sprachkurs II. Conclusão do Curso Básico de Português (Grundstudium des Portugiesischen). Os estudantes que necessitem de um certificado (Schein), escreverão uma prova escrita (Klausur) no fim do semestre.

Lehrbücher: Jorge Dias da Silva, Vamos aprender português 1, Lisboa: Plátano, 1997.

Olga Maria Coimbra, Gramática activa 1, Lisboa: Lidel, 2000.

 

 

411    Deutsch-portugiesische Übersetzung I (mit Grammatik)                                                 R. Faria

          1-std., Mi 10-11, P 10

 

Trata-se de um disciplina propedêutica ao Curso Superior de Português. Podem frequentá-la os estudantes que terminaram o Curso Básico de Português, em articulação com o curso de Gramática Portuguesa. Os textos são relativamente fáceis, de vocabulário comum e fornecidos em fotocópia.

 

 

412    Übung zur Sprechfertigkeit                                                                                               R. Faria

          (auf dem Niveau von Sprachkurs III)

          1-std., Do 11.45-12.30, P 15

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

413    Deutsch-portugiesische Übersetzung II (mit Grammatik)                                 F. Silva-Brummel

          2-std., Mi 13-14.30, P 104

         

Os textos deste curso de tradução, destinado prioritariamente a estudantes adianta-dos, são literários ou tirados da imprensa e têm já um certo grau de dificuldade. Os textos são fornecidos em fotocópia. Os estudantes que necessitem de um certificado (Schein), escreverão uma prova escrita (Klausur) no fim do semestre.

Aconselha-se vivamente aos estudantes frequentarem o curso de Tradução I antes deste curso.

 

                                                                                                                                                      

414    Gramática Portuguesa                                                                                      F. Silva-Brummel

          2-std., Mi 11.30-13, P 102

 

Este curso de gramática destina-se a rever e aprofundar alguns dos capítulos mais difíceis do português. Serão tomadas em conta dificuldades dos estudantes. Os exercícios serão em parte fornecidos em fotocópia. Aconselha-se a aquisição do livro de exercícios abaixo indicado.

Os estudantes interessados em frequentar este curso deverão ter já concluído o Curso Básico de Português (Grundstudium). No fim do semestre haverá uma prova escrita para obtenção do certificado (Schein).

 

Übungsbuch: Olga Maria Coimbra, Gramática activa 2, Lisboa: Lidel, 2000.

 

 

4. Landeskundliche Übungen

 

415    O Século XX português                                                                                                    R. Faria

          2-std., Mi 12-13.30, SB II 03-153

 

Como o auxílio de material audio-visual (video), abordaremos os três importantes períodos em que podemos dividir a História do Século XX em Portugal: Queda da Monarquia e Instauração da República, Salazar e o Estado Novo e, por fim, a Revolução de Abril e a construção do Portugal contemporâneo.

 

 

 

5. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 15-16.30, U1-924

 

In diesem Kurs sollen fachspezifische Anwendungen des Internet vermittelt und einge­übt werden. Dazu gehören insbesondere die gezielte Literaturrecherche und der Um­gang mit sprach- und literaturwissenschaftlichen Datenbanken. Anhand von Websites aus den Bereichen Sprachpraxis und Landeskunde wird  ferner gezeigt, inwiefern und auf welche Weise diese Ressourcen im Studium und für die Unterrichtsvorbereitung ge­nutzt werden können. Als weiterführendes Arbeitsprojekt bietet sich in diesem Rah­men die Erstellung und Publikation thematisch gebundener Websites an. Unerlässlich sind dafür die Vertrautheit mit dem PC unter einer neueren Windows-Version und ein freige­schalteter Account im ZDV (bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Kursbeginn über die aktuellen Bedingungen!). Zur Einführung in fachliche und technische Fragen wird empfohlen: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Die Anmeldung erfolgt über http://www.romanistik.uni-mainz.de/zp/form_kurs.htm.

 

 


RUMÄNISCH

 

Sprachpraktische Ausbildung

 

501    Rumänischer Sprachkurs für Anfänger                                                                         G. Csejka

          2-std., Mi 12-14, Altes ReWi-Haus, HS VI

 

In diesem Kurs werden die Grundkenntnisse der rumänischen Sprache vermittelt. Durch intensive sprachpraktische Übungen soll die Erwerbung der Rumänisch-Kenntnisse gewährleistet werden. Der Grammatik kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die Aussprache des Rumänischen soll durch wiederholte phonetische Übungen erleichtert werden.

Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.

Eine Einführung in die rumänische Kultur- und Zivilisationsgeschichte wird vorgetra­gen.

Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans pro­fesseur), Cluj 1991.

 

 

502    Rumänischer Sprachkurs für Fortgeschrittene                                                             G. Csejka

          2-std., Mi 14-16, Altes ReWi-Haus, HS VI

         

In diesem Kurs sollen die Sprachkenntnisse vertieft werden. Anhand intensiver sprachpraktischer Übungen sollen die Bereicherung des Wortschatzes und die Be­herrschung der Strukturen der rumänischen Grammatik erreicht werden. Leichtver­ständliche Texte werden zur Unterstützung des Unterrichts gelesen und erklärt.

Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.

Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans pro­fesseur), Cluj 1991.