LEHRVERANSTALTUNGEN

FB 15 - Romanisches Seminar  -  SS 2001

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FRANZÖSISCH.. 1

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 1

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 4

3. Sprachpraktische Übungen. 7

4. Landeskundliche Übungen. 11

5. Wissenschaftliche Übung. 12

6. Fachdidaktische Übung. 12

ITALIENISCH.. 13

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 13

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 15

3. Sprachpraktische Übungen. 17

4. Landeskundliche Übung. 18

5. Konversationskurse. 19

6. Wissenschaftliche Übung. 19

7. Fachdidaktische Übung. 19

 

SPANISCH.. 21

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 21

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 23

3. Sprachpraktische Übungen. 25

4. Landeskundliche Übungen. 28

6. Wissenschaftliche Übung. 29

PORTUGIESISCH.. 30

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 30

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. 31

3. Sprachpraktische Übungen. 32

4. Landeskundliche Übung. 34

6. Wissenschaftliche Übung. 35

RUMÄNISCH.. 36

Sprachpraktische Ausbildung. 36

 

 

 

 

[L] Lehrveranstaltung auch geeignet für die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

 

FRANZÖSISCH

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung

 

101    Geschichte des romanischen Wortschatzes [L]                                                              B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Vorlesung, die sich gleichermaßen an Studierende im Grund- wie auch im Haupt­studium wendet, soll einen Überblick über die Entwicklung des Wortschatzes der ro­manischen Sprachen bieten. Ausgehend von den ersten lexikalischen Entwicklungen, die sich bereits im Vulgärlatein vollzogen haben, werden insbesondere die "Zugewinne" aus den traditionellen Bereichen des Substrats, des Superstrats und des Adstrats sowie im Bereich des "gelehrten" Wortschatzes behandelt werden. Wenn­gleich hierbei die Betrachtung der materiellen Formen im Vordergrund stehen wird, sollen auch vereinzelte semantische Entwicklungen thematisiert werden. Ziel der Vorlesung soll die Vermittlung der Hauptentwicklungsrichtungen des romanischen Wortschatzes sein, wobei jedoch auch auf divergente Erscheinungen in einzelnen Sprachen eingegangen werden wird.

 

Proseminare einführenden Charakters

 

102    Einführung in die französische Sprachwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 13-14.30, P 12                                                                                    M. Scotti-Rosin

          Kurs B: Do 10-11.30, P 204                                                                                    H. Thomaßen

 

Es ist das Ziel dieses einführenden Proseminars, einen Überblick über Strukturen und Verbreitung des Französischen zu geben. Bei der Beschreibung einzelner Varietäten werden die grundlegenden Begriffe der modernen Sprachwissenschaft und die zentralen Arbeitsgebiete Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Semantik etc. vor­gestellt.

Leistungsnachweis: Mündliche Mitarbeit und Abschlußklausur

 

Vorbereitende Literatur: Wilhelm Pötters/Annegret Alsdorf-Bollée, Sprachwissen­schaftlicher Grundkurs Französisch, Tübingen, Narr 51983

Wolfgang Pöckl/Franz Rainer, Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, Tübingen, 1990 (=Romanistische Arbeitshefte 33)

H. Geckeler/W. Dietrich, Einführung in die französische Sprachwissenschaft, Berlin 1995

 

 

103    Einführung in das Altfranzösische

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 14-15.30, P 201                                                                                      H. Thomaßen

          Kurs B: Do 14-16, P 203                                                                                      G. Damblemont

 

Anhand von Textbeispielen aus bedeutenden Werken des 12. Jahrhunderts wird in das altfranzösische Sprachsystem eingeführt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen jene Phänomene, die für ein besseres Verständnis des Neufranzösischen von beson­derer Bedeutung sind.

 

Thematisch gebundene Proseminare

 

104    Sprachen und Dialekte in Frankreich - gestern und heute                                             A. Klump

          2-std., Mo 14.30-16, P 11

 

Die Französische Republik zählt mit fünf romanischen Sprachen, einzelnen germani­schen Varietäten, einer keltischen, einer nichtindoeuropäischen Sprache und diversen Dialekten bzw. Varietäten des Regionalfranzösischen neben Italien zu den sprachlich mannigfaltigsten Staaten Europas. Im Rahmen dieses Proseminars soll das derzeitige Erscheinungsbild der sprachlichen Situation in Frankreich vor dem Hintergrund der historischen Herausbildung und Entwicklung jener nichtfranzösischen Sprachen und Varietäten beleuchtet werden.

Anmeldung und Themenvergabe für Referate in der ersten Sitzung.

 

105    Etymologie und Wortgeschichte des Französischen                                             H. Thomaßen

          2-std., Mi 8.30-10, P 109a

 

Das intuitive Interesse für die Herkunft der ursprünglichen Formen und Bedeutungen der Wörter reicht bis in die Anfänge der Geistesgeschichte. Die Etymologie ist nun derjenige Zweig der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung dieser Ur­sprünge der Wörter befaßt. In neuerer Zeit hat sich der methodische Ansatz der Ety­mologie von einer „étymologie-origine“ zu einer „étymologie-histoire du mot“ (Baldinger) gewandelt, d.h. die gesamte Geschichte/Biographie eines Wortes mit sei­nen Veränderungen im Laufe der Zeit wird nun zum Untersuchungsgegenstand. Wir werden uns daher mit verschiedenen etymologischen Ansätzen beschäftigen, wobei die Einbeziehung von anderen Teildisziplinen (externe Sprachgeschichte, Wortbil­dung, Semantik, etc.) nötig sein wird. Darüber hinaus wird  auch die Handhabung etymologischer Wörterbücher Gegenstand des Seminars sein.

 

Einführende Lektüre:

Art.322: G. Roques und G. Holtus, „Etymologie und Geschichte des Wortschatzes“, in: G. Holtus, M. Metzeltin, Chr. Schmitt [Hrsg.], Lexikon der Romanistischen Linguistik, V,1, Tübingen 1990, 507-529

 

Hauptseminare

 

106    Linguistische Lektüre altfranzösischer Texte                                                                   B. Wehr

          2-std., Di 12-14, P 201

 

In diesem Seminar sollen Auszüge aus wichtigen Texten der altfranzösischen Litera­tur gelesen und linguistisch kommentiert werden: „La Chanson de Roland“, Chrétien de Troyes, Marie de France. Grundkenntnisse des Altfranzösischen sind unerläßlich. Auszüge aus verschiedenen Texten sind zu finden bei K. Voretzsch, Altfranzösisches Lesebuch, Tübingen 3 1966.

 

107    Wortbildungslehre des Französischen                                                                             B. Staib

          2-std., Di 14.30-16, P 102

 

Das Hauptseminar verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Zum einen sollen die Teilneh­mer mit den Methoden und Problemen der synchronen Beschreibung von Wortbil­dungsprozessen und der Analyse der Produkte dieser Prozesse vertraut gemacht werden. Zum anderen soll ein Überblick über die produktiven Verfahren des Gegen­wartsfranzösischen gewonnen werden. Daher werden in dem Hauptseminar sowohl grundlegende Themen der Wortbildungstheorie wie auch einzelne wortbildende Pro­zesse des Französischen in synchroner Perspektive thematisiert werden.

Zur Einführung wird empfohlen, sich vorab über die Thematik zu informieren in: Guil­bert, Louis (1971), «De la formation des unités lexicales.» in: Grand Larousse de la langue française en six volumes. Tome premier. Paris: IX-LXXXI.

Themenvergabe für Referate ab Mitte März in den Feriensprechstunden (siehe be­sonderen Anschlag zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters).

 

Wissenschaftliche Übung

 

108    Altfranzösische Lektüre: Le Roman de Tristan de Thomas                                            B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Do 17-19, Bibliothek B

 

In dieser Übung, die besonders für Examenskandidaten geeignet ist, sollen die wich­tigsten Fakten der altfranzösischen Grammatik wiederholt werden.

Text: Thomas, Le roman de Tristan, édité par F. Lecoy, Paris 1991.

 

Kolloquien

 

109    Romanistisches linguistisches Kolloquium                                                                     B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Do 17-19, Bibl. B

 

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Staatsexamens- und Magisterarbeiten) vorgestellt und diskutiert werden. Die Teil­nahme steht allen Interessenten offen und ist besonders für Studierende zu empfeh­len, die vorhaben, eine Examensarbeit bei mir zu schreiben.

 

110    Sprachwissenschaftliches Kolloquium                                                                             B. Staib

          (für Magister - und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

 

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfun­gen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskan­didatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilneh­men und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteili-gen. Da einige Prüfungstermine bereits zu Beginn oder in der Mitte des Sommerse­mesters liegen, richtet sich das Kolloquium vor allem an die Kandidatinnen und Kan­didaten des Wintersemesters 2001/02 und soll so auch einen Anlass bieten, sich frühzeitig über die Prüfungsthemen Gedanken zu machen.

 

Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen auf­teilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesungen

 

111    Der historische Roman in Italien und Frankreich (L)                                                           K. Ley

          2-std., Do 9.30-11, P 4

 

In der Nachfolge W. Scotts findet die Entwicklung des historischen Romans gerade in Italien und Frankreich zu frühen Höhepunkten dieser neuen Gattung. Manzoni, Vigny, Hugo und Balzac bilden Modelle aus, die über lange Zeit in der europäischen Literatur als verpflichtend angesehen werden. Welche Entfaltungsstufen das Genre bis hin zu Flauberts „Salammbô“ als dem Endpunkt dieses Typs durchlaufen hat, soll Gegen­stand dieser Vorlesung sein.

Wie bereits in einer früheren Veranstaltung wird die Vermittlung des Stoffs so organi­siert, daß Bedürfnisse der Studierenden beider Fächer berücksichtigt sind.

 

112    Eine Sozialgeschichte der französischen Literatur der 1. Hälfte des 20. Jh.s                       N.N.

          2-std., Di 10-12, P 11

 

Kurs mit Vorlesungscharakter

 

113    La littérature en Suisse romande, tendances actuelles                                      G. Damblemont

          2-std., Di 17-18.30, P 102

 

Présenter la Romandie littéraire de 1970 à l’an 2000 est un défi. L’extrême vitalité de la création artistique en Suisse francophone rend une vue d’ensemble à la fois nécessaire et difficile. Une autopsie doit affronter l’extrême diversification des genres et des thèmes, sans négliger les institutions, les dialogues avec d’autres littératures, et en fin de compte cerner à l’intérieur de ce cosmos éclaté le débat identitaire.

 

Literarische Übungen

 

114    Littératures francophones                                                                                         D. Dumontet

          2-std., Mi 12-13.30, P 207

 

Nous étudierons dans ce cours la constitution d’une écriture féminine et québécoise. A travers le roman Bonheur d’occasion de Gabrielle Roy, nous étudierons la rupture d’avec le contenu romanesque des textes qui précèdent ce roman, l’entrée de la ville de Montréal dans la littérature, avec la création d’un imaginaire urbain, lieu où pouvoir et argent sont extrêmement liés, la mise en scène d’une famille où ce sont les fem-mes les êtres agissant et développant des stratégies de survie ou de résistance face à un monde hostile. Un autre exemple sera le roman: Les Fous de Bassan d’Anne Hébert, roman à plusieurs voix illustrant l’enfermement dans lequel vit une société en prise à la stagnation.

La dernière partie de ce cours sera consacrée au roman de Marie-Claire Blais: Une Saison dans la vie d’Emmanuel, texte important dans la constitution d’une écriture spécifiquement québécoise et féminine: texte rupture et texte parodie annonçant une autre voie dans l’écriture romanesque québécoise.

Gabrielle Roy (1993): Bonheur d’occasion. Montréal: Boréal compact.

Anne Hébert (1982): Les Fous de Bassan. Paris: Editions du Seuil, coll. Points.

Marie-Claire Blais (1991): Une Saison dans la vie d’Emmanuel. Montréal: Boréal compact.

 

115    Herausragende Werke des französischen Spätmittelalters                                G. Damblemont

          2-std., Do 16-18, P 7

 

Das französische Spätmittelalter fand erst in den letzten Jahrzehnten die ihm gebüh­rende Beachtung. Dabei fehlt es nicht an literarischen Höhepunkten, die ihren festen Platz mindestens im europäischen Kulturbewußtsein besitzen. Viele von ihnen werden in jüngster Zeit in preiswerten Ausgaben an ein breiteres Publikum herangetragen. Nur einige Beispiele seien hier erwähnt: Les quinze Joyes de mariage, Les Cent Nou­velles Nouvelles, die entwicklungsgeschichtlich und komplementär zu lesende Dicht­kunst von Guillaume de Machaut, Charles d’Orléans und François Villon, schließlich das Werk Christines de Pisan, der ersten „Berufsschriftstellerin“. Einen eigenen Block bilden die Chronisten bzw. Historiographen von Froissart bis Commynes. Besondere Beachtung soll auch die Entstehung des volkssprachlichen Theaters finden.

 

Proseminare einführenden Charakters

 

116    Einführung in die französische Literaturwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 8.30-10, P 11                                                                                     G. Damblemont

          Kurs B: Di 10-12, P 108                                                                                            D. Dumontet

 

Anhand von Textbeispielen verschiedener Gattungen soll induktiv und exemplarisch in die Literaturwissenschaft eingeführt werden.

Thomas Klinkert, Einführung in die französische Literaturwissenschaft, Berlin/Biele- feld/München, Erich Schmidt Verlag, 2000.

 

Thematisch gebundene Proseminare

 

117    Littérature et critique d’art                                                                                     G. Damblemont

          2-std., Di 15-16.30, P 108

 

Les relations entre la littérature et la peinture ou bien la littérature et la musique de­puis Diderot se sont avérées de plus en plus intimes. L’écrivain se transformant en écrivain d’art prend position en tant que critique, fait entrer ses préférences artistiques implicitement et explicitement dans ses œuvres littéraires et entretient des liens ami­caux avec des artistes ayant opté pour d’autres moyens d’expression. C’est cette symbiose sous ses différentes facettes qui occupera le proséminaire. Une fois jetées les bases méthodologiques et historiques seront étudiés des exemples pris particu­lièrement dans le XXe siècle. Bibliographie et liste des sujets lors de l’inscription, au plus tard fin mars.

 

118    Guillaume Apollinaire                                                                                                          G. Dörr

          2-std., Mi 8.30-10, P 6

 

En 1901, Apollinaire a mis ses pieds pour la première fois en Allemagne, à Bad Hon­nef. Il y resta une année comme précepteur tout en parcourant d’autres régions que celle du Rhin. Le 5 mai 1902, il visite Mayence!

Pour commémorer le séjour centenaire d’Apollinaire en Allemagne, les apollinairiens qui tiennent normalement leurs colloques internationaux à Stavelot (Belgique) vont se réunir au mois d’août à Bad Honnef. Les participants du proséminaire auront la pos­sibilité d’y assister.

Nos travaux porteront sur l’œuvre poétique (Alcools, Calligrammes) et en partie sur l’œuvre narrative (L’Hérésiaque et Cie) de cet auteur qui compte parmi les initiateurs de l’avant-garde littéraire et artistique.

Apollinaire: Alcools (coll. poésie), Calligrammes (coll. poésie)

Jürgen Grimm: Guillaume Apollinaire, München 1993

Jean Burgos/Claude Debon/Michel Décaudin: Apollinaire, en somme, Paris 1998

 

119    Die Autobiographie seit Rousseau                                                                                         N.N.

2-std., Mi 10-11.30, P 12

 

 

Hauptseminare

 

120    Kulturtransfer und Identität in der französischsprachigen Literatur des Maghreb                  N.N.

          2-std. , Mi 15-16.30, P 12

 

121    Molière                                                                                                                                  K. Ley

          2-std., Do 15-16.30, P 104

 

Am Beispiel des Klassikers der französischen Komödie sollen wichtige Aspekte des Theaters im „siècle de Louis XIV“ erarbeitet werden. Zur Vorbereitung wird die Lektüre einer der gängigen Einführungen zum Werk Molières empfohlen.

Themen zu Hausarbeiten können bereits in den Sprechstunden während der Semesterferien verabredet werden.

 

Kolloquien

 

122    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                              K. Ley

          (nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Mi 17-19, Raum 01-551 (Büro)

 

123    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                                 N.N.

2-std., Di 15.30-17, P 201

 

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

Es gibt keine Anmeldelisten für die sprachpraktischen Kurse. Bitte erscheinen Sie rechtzeitig zur ersten Sitzung.

 

GRUNDSTUDIUM

 

124    Phonétique française

          1-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 9-10, U1-732                                                                                                   B. Dufeu

          Kurs B: Di 10-11, U1-732                                                                                                B. Dufeu

 

Condition d’admission: il est nécessaire d’avoir suivi le cours théorique d’introduction à la phonétique et phonologie du français lors d’un semestre d’hiver précédent.

 

 

Contenu du cours:

Prise de conscience des erreurs faites par les germanophones en général et par chaque étudiant en particulier.

Présentation et enseignement de procédés de correction en fonction des différents types d’erreurs. Correction des erreurs de prononciation en particulier sur le plan segmental.

 

125    Intonation française                                                                                                          B. Dufeu

          1-std., Di 11-12, U1-732

 

Entraînement au rythme et à la mélodie de la langue française.

A l’aide d’exercices qui mettent en relief les particularités rythmiques et mélodiques de la langue française, nous proposerons des techniques permettant de corriger la prononciation des étudiants dans ce domaine.

Nous aborderons également certains fondements théoriques qui permettent de mieux comprendre les principes qui sous-tendent le fonctionnement de l’intonation française.

 

126    Cours d’expression orale (Sprechfertigkeit)

          2-std., in 3 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 12-14, SB II 03-153                                                                                      M. Sicard

          Kurs B: Mi  10.15-11.45, SB II 03-153                                                                             B. Dufeu

          Kurs C: Mi  13-14.30, SB II 03-134                                                                                 M. Sicard

 

Ces cours sont destinés avant tout aux étudiants ayant des difficultés à s’exprimer en français et possédant de faibles connaissances de la langue (premiers semestres en particulier). Nous utiliserons, entre autres, des exercices de créativité et d’imagination qui permettent un élargissement des connaissances du français parlé.

 

Nous aborderons également des thèmes de l’actualité politique, sociale et culturelle française.

 

127    Grammaire française

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 8.30-10, SB II 03-444                                                                                   M. Sicard

          Kurs B: Do 9.30-11, P 11                                                                                                 C. Forte

 

Nous étudierons les principales difficultés de la grammaire française en nous appuy­ant sur des exemples précis.

 

Kurs A: Le discours indirect, le participe passé, le participe présent, le subjonctif.

Kurs B: La formation des mots en français

 

Nous verrons quels sont les moyens dont se sert la langue française pour former des mots nouveaux. On tiendra compte de la composition et de la dérivation, d’après la distinction opérée par la grammaire traditionnelle.

 

128    Entraînement à l’expression écrite                                                                                  B. Dufeu

          1-std., Mi 12-13, SB II 03-153

 

Nous aborderons dans ce cours différents niveaux stylistiques. Nous ferons des exercices qui stimulent l’expression écrite des participants et leur permettent de développer leur propre style en français.

 

 

129    Dissertation française

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 14-15.30, P 204                                                                                               C. Forte

          Kurs B: Mi 8.30-10, SB II 03-134                                                                                    M. Sicard

 

Introduction aux techniques de construction et de composition d’une dissertation française à partir de textes littéraires, de thèmes culturels ou de sujets généraux.

 

130    Cours d’initiation à la traduction

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 10-12, SB II 03-436                                                                                      M. Sicard

          Kurs B: Di 17.30-19, P 11                                                                                                 C. Forte

 

Ce cours s’adresse aux débutants qu’il s’agira d’introduire à l’exercice de la tra­duction. Nous traiterons ainsi des aspects grammaticaux de base et des problèmes syntaxiques posant des difficultés aux apprenants germanophones.

 

131    Traduction allemand-français I                                                                                  D. Dumontet

          2-std., Do 9-10.30, P 108

 

Ce cours s’adresse avant tout aux étudiants désireux de se préparer à l’épreuve de traduction de la „Zwischenprüfung“.

 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

 

132    Traduction français-allemand

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mi 8.30-10, SB II 03-144                                                                          G. Damblemont

          Kurs B: Fr 8.30-10, P 12                                                                                                    G. Dörr

 

Neben literarischen und literaturkritischen Texten können aktuelle Beiträge zu ver­schiedenen Bereichen des kulturellen Lebens Gegenstand der Übung sein.

 

133    Französisch als Lesesprache                                                                                         B. Dufeu

          Für die Anforderung von Lesekenntnissen in französischer Sprache (Magister Haupt-

          fach, 2. romanische Sprache)

          2-std., Mi 8.30-10, U1-732

 

Ce cours est destiné aux romanistes qui ont choisi l’italien, l’espagnol ou le portugais comme matière principale et qui doivent disposer de connaissances de lecture en français pour l’épreuve orale. Ce cours constitue une préparation directe à cette épreuve, il est donc destiné aux étudiants qui disposent déjà de connaissances suf­fisantes pour lire un texte littéraire en français (deux ou trois années de français en milieu scolaire ou deux ou trois semestres à l’université).

Les étudiants qui ne disposent d’aucunes connaissances sont priés de s’inscrire aux cours organisés par le Centre de langues (Sprachenzentrum).

 

 

 

 

 

 

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

134    Grammaire française                                                                                                       B. Dufeu

          2-std., Do 10-11.30, SB II 03-153

 

Nous proposerons de nombreux exercices permettant d’éviter les erreurs les plus fréquentes faites dans l’emploi des prépositions françaises ainsi que dans la cons­truction des verbes suivis d’une préposition.

 

135    Dissertation française

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Littérature, Mi 10-11.30, P 109a                                                                 D. Dumontet

          Kurs B: Linguistique, Do 8.30-10, SB II 03-153                                                            B. Dufeu

 

Kurs A: Littérature

Le récit d’enfance antillais: Maryse Condé (1999): Le coeur à rire et à pleurer. Paris: Editions Robert Laffont, et Emile Ollivier (1999): Mille eaux. Paris: Editions Gallimard, coll. Haute Enfance.

 

Kurs B: Linguistique

Les modèles grammaticaux

Nous aborderons les caractéristiques des modèles syntaxiques des grammaires sui­vantes: la grammaire traditionnelle, la grammaire structurale, la grammaire notion­nelle, la grammaire dépendantielle, la grammaire générative transformationnelle, la psychomécanique du langage.

Pour se préparer au cours, les étudiants sont priés de lire: Catherine Fuchs et Pierre Le Goffic: Les linguistiques contemporaines, Paris, Hachette, 1992.

 

136    Traduction allemand-français II

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Do 12-13.30, P 108                                                                                      D. Dumontet

          Kurs B: Do 16.30-18, P 13                                                                                               C. Forte

 

 

137    Cours de traduction française pour les candidats à la maîtrise                                      B. Dufeu

          4-std., 14-tägl., Fr 8.30-12, P 13

 

Voraussetzung: Übersetzung im Hauptstudium. Den Schein oder eine anerkannte Äquivalenz bei der ersten Klausur am 20. April unbedingt mitbringen.

 

138    Cours de préparation à l’examen d’Etat (Klausurenkurs)

          (14-tägl. im Wechsel)

          Abt. I:   Traduction allemand-français                                                                       D. Dumontet

                       4-std., Fr 8.30-12, P 108

          Abt. II:   Dissertation Littérature                                                                                          G. Dörr

                       4-std., Fr 8.30-12, P 108

          Abt. III:  Dissertation Linguistique                                                                             H. Thomaßen

                       4-std., Fr 8.30-12, P 108

 

 

 

 

 

 

Abt. I

 

1. Klausur                      20.04.2001

Besprechung                 04.05.2001

2.   Klausur                     18.05.2001

Besprechung                 01.06.2001

3.   Klausur                      22.06.2001

Besprechung                 06.07.2001

 

 

Abt. II/III

 

Vorbereitung des 1. Themas                    27.04.2001

Literaturwissenschaft (8.30-10)

Sprachwissenschaft (10.30-12)

1.   Klausur                  (8.30-11.30)           11.05.2001

Besprechung                                            25.05.2001

Literaturwissenschaft (8.30-10)

Sprachwissenschaft (10.30-12)

 

Vorbereitung des 2. Themas                     15.06.2001

Literaturwissenschaft (8.30-10)

Sprachwissenschaft (10.30-12)

2.   Klausur                 (8.30-11.30)             29.06.2001

Beprechung                                               13.07.2001

 

Abt.  II: Théorie du roman au XIXe siècle

Abt. III: Varietäten des Französischen

 

 

4. Landeskundliche Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

139    Introduction à la civilisation française

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Di 8.30-10, P 208                                                                                                  G. Dörr

          Kurs B: Mi 15.30-17, P 15                                                                                               M. Sicard

 

 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM

 

140    La société française: structure et évolution                                                                    M. Sicard

          2-std., Di 14.30-16, P 15

 

Dans les vingt dernières années, la France a connu des transformations sociales profondes et nombreuses.

En nous basant sur la société de 1945, nous analyserons la situation actuelle à l’aube du XXIe siècle et nous nous consacrerons, entre autres, à une étude démographique, socio-professionnelle, sociologique, culturelle et politique de la France.

Tous les étudiants peuvent participer à ce cours, mais seuls ceux en Hauptstudium ont la possibilité d’obtenir un Schein.

 

 

 

Les thèmes d’exposés pourront être consultés au début du mois d’avril lors de mon heure de permanence.

Borne, Dominique: Histoire de la société française depuis 1945. Paris: Colin, 1990.

Dirn, Louis: La société française en tendances 1975-1995: deux décennies de chan­gement. Paris: P.U.F., 1998.

 

HAUPTSTUDIUM

 

141    Paris, de l’urbanisme à l’urbanité                                                                                       G. Dörr

          2-std., Di 11.30-13, P 12

 

„Hors de Paris il n’y a point de salut“ (Molière) - prétention qui frise la folie ou constat réaliste? Capitale de la France (2 ou 10 millions habitants?) et celle de l’Europe à une époque révolue Paris attira et attire toujours l’attention sur sa complexité à multiples facettes. Nos travaux porteront sur deux points: l’urbanisme dans son architecture (surtout la grande transformation par Haussmann) et la vie culturelle dans ses mani­festations littéraires.

Une excursion - d’ailleurs ma dernière - est prévue du 15 au 24 octobre. Inscription à partir du 5 février

M. Le Clère (s.l.d.): Paris - de la préhistoire à nos jours, 1985

J. Willms: Paris. Hauptstadt Europas 1789-1914, 1988

J.-R. Pitte (s.l.d.): Paris - histoire d’une ville, 1993

A. Fierro: Histoire et dictionnaire de Paris, 1996

J. Favier: Paris - 2000 ans d’histoire, 1997

 

5. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 16-17.30, CIP-Pool, U1-924

 

Studierende, die die Möglichkeiten kennen lernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält, erhalten hier technische und fachliche Hilfestellung. Einge­übt wird die bibliographische Recherche, der Zugang zu literarischen Textdatenban­ken, sprachwissenschaftlichen Ressourcen, Diskussionsforen, aktuellen Tageszeitun­gen aus den romanischen Ländern und landeskundlich nutzbaren Websites, die Wei­terverarbeitung der aus dem Netz bezogenen Daten und die Erstellung einer fachbe­zogenen Homepage. Die Teilnehmer erhalten einen Benutzerausweis für selbständi-ge Nutzung des Computerraums im Philosophicum (CIP-Pool) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten PCs. Erfahrung und Sicherheit im Umgang mit dem PC unter Windows sowie ein funktio­nierender Account im ZDV sind auf jeden Fall Voraussetzung.

Literaturhinweis: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt: die Anmeldung bis 3.4. in meiner Sprechstunde oder per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

 

 

 

 

 

 

 

6. Fachdidaktische Übung

 

143    Wörter lernen/Worte lernen                                                                                             T. Riedel

          2-std., Fr 15-17, P 109a

 

Von der Semantisierung zur Behaltensstrategie ist der Bogen gespannt, der das Feld der Wortschatzarbeit umreißt. Im Sinne der Lernerautonomie stehen dabei Verfahren im Vordergrund, die es dem Schüler ermöglichen, selbständig „Wörter“ zu erschlie­ßen, zu üben, zu memorieren und zu „Worten“ zu machen.

Als Überblick geeignet:

Meißner, Franz-Joseph: Orientierung für die Wortschatzarbeit, französisch heute 1 (2000), S. 6-24.

 

 


ITALIENISCH

 

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesungen

 

201    Italienische Sprachgeschichte [L]                                                                                    B. Wehr

          2-std., Mo 12-13.30, P 5

 

In dieser Vorlesung sollen die wichtigsten Epochen der italienischen Sprachge­schichte vorgestellt werden; begleitend werden Textauszüge unter linguistischem Gesichtspunkt gelesen und kommentiert.

Literatur: B. Migliorini, Storia della lingua italiana, Firenze 4 1983

 

101    Geschichte des romanischen Wortschatzes [L]                                                              B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Vorlesung, die sich gleichermaßen an Studierende im Grund- wie auch im Haupt­studium wendet, soll einen Überblick über die Entwicklung des Wortschatzes der ro­manischen Sprachen bieten. Ausgehend von den ersten lexikalischen Entwicklungen, die sich bereits im Vulgärlatein vollzogen haben, werden insbesondere die "Zugewinne" aus den traditionellen Bereichen des Substrats, des Superstrats und des Adstrats sowie im Bereich des "gelehrten" Wortschatzes behandelt werden. Wenn­gleich hierbei die Betrachtung der materiellen Formen im Vordergrund stehen wird, sollen auch vereinzelte semantische Entwicklungen thematisiert werden. Ziel der Vorlesung soll die Vermittlung der Hauptentwicklungsrichtungen des romanischen Wortschatzes sein, wobei jedoch auch auf divergente Erscheinungen in einzelnen Sprachen eingegangen werden wird.

 

Proseminar einführenden Charakters

 

202    Einführung in die italienische Sprachwissenschaft                                                 H. Thomaßen

          2-std., Di 16-17.30, P 11

 

Gegenstand der Veranstaltung ist eine Einführung in die verschiedenen Themati­ken und in die Terminologie der Sprachwissenschaft. Ziel dieser Einführung soll eine erste Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Bereichen von Sprachbetrach­tung wie z.B. der Phonetik und Phonologie, der Morphologie, der Wortbildung, der Lexikologie, der Semantik, der Lexikographie und der externen Sprachgeschichte sein. Auch wenn hier zunächst nur ein Überblick über diese Teildisziplinen der ita­lienischen Sprachwissenschaft gegeben werden kann, sollten die Teilnehmer den­noch am Ende des Semesters ein "linguistisches Handwerkszeug" erworben ha­ben, das ihnen den Zugang zu spezielleren sprachwissenschaftlichen Fragen ver­schafft. Darüber hinaus soll auch eine kurze Einführung in die Technik des Verfas­sens einer wissenschaftlichen Arbeit gegeben werden.

 

Literatur:

Eduardo Blasco Ferrer, Handbuch der italienischen Sprachwissenschaft. Berlin 1994

Horst Geckeler, Dieter Kattenbusch, Einführung in die italienische Sprach-wissenschaft. Tübingen 21992

 

 

 

 

 

Thematisch gebundenes Proseminar

 

203    Italienische Lexikologie                                                                                            H. Thomaßen

          2-std., Do 8-9.30, P 201

 

Der Untersuchungsgegenstand der Lexikologie ist die Erforschung und Beschreibung des Wortschatzes einer Sprache. Die Fragen nach der Abgrenzung der Wortschatzeinheiten und nach der Strukturierung des italienischen Wortschatzes werden ebenso Gegenstand des Seminarinteresses sein wie auch Aspekte der kon­trastiven Lexikologie und die historische Schichtung des italienischen Wortschatzes.

 

Einführende Lektüre:

Art. 241: Sorin Stati, „Lexikologie und Semantik“, in: G. Holtus, M. Metzeltin, Chr. Schmitt [Hrsg.], Lexikon der Romanistischen Linguistik, IV, Tübingen 1988, 83-93 

 

Hauptseminar

 

204    Italiano parlato/italiano scritto                                                                                           B. Wehr

          2-std., Do 14-16, P 105

 

In diesem Seminar sollen unter Heranziehung verschiedener Corpora wichtige Unter­schiede zwischen gesprochenem und geschriebenem Italienisch auf verschiedenen Ebenen der Grammatik analysiert werden.

Literatur: G. Berruto, „Per una caratterizzazione del parlato: L’italiano parlato ha un’altra grammatica?“ in G. Holtus/E. Radtke (eds.), Gesprochenes Italienisch in Ge­schichte und Gegenwart, Tübingen 1985, 120-153.

G. Holtus, „‘Codice parlato’ und ‘codice scritto’ im Italienischen“, in G. Holtus/E. Radtke (eds.), Varietätenlinguistik im Italienischen, Tübingen 1983, 164-169.

 

Wissenschaftliche Übung

 

205    Lektüre von italienischen Texten des Mittelalters                                                    H. Thomaßen

          2-std., Mi 11.30-13, SB II 03-134

 

Gegenstand der Übung werden die Lektüre (unter linguistischem Gesichtspunkt) und die Übersetzung ausgewählter altitalienischer Texte des 13. und des begin­nenden 14. Jahrhunderts sein. Am Ende des Semesters sollten die Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Entwicklungen vom Latein zum Altitalienischen an­hand bestimmter sprachlicher Merkmale der ausgewählten Texte analysieren zu können.

 

Kolloquium

 

109    Romanistisches linguistisches Kolloquium                                                                     B. Wehr

          2-std., 14-tägl., Do 17-19, Bibl. B

 

Im Kolloquium sollen Projekte und in Arbeit befindliche Untersuchungen (Staatsexamens- und Magisterarbeiten) vorgestellt und diskutiert werden. Die Teil­nahme steht allen Interessenten offen und ist besonders für Studierende zu empfeh­len, die vorhaben, eine Examensarbeit bei mir zu schreiben.

 

 

 

 

 

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung

 

111    Der historische Roman in Italien und Frankreich [L]                                                           K. Ley

          2-std., Do 9.30-11, P 4

 

In der Nachfolge W. Scotts findet die Entwicklung des historischen Romans ge­rade in Italien und Frankreich zu frühen Höhepunkten dieser neuen Gattung. Manzoni, Vigny, Hugo und Balzac bilden Modelle aus, die über lange Zeit in der europäischen Literatur als verpflichtend angesehen werden. Welche Entfal­tungsstufen das Genre bis hin zu Flauberts „Salammbô“ als dem Endpunkt die­ses Typs durchlaufen hat, soll Gegenstand dieser Vorlesung sein.

Wie bereits in einer früheren Veranstaltung wird die Vermittlung des Stoffs so organisiert, daß Bedürfnisse der Studierenden beider Fächer berücksichtigt sind.

 

Literarische Übungen

 

206    "Montalbano sono”. A. Camilleris Kriminalromane (mit Aufsatzübung)                           V. Cessi

          2-std., Di 11 s.t.-12.30, P 1

 

Così esordisce sempre al telefono il protagonista dei gialli di Andrea Camilleri, il commissario siciliano Salvo Montalbano, che opera nell’immaginario paese siciliano denominato Vigàta.

 

L’esercitazione prevede la lettura a lezione di brani di alcuni celebri romanzi:

„Il ladro di merendine“, Sellerio Palermo 1996

„La voce del violino“, Sellerio Palermo 1997

„Il cane di terracotta“ Sellerio Palermo 1996

„La forma dell’acqua“ Sellerio Palermo 1994,

 

nonché la visione di almeno uno dei film realizzati della RAI.

Si esaminerà inoltre l’uso particolare del linguaggio improntato a una forte sicilianità, che fa di Montalbano un commissario molto italiano e unico nel suo genere.

Si consiglia agli studenti interessati la lettura dei romanzi indicati.

Durante le vacanze del semestre invernale sarà affissa una lista per i partecipanti, con la possibilità di ordinare i testi in questione.

L’esercitazione vale anche per il conseguimento del certificato di composizione ita­liana (Aufsatzübung).

 

207    Triest: ein Zentrum der italienischen Literatur                                                      G. Damblemont

          im Spannungsfeld der Nachbarkulturen

          2-std., Do 12-13.30, P 206

 

Im ersten Teil der Übung soll die Geschichte Triests im romanisch-germanisch-slavi­schen Spannungsfeld aufgearbeitet werden. Der zweite Teil wird sich sodann der kul­turellen Vielfalt Triests zuwenden unter Berücksichtigung bedeutender Minderheiten.

 

Bei dieser Gelegenheit werden herausragende Autoren nach ihrem Verhältnis zu Triest befragt. Im Vordergrund stehen: Italo Svevo, Umberto Saba, Fulvio Tomizza und Claudio Magris, um an dieser Stelle nur die bekanntesten zu nennen.

 

Proseminar einführenden Charakters

 

208    Einführung in die italienische Literaturwissenschaft                                    B. Bosold-DasGupta

          2-std., Do 11.30-13, SB II 03-153

 

Das Proseminar setzt sich zum Ziel, anhand von Textbeispielen verschiedener Gat­tungen und Epochen exemplarisch in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der italienischen Literatur einzuführen. Die Teilnehmer sollen mit den wichtig­sten Hilfsmitteln, Arbeitstechniken und Fragestellungen der Literaturwissenschaft vertraut gemacht werden. Neben einem Überblick über die Epochen und Strömun­gen der italienischen Literatur stehen Grundlagen der Literaturtheorie, Textana­lyse, Gattungspoetik, Stilistik/Rhetorik und Metrik im Vordergrund. Italienische Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau des abgeschlossenen Sprachkur­ses II sind erforderlich.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die regelmäßige aktive Mitarbeit, Vor- und Nachbereitung sowie das Bestehen der Abschlußklausur.

 

 

Thematisch gebundene Proseminare

 

209    Pasolini                                                                                                         B. Bosold-DasGupta

          2-std., Mo 12.30-14, P 207

 

Als vielseitiger und faszinierender Intellektueller der italienischen Nachkriegskultur hat Pier Paolo Pasolini ein heute kaum noch vorstellbares Aufsehen in ganz Europa er­regt. Seine Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke und Filme sind Zeugnisse ei­ner permanenten Rebellion gegen politisch-gesellschaftlichen und ästhetischen Kon-formismus. Durch den Wechsel der Ausdrucksmittel (von der Lyrik bis hin zu den Massenmedien Film und Zeitung) versucht Pasolini, eine größtmögliche Wirksamkeit und „leggibilità“ zu erzielen: in einem Kunstwerk darf man nicht abstrakt bleiben; man muß die Vorgänge immer in die greifbare Welt herunterholen und dementsprechend eine neue, authentische „lingua della realtà“ erschaffen.

 

Anmeldung, Vorbesprechung und Vergabe der Referatthemen in meinen Ferien­sprechstunden und in der ersten Seminarsitzung. Kopiervorlagen werden bereitge­stellt.

 

 

Hauptseminar

 

210    Umberto Eco                                                                                                                        K. Ley

          2-std., Mi 12-13.30, P 108

 

Seit dem Welterfolg von „Il nome della rosa“ ist U. Eco dem breiteren Lesepu­blikum vor allem als Romanautor bekannt. Lange zuvor aber hat er sich bereits einen Namen als Professor für Semiotik gemacht, und seine wissenschaftlichen Anfänge liegen auf dem Gebiet der mittelalterlichen Ästhetik. Sein Werk in die­ser anregenden Mischung soll Gegenstand der Seminararbeit sein. Zur Vorbe-reitung empfohlen wird die Lektüre eines seiner großen Erzählwerke sowie eine erste Auseinandersetzung mit der Studie „Opera aperta“.

 

 

 

 

Kolloquium

 

122    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                              K. Ley

          (nur für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Mi 17-19, Raum 01-551 (Büro)

 

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

211    Italienisch I                                                                                                         Bosold-DasGupta

          (nur für Studierende der Romanischen Philologie)

          3-std., Mo 9-11, P 105

                     Do 13.30-14.15, P 108

 

Vermittlung der Grundkenntnisse in Grammatik, Wortschatz und Phraseologie.

Keine Kenntnisse vorausgesetzt.

Anmeldung in der ersten Semesterwoche im Kurs.

Lehrbuch: Siehe gesonderten Aushang am Schwarzen Brett des Romanischen Seminars!

 

212    Italienisch II                                                                                                                       V. Cessi

          (nur für Studierende der Romanischen Philologie)

          3-std., Mo 11 s.t.-12.30, P 103

                     Di 9-10, P 109a

 

Fortsetzung des italienischen Sprachkurses I.

Lehrbuch: K. Katerinov, M.C. Boriosi Katerinov: bravissimo! Corso multimediale di lingua e civiltà italiana per stranieri (livello elementare e intermedio), Milano 1999:

 

213    Italienisch III                                                                                                                      V. Cessi

          3-std., Di 10-11, P 109a

                     Mi 9-11, P 108

 

Fortsetzung des italienischen Sprachkurses II.

Lehrbuch: K. Katerinov, M.C. Boriosi Katerinov: bravissimo! Corso multimediale di lingua e civiltà italiana per stranieri (livello elementare e intermedio), Milano 1999:

 

214    Deutsch-italienische Übersetzung I                                                                            V. Tomelleri

          2-std., Mo 13-14.30, P 13

 

Le esercitazioni, su testi distribuiti all’inizio del corso, prevedono una prova intermedia ed un esame finale. Dato che questo corso è propedeutico alla „Übersetzung II“, lo si raccomanda anche agli studenti di italiano come materia secondaria.

 

 

GRUND- u. HAUPTSTUDIUM

 

215    Italienische Grammatik                                                                                                     V. Cessi

          2-std., Mo 9-11, P 109a

 

Corso di approfondimento degli argomenti di morfologia e sintassi di maggior rilievo e difficoltà per studenti stranieri con esercizi ed esame scritto finale.

 

Libro di testo: M. Dardano, P. Trifone: Grammatica italiana con nozioni di linguistica, Bologna Zanichelli 1995.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

216    Übungen zum Wortschatz und zur Syntax                                                                V. Tomelleri

          2-std., Mo 16-18, P 12

 

Approfondimento della grammatica italiana con esercizi ed esame scritto finale. Parti­colare attenzione sarà rivolta ad alcuni aspetti caratteristici della morfologia e della sintassi dell’italiano standard (variante scritta e colloquiale).

La bibliografia e i testi di riferimento verranno distribuiti di volta in volta durante il corso, così come i materiali oggetto di analisi.

 

217    Deutsch-italienische Übersetzung II                                                                                V. Cessi

          2-std., Mi 11 s.t.-12.30, P 15

 

Corso di traduzione per studenti progrediti basato su testi letterari, filologici, giornali­stici e di costume con prova scritta intermedia ed esame finale. I testi verranno distri­buiti di volta in volta a lezione. Si consiglia la frequenza a studenti che abbiano supe­rato con successo il primo corso di traduzione.

 

218    Italienisch-Deutsche Übersetzung                                                               B. Bosold-DasGupta

          1-std., Do 14-15, P 108

 

Anhand von literarischen Texten, Zeitungsartikeln sowie sprach- und literaturwissen­schaftlichen Sachtexten sollen die Probleme der Übersetzungspraxis, die sich aus den strukturellen Unterschieden der deutschen und der italienischen Sprache erge­ben, exemplarisch erörtert werden.

Der Kurs ist für Studenten der Wirtschaftspädagogik mit Italienisch als Doppelwahl­fach obligatorisch, jedoch ebenso für Studenten im Hauptstudium als Ergänzung der sprachpraktischen Ausbildung geeignet.

 

 

4. Landeskundliche Übung

 

HAUPTSTUDIUM

 

207    Triest: ein Zentrum der italienischen Literatur                                                      G. Damblemont

          im Spannungsfeld der Nachbarkulturen

          2-std., Do 12-13.30, P 206

 

Im ersten Teil der Übung soll die Geschichte Triests im romanisch-germanisch-slavi­schen Spannungsfeld aufgearbeitet werden. Der zweite Teil wird sich sodann der kul­turellen Vielfalt Triests zuwenden unter Berücksichtigung bedeutender Minderheiten. Bei dieser Gelegenheit werden herausragende Autoren nach ihrem Verhältnis zu Triest befragt. Im Vordergrund stehen: Italo Svevo, Umberto Saba, Fulvio Tomizza und Claudio Magris, um an dieser Stelle nur die bekanntesten zu nennen.

 

 

 

 

 

 

5. Konversationskurse

 

219    Italienischer Konversationskurs für Anfänger                                                                L. Puritani

          2-std., Fr 13-15, P 109a

 

220    Italienischer Konversationskurs für Fortgeschrittene                                                   L. Cherchi

          2-std., Do 13-14.30, P 207

 

 

6. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 16-17.30, CIP-Pool (U1-924)

 

Studierende, die die Möglichkeiten kennen lernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält, erhalten hier technische und fachliche Hilfestellung. Einge­übt wird die bibliographische Recherche, der Zugang zu literarischen Textdatenban­ken, sprachwissenschaftlichen Ressourcen, Diskussionsforen, aktuellen Tageszeitun­gen aus den romanischen Ländern und landeskundlich nutzbaren Websites, die Wei­terverarbeitung der aus dem Netz bezogenen Daten und die Erstellung einer fachbe­zogenen Homepage. Die Teilnehmer erhalten einen Benutzerausweis für selbstän­dige Nutzung des Computerraums im Philosophicum (CIP-Pool) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten Pcs. Erfahrung und Sicherheit im Umgang mit dem PC unter Windows sowie ein funktio­nierender Account im ZDV sind auf jeden Fall Voraussetzung.

Literaturhinweis: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt: die Anmeldung bis 3.4. in meiner Sprechstunde oder per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

 

 

7. Fachdidaktische Übung

 

221    Die unità didattica im fortgeschrittenem Italienischunterricht                                       N. Stöckle

          2-std., Mo 14.30-16, P 201

 

Der Unterricht im fortgeschrittenen Italienischunterricht erfolgt üblicherweise im Rah­men einer unità didattica. Zu einem ausgewählten Oberthema werden unterschiedli­che Texte (Sach- und fiktionale Texte) sowie Anschauungs- und Hörmaterialien zu­sammengestellt, die geeignet sind, das Thema schülerorientiert zu behandeln. Die Übung hat das Ziel, alle Aspekte aufzugreifen, die sich bei der Planung und Durchfüh­rung einer unità didattica stellen. Dazu gehören:

 

-Sichtung der Themen und Auswahlkriterien

-Möglichkeiten der Materialbeschaffung (Verlagsveröffentlichungen, Internet...)

-Aufbau der unità didattica mit Blick auf die inhaltliche und sprachliche Progression

-die sprachliche Förderung im Rahmen der Einheit

 

 

 

Neben aktiver Mitarbeit in den Sitzungen wird die Hauptaufgabe der Teilnehmer/innen darin bestehen, nach einer Einführungsphase unterrichtstaugliche Unterrichtseinhei­ten zu konzipieren.

Es besteht die Möglichkeit, am Ende des Semesters in einer Klausur das Fachdidak-tikexamen abzulegen.

Anmeldung in der ersten Sitzung am 23.04.2001.

 

 


SPANISCH

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung

 

101    Geschichte des romanischen Wortschatzes [L]                                                              B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Vorlesung, die sich gleichermaßen an Studierende im Grund- wie auch im Haupt­studium wendet, soll einen Überblick über die Entwicklung des Wortschatzes der ro­manischen Sprachen bieten. Ausgehend von den ersten lexikalischen Entwicklungen, die sich bereits im Vulgärlatein vollzogen haben, werden insbesondere die "Zugewinne" aus den traditionellen Bereichen des Substrats, des Superstrats und des Adstrats sowie im Bereich des "gelehrten" Wortschatzes behandelt werden. Wenn­gleich hierbei die Betrachtung der materiellen Formen im Vordergrund stehen wird, sollen auch vereinzelte semantische Entwicklungen thematisiert werden. Ziel der Vorlesung soll die Vermittlung der Hauptentwicklungsrichtungen des romanischen Wortschatzes sein, wobei jedoch auch auf divergente Erscheinungen in einzelnen Sprachen eingegangen werden wird.

 

Proseminare einführenden Charakters

 

301    Einführung in die spanische Sprachwissenschaft

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 11.30-13, P 12                                                                                              A. Klump

          Kurs B: Di 10-12, P 7                                                                                            M. Scotti-Rosin

 

Einschreibung in die Listen an den Dienstzimmern der Dozenten während der vorlesungsfreien Zeit!

(Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluß des Sprachkurses II oder gleichwertige Kenntnisse)

In diesem Proseminar soll zunächst ein kurzer Überblick über die Geschichte der romanischen und spanischen Sprachwissenschaft gegeben und anschließend in Methoden und Fragestellungen des Fachs eingeführt werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Arbeitsmitteln der spanischen Sprachwissenschaft, der Pho­nologie, der Morphologie, der Syntax, der Semantik, der Lexikologie und der Sprachgeschichte.

Leistungsnachweis: Klausur

Literatur: Dietrich, Wolf / Geckeler, Horst: Einführung in die spanische Sprachwis­senschaft, Berlin 32000 (Erich Schmidt Verlag).

 

Thematisch gebundene Proseminare

 

302    Spanischer "Argot" und spanische Jugendsprache                                             M. Scotti-Rosin

          2-std., Di 13-14.30, P 12

 

Dieses Proseminar wird sich mit spanischen Sondersprachen und hier schwerpunkt­mäßig mit der Sprache der Jugendlichen befassen. Darüber hinaus werden die „germanía“, der heutige „argot“, die neuere „jerga“, der „caló“, das „cheli“ und der ar­gentinische „lunfardo“ ausführlich behandelt.

 

 

 

 

Literatur:

Manfred Betz, „Sondersprachen“, in: LRL, Bd. VI, S. 328-341

Wolfgang Pöckl, „Fachsprachen“, in: LRL, Bd. VI, S.267-282.

 

303    Spanische Sprachgeographie                                                                                         J. Blaser

          2-std., Mi 10-12, P 207

 

In diesem Proseminar soll zunächst ein Überblick über die Entwicklung der Sprachgeographie gegeben sowie in Methoden und Probleme dieses „traditionellen Pfeilers der Sprachwissenschaft“ eingeführt werden. Dabei spielt der Sprachatlas, das Arbeitsinstrument der Sprachgeographie par excellence, eine zentrale Rolle. Einzelne Sprachatlanten zum Spanischen (Iberische Halbinsel, Kanarische Inseln, Spanischamerika) sollen vorgestellt und auf ihre Leistungsfähigkeit hin kritisch überprüft werden.

Anmeldung und Themenvergabe für Referate in der ersten Sitzung.

Einführende Literatur: Coseriu, Eugenio (21979): Die Sprachgeographie. Tübingen.

Radtke, Edgar/ Thun, Harald (1996): Neue Wege der romanischen Sprachgeogra-phie. Eine Bilanz. In: Radtke, Edgar/ Thun, Harald: Neue Wege der romanischen Sprachgeographie.  Kiel, S. 1-25.

 

Hauptseminar

 

304    Die iberoromanischen Sprachen in den frühen Texten                                                    B. Staib

          2-std., Mi 12-13.30, P 101

 

Im Vergleich zu anderen romanischen Sprachen treten das Spanische und das Por­tugiesische erst relativ spät in Texten in Erscheinung. In dem Hauptseminar sollen diese ersten schriftlichen Manifestationen der beiden Sprachen unter sprachwissen­schaftlichen und historischen Aspekten eingehend gelesen und analytisch bespro­chen werden. Ziel dieser Behandlung ist es, die in den Lehrveranstaltungen zum Altspanischen bzw. zum Altportugiesischen erworbenen Kenntnisse anzuwenden, hi­storisch einzuordnen und zu erweitern. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich intensiv mit den zur Verfügung gestellten Texten beschäftigen.

Zur Einführung wird empfohlen, die entsprechenden Kapitel in einer spanischen bzw. portugiesischen Sprachgeschichte durchzuarbeiten.

Themenvergabe für Referate ab Mitte März in den Feriensprechstunden (siehe be­sonderen Anschlag zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters).

 

Kolloquium

 

110    Sprachwissenschaftliches Kolloquium                                                                             B. Staib

          (für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

 

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfun­gen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskan­didatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilneh­men und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteili­gen. Da einige Prüfungstermine bereits zu Beginn oder in der Mitte des Sommersemesters liegen, richtet sich das Kolloquium vor allem an die Kandidatinnen und Kandidaten des Wintersemesters 2001/02 und soll so auch einen Anlass bieten, sich frühzeitig über die Prüfungsthemen Gedanken zu machen.

Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen auf­teilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung

 

305    Einführung in die spanische Literatur des 20. Jahrhunderts [L]                                    E. Geisler

          2-std., Di 10-11.30, P 102

 

Die Vorlesung stellt spanische Literaturgeschichte seit der Generación del 98 dar und führt bis in die Gegenwart. Untersucht werden Prosawerke mit Essay und Roman, aber auch Lyrik und Drama. Die ausgewählten Werke werden vor dem Hintergrund wichtiger politischer Ereignisse und historischer Entwicklungen der spanischen Ge­sellschaft, aber auch hinsichtlich geistiger bzw. ästhetischer Wandlungen betrachtet. Besondere Schwerpunkte liegen bei Autoren wie Ganivet, Azorín, Unamuno, Valle-Inclán, García Lorca, Alberti, Cela, Buero Vallejo, Martín Santos, Juan Goytisolo. Ein­gehender behandelte Textpassagen werden vervielfältigt vorgelegt.

 

 

Literarische Übung

 

306    (Titel wird noch bekanntgegeben)                                                                                          N. N.

          2-std., Mo 11.30-13, P 11

 

 

Proseminar einführenden Charakters

 

307    Einführung in die hispanistische Literaturwissenschaft                                                 W. Lustig

          anhand von Texten aus der spanischen Literatur

          2-std., Di 13.30-15, P 103

 

Ziel des Proseminars ist es, in die Methoden der wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Literaturen spanischer Sprache einzuführen. Zu diesem Zweck werden ex­emplarisch Texte unterschiedlicher Gattungen aus verschiedenen Epochen der spa­nischen Literaturgeschichte kommentiert. Die Teilnehmer müssen daher über ausrei­chende Sprachkenntnisse verfügen, um die literarischen Texte im Original lesen zu können (Abschluss der sprachpraktischen Ausbildung). Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind: aktive und regelmäßige Mitarbeit ab 1. Sit­zung, Übernahme eines mündlichen Kurzreferats mit Thesenpapier, Gruppenarbeiten, Abschlussklausur, Vorbesprechung des Referats in der Sprechstunde (Di 15-17).

Zu den Themen der Veranstaltung und Literaturhinweisen s. http://www.romanistik.uni-mainz.de/hisp/eps/einf_sp.htm

Die Anmeldung erfolgt durch Eintrag in die Liste an Zimmer 02-555 bis spätestens 3. April.

 

Thematisch gebundenes Proseminar

 

308    Die Kunst des cuento am Río de la Plata                                                          I. Weiss de Seng

          2-std., Do 10-11.30, P 102

 

Der cuento literario hat in der Literatur des Río de la Plata eine lange und reiche Ge­schichte. Besonders seit den Erzählungen von Horacio Quiroga (1878-1937) mit ih­rem pointierten und kraftvollen Erzählstil entwickelte er sich als kunstvolle Gattung, die einen eigenen ästhetischen Weg fand. Autoren wie J.L. Borges, R. Arlt, A. Bioy Casares, J.C. Onetti, J. Cortázar, F. Hernández, A. Somers, D. Moyano oder C. Peri Rossi haben im 20. Jh. die Erzählstruktur und -thematik der Gattung prägnant be­stimmt und sich grundlegend existentiellen Fragen gewidmet. Die Textanalyse wird sich auf vier dieser Autoren beschränken.

Textgrundlage: R. Arlt: El jorobadito (1933); J.C. Onetti: La casa en la arena (1949), Tan triste como ella (1963); J. Cortázar: Auswahl aus Las armas secretas (1958); A. Somers: Auswahl aus La rebelión de la flor (1988).

Eine Zusammenstellung der Texte ist in Zimmer 01-555 ab dem 13. März zu bekom­men. Das Proseminar wird vorwiegend auf Spanisch gehalten.

 

Hauptseminar

 

309    Francisco de Quevedo                                                                                                  E. Geisler

          2-std., Do 14.30-16, P 10

 

„Wie ungerecht ist man mit Quevedo umgegangen! Er ist der interessanteste Dichter Spaniens... Quevedo ist Spanien“ (García Lorca). Borges hat auf den Umstand hin­gewiesen, dass Quevedo trotz seines literarischen Ranges nur selten unter die Bei­träger Spaniens zur Weltliteratur gerechnet wird, und dies damit zu erklären versucht, dass er - im Unterschied zu Cervantes - keinen Mythos geschaffen habe und statt­dessen vor allem durch seine facettenreiche, volkstümliche wie hochartifizielle Spra­che wirke, die naturgemäß schwer zu übersetzen sei. Quevedo ist ein Autor der Zer­rissenheit, der seine Gesellschaft noch einmal in den mittelalterlichen Feudalismus zurückzuführen trachtet, und dessen Desillusion und Pessimismus zugleich als Aus­druck eines modernen Lebensgefühls apostrophiert worden ist (Dámaso Alonso). Das Seminar zeigt, wie sich der Autor der zeitgenössischen Geld- und Manufakturgesell­schaft sowie dem Wissensdiskurs seiner Epoche gegenüber verhält und widersprüch­liche Stellung bezieht.

Gelesen werden Beispiele seiner metaphysischen wie satirischen und burlesken Lyrik sowie der Sueño de la muerte und El Buscón. Zur Anschaffung wird neben den bei­den Prosawerken empfohlen:

Poesía varia. Ed. de James O. Crosby. Madrid: Cátedra 1981. Zum Einlesen empfeh­len sich: Aus dem Turm. Sonette, spanisch-deutsch. Ausgew. u. übertragen von Wer­ner von Koppenfels. Berlin: Henssel 1981; Gedichte. Spanisch und deutsch.

Übertragung von Wilhelm Muster. Stuttgart: Cotta 1982.

 

 

 

 

 

 

 

Kolloquium

 

310    Literaturwissenschaftliches Kolloquium (für Magister- und                                           E. Geisler

          Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Do 16-18, P 207

 

Das Kolloquium bietet Examenskandidaten die Möglichkeit, wissenschaftliche Haus­arbeitsprojekte bzw. andere Studienvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. Um persönliche Voranmeldung wird gebeten.

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

311    Spanisch I

          3-std., in 3 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 11.30-13, P 108                                                                               I. Weiss de Seng

                       Do 13-14, P 12

          Kurs B: Mo 14.30-16, P 106                                                                                           W. Lustig

                       Do 13.15-14, Fakultätssaal

          Kurs C: Di 8.30-10, P 205                                                                                               J. Blaser

                       Fr 10-11, P 15

 

Spanischer Sprachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse. Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung in die Listen an den Dienstzimmern der Do­zenten während der vorlesungsfreien Zeit.

Nur für eingeschriebene Studierende der Romanistik mit Seminarkarte und Wirt­schaftspädagogen.

Lehrbuch: Wolfgang Halm / Carolina Ortiz Blanco, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

 

312    Spanisch II

          3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 12-13.30, P 104                                                                                              C. Forte

                       Do 11-12, P 11

          Kurs B: Mo 14-15.30, P 203                                                                               I. Weiss de Seng

                       Do 15-16, P 205

 

Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch I (ab 11. Lektion). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung in die Listen am Schwarzen Brett während der vorlesungsfreien Zeit.

Nur für eingeschriebene Studierende der Romanistik mit Seminarkarte und Wirt­schaftspädagogen.

Lehrbuch: Wolfgang Halm / Carolina Ortiz Blanco, Paso a paso, München: Hueber, neueste Auflage.

 

 

 

 

 

 

 

 

313    Spanisch III

          3-std., in 2 Parallelkursen (nur für Studierende der

          Romanischen Philologie und der Wirtschaftspädagogik)

          Kurs A: Mo 15-16.30, P 7                                                                                                  C. Forte

                       Do 15-16, P 103

          Kurs B: Di 10-12, P 13                                                                                                     J. Blaser

                       Fr 11-12, P 205

 

Fortsetzung des Sprachkurses Spanisch II (ab 21. Lektion). Teilnahme an beiden Kurstagen obligatorisch. Einschreibung in die Listen an den Dienstzimmern der Do­zenten während der vorlesungsfreien Zeit. Die Abschlussklausur am Ende des Seme­sters kann nach vorheriger Anmeldung als Zwischenprüfungsleistung gewertet wer­den. Nur für eingeschriebene Studierende der Romanistik mit Seminarkarte und Wirt­schaftspädagogen.

Lehrbuch: Wolfgang Halm / Carolina Ortiz Blanco, Paso a paso, München: Hue­ber, neueste Auflage.

 

314    Spanische Grammatik                                                                                                     J. Blaser

          2-std., Di 14.30-16, P 12

 

En el curso se estudiarán principalmente las dificultades del sistema verbal español, en especial los tiempos, el subjuntivo y las perífrasis, así como otros temas (pronombres, preposiciones) que puedan ofrecer dificultades a los estudiantes (nivel superior a Spanisch III). Bibliografía de consulta, ejercitación y material suplementario serán distribuidos oportunamente en clase.

Libros de ejercitación gramatical recomendados:

Gil/Preiss, Übungen zur vergleichenden Grammatik Deutsch-Spanisch, Bonn 1990; Beitscher/Domínguez/Valle, Spanische Übungsgrammatik Teil II, Berlin: Erich-Schmidt-Verlag 1993.

 

315    Spanische Aufsatzübungen                                                                                           W. Lustig

          2-std., Mo 12-13.30, P 109a

 

Objetivo del curso es familiarizar a los estudiantes que hayan aprobado como mínimo el tercer curso de lengua con diversos tipos de expresión escrita. En base a la lectura y comentario de textos seleccionados de carácter periodístico, ensayístico o científico, se ejercitarán las formas resumen, síntesis, reseña, comentario, etc. así como la expresión, en los casos pertinentes, del punto de vista personal. Los trabajos de los estudiantes, redactados y corregidos en forma individual, serán comentados en

clase, lo que permitirá revisar y ampliar sintaxis y gramática en general, vocabulario, estilo y estructuras del discurso.

Para obtener la papeleta es requisito la entrega de por lo menos dos trabajos escritos y la aprobación del examen final (Klausur).

La bibliografía de apoyo será recomendada oportunamente en clase.

 

 

316    Deutsch-spanische Übersetzung I

          2-std., Mi 11-12.30, P 7                                                                                      I. Weiss de Seng

 

Der Kurs ist für Studenten gedacht, die die Sprachkurse und den Grammatikkurs ab­geschlossen haben und empfiehlt sich als Vorbereitung der Deutsch-spanischen Übersetzung II. Ausgehend von den wichtigsten - insbesondere grammatischen - Problemen, die sich erfahrungsgemäß beim Übersetzen aus dem Deutschen ins Spanische ergeben, soll der Sinn für die Strukturunterschiede zwischen den beiden Sprachen systematisch entwickelt werden. Als Arbeitsgrundlage und zur Vorbereitung wird empfohlen: Gerhard Lang, Übungsbuch der spanischen Grammatik. Mittel- und Oberstufe, Bonn: Romanistischer Verlag, 1993.

 

317    Spanisch-deutsche Übersetzung                                                                                   W. Lustig

          2-std., Do 14.15-15.45, Fakultätssaal

 

Teilnehmern mit abgeschlossener sprachpraktischer Ausbildung (und natürlich Stu­denten mit spanischer Muttersprache) bietet die Übung die Möglichkeit, ihren Blick für die Strukturunterschiede zwischen der deutschen und der spanischen Sprache zu schärfen und kann somit die Praxis der Übersetzung ins Spanische unterstützen und begleiten. Vorgesehen ist die Arbeit mit literarischen Texten, aktuellen Zeitungsarti­keln sowie literatur- und sprachwissenschaftlichen Sachtexten, die in Form von Ko­pien gestellt werden. Anregungen von Seiten der Teilnehmer sind ebenfalls willkom­men. Texte und Modellübersetzungen finden Sie auf http://www.romanistik.uni-mainz.de/hisp/ues/

Zur Vorbereitung und Begleitung wird empfohlen: Hans Scherer, Kommentierte Übersetzungen Spanisch-Deutsch. Texte, Wortschatz, Grammatik, Übersetzungs­kommentare, idiomatische Wendungen, Bonn: Romanistischer Verlag, 1990

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

318    Deutsch-spanische Übersetzung II

          2-std., in 2 Parallelkursen

          Kurs A: Mo 16-17.30, P 106                                                                                           W. Lustig

          Kurs B: Di 10-12, P 103                                                                                     I. Weiss de Seng

 

Ejercicios de traducción del alemán al español y de análisis y comentario gramatical con textos de diversas características genéricas y estilísticas.

A comienzos de semestre se facilitará una selección de los mismos así como una traducción modelo al final de cada unidad didáctica (los textos del curso A estarán disponibles en internet: http://www.romanistik.uni-mainz.de/hisp/ok ). — Se requiere inscripción previa en las listas que se encuentran a disposición en los respectivos despachos de los docentes.

Manuales recomendados: Alberto Gil / Enrique Banús, Kommentierte Übersetzungen Deutsch-Spanisch, Bonn: Romanistischer Verlag, 1988; M. Latorre Pallares [et al.], Beiträge zur hispanischen Sprach- und Übersetzungsdidaktik, Saarbrücken: Universi­tät des Saarlandes, 1985.

 

319    Fachaufsatz Linguistik                                                                                                     J. Blaser

          2-std., Fr 8.30-10, P 7

 

Este curso pretende familiarizar a los asistentes con la redacción de textos lingüísticos en español. Cada unidad didáctica constará de dos fases:

 

Lectura y comentario de textos lingüísticos de diversa índole.Expresión escrita: síntesis de los temas tratados y exposición del propio punto de vista.

 

 

Los textos correspondientes se distribuirán al comienzo de cada unidad didáctica.

 

 

Wissenschaftliche Übung

 

320    Phonetik und Phonologie des Spanischen                                                                      J. Blaser

          2-std., Do 10-11.30, P 203

 

El objetivo del curso es brindar y ejercitar los conocimientos para la transcripción fonética y fonológica. El curso consta de una parte teórica y de una parte práctica. Habrá una prueba final.

La inscripción para participar en el curso debe realizarse en la primera semana del semestre.

Literatura recomendada:

Quilis, Antonio (21998), Principios de fonología y fonética españolas, Madrid.

Navarro Thomás, Thomás / Haensch, Günther / Lechner, Bernhard (1970), Spanische Aussprachelehre, München

 

 

4. Landeskundliche Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

321    Einführung in die Landeskunde Hispanoamerikas                                                           C. Forte

          2-std., Mo 17.30-19, P 102

 

Durante este semestre veremos las principales tendencias y orientaciones políticas e ideológicas en las grandes naciones hispanoamericanas (México, la Argentina, Chile, Perú, Colombia y Venezuela) frente a la „globalización“.

Se tratará de un curso introductorio a la compleja situación que enfrentan los principales países de la región. Las clases se impartirán en español y en alemán cuando la complejidad del tema lo requiera.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

322    Einführung in Sprache und Kultur Galiciens                                                         M. Scotti-Rosin

          2-std., Mo 10-12, P 7

 

In dieser Übung, die sich an Studierende des Portugiesischen und Spanischen wen­det, soll ein Einblick in die Sprache und Kultur dieser nordwestlichsten Region Spani­ens vermittelt werden. Neben diesen beiden genannten Themenbereichen sollen auch historische Fragestellungen und Probleme des heutigen Galiciens eine Rolle spielen. Galicische Sprachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, doch es soll mit Hilfe von Tonmaterialien eine sprachliche Grundlage des Galicischen gelegt werden.

Literatur:

X.R. Barreiro Fernández (Hrsg.), „Los Gallegos“, Madrid 1976

Ulfried Herrmann, „Das Galicische“ - Studien zur Geschichte und aktuellen Situation einer der nationalen Sprachen in Spanien, Frankfurt/Main 1990.

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 16-17.30, CIP-Pool (U1-924)

 

Studierende, die die Möglichkeiten kennen lernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält, erhalten hier technische und fachliche Hilfestellung. Einge­übt wird die bibliographische Recherche, der Zugang zu literarischen Textdatenban­ken, sprachwissenschaftlichen Ressourcen, Diskussionsforen, aktuellen Tageszeitun­gen aus den romanischen Ländern und landeskundlich nutzbaren Websites, die Wei­terverarbeitung der aus dem Netz bezogenen Daten und die Erstellung einer fachbe­zogenen Homepage. Die Teilnehmer erhalten einen Benutzerausweis für selbstän­dige Nutzung des Computerraums im Philosophicum (CIP-Pool) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten Pcs. Erfahrung und Sicherheit im Umgang mit dem PC unter Windows sowie ein funktio­nierender Account im ZDV sind auf jeden Fall Voraussetzung.

Literaturhinweis: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt: die Anmeldung bis 3.4. in meiner Sprechstunde oder per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

 


 

PORTUGIESISCH

 

1. Sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Vorlesung

 

101    Geschichte des romanischen Wortschatzes [L]                                                              B. Staib

          2-std., Mi 10-12, P 204

 

Die Vorlesung, die sich gleichermaßen an Studierende im Grund- wie auch im Haupt­studium wendet, soll einen Überblick über die Entwicklung des Wortschatzes der ro­manischen Sprachen bieten. Ausgehend von den ersten lexikalischen Entwicklungen, die sich bereits im Vulgärlatein vollzogen haben, werden insbesondere die "Zugewinne" aus den traditionellen Bereichen des Substrats, des Superstrats und des Adstrats sowie im Bereich des "gelehrten" Wortschatzes behandelt werden. Wenn­gleich hierbei die Betrachtung der materiellen Formen im Vordergrund stehen wird, sollen auch vereinzelte semantische Entwicklungen thematisiert werden. Ziel der Vorlesung soll die Vermittlung der Hauptentwicklungsrichtungen des romanischen Wortschatzes sein, wobei jedoch auch auf divergente Erscheinungen in einzelnen Sprachen eingegangen werden wird.

 

Proseminar einführenden Charakters

 

401    Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft                                         M. Scotti-Rosin

          2-std., Do 10-11.30, P 12

 

Dieses Proseminar soll in Methoden und Probleme der portugiesischen und brasi­lianischen Sprachwissenschaft einführen. Nach einem Überblick über die Ge­schichte der romanischen Sprachwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Lusitanistik sollen ausgewählte Aspekte des Faches näher betrachtet werden, zu denen die wichtigsten Phasen der Sprachgeschichte, die Herausbildung der brasilianischen Varietät, die Phonologie/Phonetik, die Morphologie, die Orthogra­phie, die Lexikologie/Lexikographie und die Syntax gehören.

Teilnahmevoraussetzung: Ausreichende Kenntnisse der portugiesischen Sprache (mindestens Abschluß des Sprachkurses II).

Leistungsnachweis: Abschlußklausur

Literatur: Fernando Venâncio Peixoto da Fonseca, O português entre as línguas

do mundo, Coimbra 1985. Paul Teyssier, História da Língua Portuguesa, Lisboa 41990.

 

Hauptseminar

 

304    Die iberoromanischen Sprachen in den frühen Texten                                                    B. Staib

          2-std., Mi 12-13.30, P 101

 

Im Vergleich zu anderen romanischen Sprachen treten das Spanische und das Por­tugiesische erst relativ spät in Texten in Erscheinung. In dem Hauptseminar sollen diese ersten schriftlichen Manifestationen der beiden Sprachen unter sprachwissen­schaftlichen und historischen Aspekten eingehend gelesen und analytisch besprochen werden. Ziel dieser Behandlung ist es, die in den Lehrveranstaltungen zum Altspanischen bzw. zum Altportugiesischen erworbenen Kenntnisse anzuwenden, historisch einzuordnen und zu erweitern. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich intensiv mit den zur Verfügung gestellten Texten beschäftigen.

Zur Einführung wird empfohlen, die entsprechenden Kapitel in einer spanischen bzw. portugiesischen Sprachgeschichte durchzuarbeiten.

Themenvergabe für Referate ab Mitte März in den Feriensprechstunden (siehe be­sonderen Anschlag zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters).

 

Kolloquium

 

110    Sprachwissenschaftliches Kolloquium                                                                             B. Staib

          (für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Di 18-19.30, P 208

 

Ziel des Kolloquiums ist eine intensive Beschäftigung mit Themen der romanischen Sprachwissenschaft, die als Schwerpunkte auch Bestandteil der mündlichen Prüfun­gen sein können. Daneben sollen auch die in Arbeit befindlichen Examensarbeiten besprochen und diskutiert werden. Insofern setze ich voraus, dass alle Examenskan­didatinnen und ‑kandidaten, die von mir geprüft werden, an dem Kolloquium teilneh­men und sich mit ihren Schwerpunktthemen an der inhaltlichen Ausgestaltung beteili­gen. Da einige Prüfungstermine bereits zu Beginn oder in der Mitte des Sommerse­mesters liegen, richtet sich das Kolloquium vor allem an die Kandidatinnen und Kan­didaten des Wintersemesters 2001/02 und soll so auch einen Anlass bieten, sich frühzeitig über die Prüfungsthemen Gedanken zu machen.

Nach einer gemeinsamen Einführungsphase, in der allgemeinsprachwissenschaftliche Themen besprochen werden, werden wir das Kolloquium in sprachliche Gruppen auf­teilen, um der fremdsprachlichen Behandlung der Themen Rechnung zu tragen.

In der ersten Sitzung sollen allgemeine Fragen im Zusammenhang mit dem Examen behandelt werden. Daher steht diese Sitzung allen Studierenden offen, die sich über den sprachwissenschaftlichen Teil des Examens informieren wollen.

 

2. Literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen

 

Proseminar einführenden Charakters

 

402    Einführung in die portugiesische Literaturwissenschaft                                    F. Silva-Brummel

          2-std., Mi 13-14.30, P 104

 

A lírica e a prosa medievais portuguesas serão o objecto de estudo deste seminário propedêutico. Os textos de literatura primária serão distribuídos em fotocópia no início do semestre.

Bibliografia secundária de base:

A.J. Saraiva, Óscar Lopes, História da Literatura Portuguesas, Porto: Porto Editora, 16a edição, 1995. (Em particular: 1 a época, capítulo II e 2 a época, capítulo III).  

Jacinto do Prado Coelho (direcção de), Dicionário de Literatura Portuguesa, Brasileira e Galega, Porto: Figueirinhas, 1969-1971).(Rúbricas: Lirismo. Época Medieval; Can­cioneiro da Ajuda; Cancioneiro da Biblioteca Nacional; Cancioneiro da Vaticana; Fer­não Lopes)

 

 

 

 

Literarische Übung

 

403    Leitura e comentário de textos                                                                                         R. Faria

          1-std., Do 17-18, P 3

 

Leitura de textos de Sophia de Mello Breyner, Soeiro Pereira Gomes, Ilse Losa, José Rodrigues Miguéis e Jorge Amado (autor brasileiro). Na interpretação dos textos sublinha-se a caracterização das personagens, o espaço e o tempo, a análise dos sentimentos, valores e perspectivas em jogo nos diferentes textos e autores.

 

Hauptseminar

 

404    Machado de Assis                                                                                                          E. Geisler

          2-std., Di 14 s.t.-15.30, P 203

 

Das Werk von Machado de Assis gilt als erster Beitrag Brasiliens zur Weltliteratur. Im Seminar werden die Romane Memórias Póstumas de Brás Cubas (1880), Quincas Borba (1891) und Dom Casmurro (1900) gelesen. Die Texte sollen vor den sozialhistorischen Hintergrund ihrer Epoche gestellt und durch verschiedene intertextuelle Beziehungen (etwa zur realistischen oder naturalistischen Literatur) in ihrer Eigenart näher charakterisiert werden.

Lit.: Woll, Dieter: Machado de Assis. Die Entwicklung seines erzählerischen Werks. Braunschweig 1972. - Schwarz, Roberto: „Wer sagt mir, Machado de Assis sei nicht Brasilien?“ In: Strausfeld, Mechtild (Hg.): Brasilianische Literatur. Frankfurt/M. 1984, S. 47-75.

Um rechtzeitige Beschaffung der Texte wird gebeten.

 

Kolloquium

 

310    Literaturwissenschaftliches Kolloquium                                                                        E. Geisler

          (für Magister- und Staatsexamenskandidaten)

          2-std., Do 16-18, P 207

 

Das Kolloquium bietet Examenskandidaten die Möglichkeit, wissenschaftliche Haus­arbeitsprojekte bzw. andere Studienvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. Um persönliche Voranmeldung wird gebeten.

 

3. Sprachpraktische Übungen

 

GRUNDSTUDIUM

 

405    Portugiesisch I                                                                                                   F. Silva-Brummel

          3-std., Mo 11-12.30, P 15

                     Mi 10-11, P 107

 

Für Hörer aller Fachbereiche

Lehrbücher:

Jorge Dias da Silva et alia, Vamos aprender português 1, Lisboa, Plátano Editora, 1997.

Olga Mata Coimbra et alia, Gramática Activa 1, Lisboa, Lidel, 2000.

Die Liste für eine Sammelbestellung liegt in meiner Sprechstunde ab Februar 2001 aus. Die Eintragung ist verbindlich!

 

 

 

406    Portugiesisch II                                                                                                                  R. Faria

          3-std., Mi 12-13, P 11

                     Do 10-11.30, P 107

 

Continuação do „Sprachkurs“ I. Vão ser tratados temas como o lazer - férias, praias, cafés, futebol e telenovelas -, os hábitos e as mentalidades dos portugueses. No campo da gramática, os conteúdos centrais vão ser o plural dos nomes e adjectivos terminados em -l, os pronomes pessoais (acusativo e dativo) e sua colocação na oração e ainda o conjuntivo, o imperativo e o infinitivo pessoal como base para ex­primir a finalidade, a condição, a concessão, a hipótese, a dúvida, a vontade, a or­dem e a proibição. Continuar-se-á a exploração do vocabulário nos diversos campos lexicais assim como se aprofundará a expressão escrita através da realização de pe­quenas composições.

 

407    Portugiesisch III                                                                                                  F. Silva-Brummel

          3-std., Mo 9.15-10.45, P 15

                     Mi 9-10, P 107

 

Continuação do Curso de Português II. Conclusão do Curso Básico de Português (Grundstudium des Portugiesischen). Os estudantes que necessitem de um certifi­cado (Schein), escreverão uma Klausur no fim do semestre.

 

408    Deutsch-portugiesische Übersetzung I                                                             F. Silva-Brummel

          2-std., Mo 13-14.30, P 201

 

Este Curso de Tradução I é uma preparação para o Curso Superior de Português. Aconselhável a todos os estudantes que já tenham concluído o Curso Básico de Por­tuguês, sobretudo em combinação com o Curso de Gramática Portuguesa. Os textos são relativamente fáceis, de vocabulário comum e fornecidos em fotocópia.

 

409    Portugiesische Konversation (auf dem Niveau von Sprachkurs III)                                 R. Faria

          1-std., Mi 16-17, P 204

 

Tendo como fonte alguns textos jornalísticos da actualidade portuguesa, serão abor­dados e discutidos temas variados sobre a sociedade, a política, a civilização e a cultura portuguesas, sempre em confronto com a realidade europeia, em geral, e a realidade alemã, em particular.

Dar-se-á particular atenção ao treino das estruturas que exprimem dúvida, con­cessão, finalidade, condição, hipótese, desejo, vontade e outros sentimentos onde seja manifesto o emprego do conjuntivo e do infinitivo pessoal.

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

410    Tradução alemão-português II                                                                           F. Silva-Brummel

          2-std., Mi 11.30-13, P 102

 

O Curso Superior de Português é constituído por tradução de textos alemães para português. Os textos são literários e tirados da imprensa. São textos já com certo nível de dificuldade que serão distribuídos em fotocópia. No fim do semestre, os estudantes que necessitem de um certificado (Schein), escreverão uma Klausur.

 

 

 

 

 

411    Gramática portuguesa                                                                                                      R. Faria

          2-std., Do 15-16.30, P 107

 

Este curso de gramática destina-se a rever alguns dos capítulos mais difíceis da gramática portuguesa: plural dos nomes e adjectivos terminados em -l e -ão, pro­nomes pessoais (acusativo e dativo) e sua colocação na frase, conjugação dos ver­bos irregulares, uso do conjuntivo, imperativo e infinitivo pessoal, aspecto verbal e perífrases verbais, voz passiva com o auxiliar estar, orações subordinadas com con­juntivo (temporais, condicionais, concessivas e completivas). Os estudantes interes­sados em frequentá-lo, deverão ter já concluído o curso básico de português (Grundstudium). No fim do semestre haverá uma prova escrita (Klausur) para ob­tenção do certificado (Schein).

 

412    Phonetik und Phonologie des Portugiesischen                                                                R. Faria

          2-std., Mi 14 s.t.-15.30, P 6

 

O curso de Fonética e Fonologia incluirá noções fundamentais relativas à fonética e fonologia do português, ressaltando o complicado sistema vocálico, a nasalização, o sistema das sibilantes e das laterais e vibrantes. Estudar-se-á ainda alguns proble­mas da representação gráfica do sistema fonético. Finalmente far-se-á referência aos espaços da língua portuguesa no mundo, em particular à variante do português do Brasil e aos dialectos do português europeu.

 

4. Landeskundliche Übung

 

413    Portugal e os seus três ”Impérios”                                                                                   R. Faria

          2-std., Do 13-14.30, P 109a

 

A partir de 1415, Portugal sai das suas fronteiras ibéricas e lança-se na conquista, descoberta, povoamento e colonização de novos territórios conhecidos ou por conhecer, primeiro na Índia e Oriente, depois no Brasil e finalmente em África. Até que em 1974, as caravelas que, durante cinco séculos, cruzaram os mais diferentes e distantes mares, voltam ao território originário.

Uma leitura da História de Portugal deste período, à luz de poetas como Gil Vicente, Luís de Camões e Fernando Pessoa, de políticos e escritores como Padre António Vieira, Sá da Bandeira, Salazar e Spínola, Lídia Jorge e Lobo Antunes, historiadores como Jaime Cortesão, Godinho e José Matoso é o que propomos neste curso de his­tória e civilização portuguesas.

 

322    Einführung in Sprache und Kultur Galiciens                                                         M. Scotti-Rosin

          2-std., Mo 10-12, P 7

 

In dieser Übung, die sich an Studierende des Portugiesischen und Spanischen wen­det, soll ein Einblick in die Sprache und Kultur dieser nordwestlichsten Region Spani­ens vermittelt werden. Neben diesen beiden genannten Themenbereichen sollen auch historische Fragestellungen und Probleme des heutigen Galiciens eine Rolle spielen. Galicische Sprachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, doch es soll mit Hilfe von Tonmaterialien eine sprachliche Grundlage des Galicischen gelegt werden.

Literatur:

X.R. Barreiro Fernández (Hrsg.), „Los Gallegos“, Madrid 1976

Ulfried Herrmann, „Das Galicische“ - Studien zur Geschichte und aktuellen Situation einer der nationalen Sprachen in Spanien, Frankfurt/Main 1990.

 

 

 

6. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 16-17.30, CIP-Pool (U1-924)

 

Studierende, die die Möglichkeiten kennen lernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält, erhalten hier technische und fachliche Hilfestellung. Einge­übt wird die bibliographische Recherche, der Zugang zu literarischen Textdatenban­ken, sprachwissenschaftlichen Ressourcen, Diskussionsforen, aktuellen Tageszeitun­gen aus den romanischen Ländern und landeskundlich nutzbaren Websites, die Wei­terverarbeitung der aus dem Netz bezogenen Daten und die Erstellung einer fachbe­zogenen Homepage. Die Teilnehmer erhalten einen Benutzerausweis für selbstän­dige Nutzung des Computerraums im Philosophicum (CIP-Pool) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten PCs.Erfahrung und Sicherheit im Umgang mit dem PC unter Windows sowie ein funktio­nierender Account im ZDV sind auf jeden Fall Voraussetzung.

Literaturhinweis: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt: die Anmeldung bis 3.4. in meiner Sprechstunde oder per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

 

 

 

 


RUMÄNISCH

 

Sprachpraktische Ausbildung

 

501    Rumänischer Sprachkurs für Anfänger                                                                         G. Csejka

          2-std., Mi 13.30-15, Altbau ReWi, HS VI

 

In diesem Kurs werden die Grundkenntnisse der rumänischen Sprache vermittelt. Durch intensive sprachpraktische Übungen soll die Erwerbung der Rumänisch-Kenntnisse gewährleistet werden. Der Grammatik kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die Aussprache des Rumänischen soll durch wiederholte phonetische Übungen erleichtert werden.

Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.

Eine Einführung in die rumänische Kultur- und Zivilisationsgeschichte wird vorgetragen.

Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991

 

 

 

502    Rumänischer Sprachkurs für Fortgeschrittene                                                             G. Csejka

          2-std., Mi 15.30-17, Altbau ReWi, HS VI

 

In diesem Kurs sollen die Sprachkenntnisse vertieft werden. Anhand intensiver sprachpraktischer Übungen sollen die Bereicherung des Wortschatzes und die Beherrschung der Strukturen der rumänischen Grammatik erreicht werden. Leichtverständliche Texte werden zur Unterstützung des Unterrichts gelesen und erklärt.

Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen wären hilfreich.

Lehrbuch: Liana Pop, Româna cu sau fara profesor (Le roumain avec ou sans professeur), Cluj 1991

 

 

6. Wissenschaftliche Übung

 

142    Internet für Romanisten                                                                                                  W. Lustig

          2-std., Do 16-17.30, CIP-Pool (U1-924)

 

Studierende, die die Möglichkeiten kennen lernen wollen, welche das Internet speziell für Romanisten bereithält, erhalten hier technische und fachliche Hilfestellung. Einge­übt wird die bibliographische Recherche, der Zugang zu literarischen Textdatenban­ken, sprachwissenschaftlichen Ressourcen, Diskussionsforen, aktuellen Tageszeitun­gen aus den romanischen Ländern und landeskundlich nutzbaren Websites, die Wei­terverarbeitung der aus dem Netz bezogenen Daten und die Erstellung einer fachbe­zogenen Homepage. Die Teilnehmer erhalten einen Benutzerausweis für selbstän­dige Nutzung des Computerraums im Philosophicum (CIP-Pool) und für die Internet-Recherche auf den in der Bibliothek des Romanischen Seminars aufgestellten Pcs. Erfahrung und Sicherheit im Umgang mit dem PC unter Windows sowie ein funktio­nierender Account im ZDV sind auf jeden Fall Voraussetzung.

 

 

Literaturhinweis: Wolf Lustig / Paul Tiedemann, Internet für Romanisten, Darmstadt 2000.

Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt: die Anmeldung bis 3.4. in meiner Sprechstunde oder per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tutorenprogramm

 

(Französisch, Spanisch, Italienisch)

 

 

Bitte Aushänge beachten!

 

 

Literaturwissenschaft                        Begleitung zu den Proseminaren:

                                                           „Einführung in die Literaturwissenschaft“

N.N.                                                    (Bibliotheksführung, Vertiefung des Stoffes u.a.)

 

 

 

Sprachwissenschaft                          Begleitung zu den Proseminaren:

                                                           „Einführung in die Sprachwissenschaft“

N.N.                                                    (Bibliotheksführung, Vertiefung des Stoffes u.a.)