Der Deutsche Hispanistenverband –
eine Kurzvorstellung
>> versión española
Seit seiner Gründung vertritt der DHV die Interessen der an
deutschen Universitäten und anderen Hochschulen im deutschen Sprachraum
tätigen Hispanisten. Wir fördern den wissenschaftlichen Austausch, die
internationale Kontaktaufnahme und die fachbezogene Kommunikation im
weiten und weiter expandierenden Feld der hispanistischen Sprach-, Kultur-
und Literaturwissenschaften
Unser Ziel ist es, zu einer frischen, modernen und
hochqualifizierten Hispanistik in Europa beizutragen, parallel zu den
entsprechenden hispanistischen Organisationen des Auslands und zur
Asociación Internacional de Hispanistas
(AIH).
Der gemeinnützige eingetragene Verein (Vereinsregister
Amtsgericht Frankfurt/M. 73VR11488) hat
satzungsgemäß u. a. die
Aufgabe, die fachwissenschaftliche und interdisziplinäre Zusammenarbeit und
den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Alle zwei Jahre Anfang März organisiert der Verband eine
Fachtagung. Die erste fand 1977 in Augsburg, die letzte 2005 in Bremen
statt. Die Durchführung des 16. Deutsche Hispanistentag ist für die Zeit vom
28. Februar bis 4. März 2007 in Dresden vorgesehen.
Ein gutes Beispiel für die Aktivität und den Erfolg des DHV
ist seine Beteiligung an dem Programm
ProSpanien. Dieses basiert
auf einem Vertrag zwischen dem Ministerium für Bildung, Kultur und Sport von
Spanien, dem DHV und der Humboldt-Universität zu Berlin und hat das Ziel,
die kulturelle und wissenschaftliche Projekte der deutschen
Hochschulhispanistik finanziell zu unterstützen.
1977 waren es etwa 30 Personen, die den DHV gründeten und in
Augsburg den 1. Deutschen Hispanistentag organisierten. Inzwischen hat der
DHV 436 Mitglieder.
Der DHV ist Mitglied der am 8. Juli 2005 in Mainz gegründeten
Arbeitsgemeinschaft romanistischer Fachverbände (AG-Rom).
Die wachsende Bedeutung der Spanischstudien in der Welt und
das starke Interesse daran stärken unsere Überzeugung, dass trotz aller
Probleme der deutschen Universitäten von unserer Hochschulhispanistik
positive Anstöße und Anregungen in Forschung und Lehre ausgehen werden.
Juli 2005